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Apple iPhone 18 Pro, Pro Max und iPhone Fold: die neue Generation

| Jonas Schupp

Apple hat gestern die nächsten iPhones vorgestellt. Die Generation 18 bekommt eine neue Hauptkamera mit variabler Blende und manueller Steuerung, das klappbare iPhone Fold ist komplett neu.

Mit dem iPhone Duo steigt Apple in die Klasse der faltbaren Smartphones ein. Im geschlossenen Zustand arbeitet das Gerät mit einem 5,4 Zoll großen Super Retina XDR Display, geöffnet steht eine 7,6-Zoll-Fläche zur Verfügung. Beide Bildschirme besitzen dasselbe Seitenverhältnis, unterstützen ProMotion und sollen im Freien bis zu 3.000 Nits Spitzenhelligkeit erreichen. iOS 27 passt die Oberfläche an beide Betriebsarten an und erlaubt im geöffneten Zustand zwei Apps nebeneinander. Die Hardware soll laut Apple auch bei längeren Rechenlasten eine gleichmäßige Leistung ermöglichen und stabil vom Rand bis zur Displaymitte sein. Das Kamerasystem verbindet eine 48-Megapixel-Hauptkamera mit 2-fach-Teleoption in optischer Qualität und eine 48-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Durch das zweite Display können gefilmte oder fotografierte Personen den Bildausschnitt kontrollieren; außerdem lässt sich die rückseitige Kamera für höher aufgelöste Selfies verwenden. Für Video nennt Apple 4K-Aufnahmen in Dolby Vision mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde über die Hauptkamera. Kinomodus-Effekte lassen sich nach der Aufnahme mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde anwenden, der Zeitraffermodus unterstützt 4K Dolby Vision HDR und Audiomix soll Stimmen klarer trennen sowie Musik isolieren können. Im halb geöffneten Zustand kann das Gerät ohne separates Stativ auf einer Fläche stehen, was feste Perspektiven für Clips oder Videoanrufe vereinfacht. Apple bietet das iPhone Duo mit 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB Speicher an, wobei die Preise bei 2.299 Euro beginnen. Vorbestellungen starten am 16. Oktober 2026, verfügbar ist es ab 23. Oktober.

Faltbare Smartphones gibt es bisher nur mit Android-Betriebssystem, jetzt steigt auch Apple mit dem iPhone Duo ein.

Beim iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max rückt Apple die neue 48-MP-Hauptkamera in den Mittelpunkt. Eine Iris mit sechs Lamellen stellt erstmals bei einem iPhone unterschiedliche Blendenöffnungen ein. Vier Stufen können in der Kamera-App manuell gewählt werden, während die automatische Blendensteuerung stufenlose Anpassungen vornimmt. Für Filmschaffende implementiert Apple eine anpassbare Pro-Steuerung, über die Blende, Verschlusszeit und Weißabgleich erreichbar sind. Ein Histogramm hilft bei der Kontrolle der Belichtung. Kinomodus-Effekte können nachträglich auf Clips mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde angewendet werden. Zeitraffer-Videos sind in 4K mit Dolby Vision HDR möglich und überarbeitete Audiomix-Algorithmen sollen Sprache sauberer herausarbeiten sowie Musik isolieren.

Das neue iPhone 18 Pro besitzt ein 6,3-Zoll-Display (16 cm), das Pro Max ist mit 6,9-Zoll-Display (17,5 cm) etwas größer.

Mit Apple Referenzbild führt der Hersteller zudem einen Herkunftsnachweis für Aufnahmen der Hauptkamera ein. Der Sensor signiert die erfassten Bilddaten, daraus erzeugt Private Cloud Compute ein unveränderliches Referenzbild, welches sich mit einer bearbeiteten Fassung vergleichen lässt. Die Aufnahme solcher Referenzbilder soll zum Marktstart allerdings nicht in der EU verfügbar sein, während unterstützte Systeme vorhandene Referenzbilder anzeigen können. Für Rechenleistung sorgt der auch im iPhone Duo sitzende A20 Pro-Chip mit Sechskern-CPU, Siebenkern-GPU und einer Dual-Neural-Engine mit insgesamt 32 Kernen. Apple zufolge soll eine größere Dampfkammer die Leistung unter Dauerlast stabilisieren. Angeboten werden Varianten 256 GB, 512 GB, 1 TB und 2 TB Speicher, die Preise beginnen ab 1.449 Euro für das iPhone Pro und 1.559 Euro für das iPhone Pro Max. Vorbestellungen beginnen am 12. September 2026, die Auslieferung am 18. September.