OM System PEN: kompakte MFT-Kamera mit Wechselobjektiven
OM System bringt zur IBC die PEN mit 20,4-MP-Sensor, klappbarem Display und Sucher, aber vor allem kompaktem Formfaktor zurück.
Das Design orientiert sich an der Olympus PEN E-P7, ist aber minimal größer als diese. Trotzdem bleibt das Gehäuse kompakt genug für die Reise, was neben Einsatz bei Street Photography das Haupteinsatzgebiet dieser Kamera sein dürfte. Neben dem bekannten Tasten-Layout ist ein Frontschalter für benutzereigene Farb- oder Schwarz-Weiß-Modi. Ein Alleinstellungsmerkmal ist der Sucher mit 786.666 RGB-Pixeln – viele neue Kameras mit vergleichbaren Maßen verzichten auf diesen. Ergänzt wird der Sucher um ein berührungsempfindliches Display mit 346.666 RGB-Pixeln, welches dreh- und neigbar ist und somit auch der Selbstaufnahme nützt. OM System verspricht zudem einen schnellen, KI-gestützten Hybrid-Autofokus mit Gesichts- und Augenerkennung, zusätzlich können Hunde und Katzen erkannt werden.
Der beispielsweise von der OM-5 bekannte 20,4-MP-Sensor ist stabilisiert, wobei die Stabilisierung bis zu 5,5 Blendenstufen betragen soll. Auf der Videoseite kann die Kamera in DCI-4K mit 24, 4K-UHD mit maximal 30 und Full-HD mit maximal 60 Bildern pro Sekunde filmen. Zeitlupenaufnahmen sind im eigenen Modus mit bis zu 120p in HD möglich. Mit OM-Log 400 steht ein Log-Profil parat, die Quantisierung beträgt jedoch nur 8 Bit – ein Fingerzeig dahin, dass die Kamera primär für Fotographen gedacht ist, die gelegentlich auch mal die Videofunktion nutzen. Das wird auch durch den fehlenden Kopfhöreranschluss unterstrichen, eine Mikrofonbuchse ist aber an Bord. Gespeichert wird auf eine SD-Karte, dank des neuen BLS-7-Akkus soll die PEN zudem länger durchhalten. Die OM System PEN kann ab sofort zu einem Preis von 999 Euro vorbestellt werden, der Versand startet am 1. Oktober.
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Bildquellen: OM System |