Neumann KH 310 II und KH 350: Dreiwege-Monitore mit DSP
Neumann erweitert die KH-Serie um zwei aktive Dreiwege-Monitore für Nah- und Mittelfeld, immersive Mischungen und größere Regieräume.
Neumann ergänzt seine KH-Serie um die aktiven Dreiwege-Studiomonitore KH 310 II und KH 350. Beide Modelle kombinieren einen 8,25-Zoll-Tieftöner mit einem 3-Zoll-Soft-Dome-Mitteltöner und einem 1-Zoll-Hochtöner. Die Class-D-Endstufen stellen insgesamt 585 Watt bereit, die Signalverarbeitung übernimmt eine 32-Bit-DSP-Plattform. Der KH 310 II bleibt mit 25,3 x 38,3 x 29,2 cm bei den Abmessungen der Mark I-Version, ein neu entwickelter Tieftöner und die stärkere Elektronik sollen den maximalen Schalldruck gegenüber dem Vorgänger aber um 5 dB auf 121,4 dB erhöhen. Der vom Hersteller genannte Frequenzbereich reicht von 29 Hz bis 21 kHz (+/- 6 dB). Linke und rechte Ausführungen erlauben eine spiegelbildliche Anordnung. Bestehende KH-310-Installationen lassen sich durch das unveränderte Format mechanisch leichter umrüsten, für kritische Mehrkanalanwendungen empfiehlt Neumann dennoch identische Modelle innerhalb des Systems.
Der KH 350 ist mit 64,9 x 47,4 x 39,9 cm deutlich größer und arbeitet mit einem Bassreflexgehäuse. Neumann gibt 27 Hz bis 21 kHz bei plus/minus 6 dB sowie 122,6 dB maximalen Schalldruck in einem Meter Abstand an. Der empfohlene Hörabstand liegt zwischen 1,2 und drei Metern, womit der Monitor neben Nahfeld- auch Mittelfeldanwendungen, größere Regieräume und immersive Installationen adressieren soll. Der vertikale Aufbau und ein groß dimensionierter MMD-Waveguide sollen die Abstrahlung über den Frequenzbereich kontrollieren. Beide Monitore lassen sich über analoge XLR-Eingänge oder digital per koaxialem AES3id anbinden. Ein Ethernet-Anschluss dient der Steuerung und der Einbindung in Neumanns MA 1 Automatic Monitor Alignment, welches Pegel, Laufzeit und Frequenzgang an den Raum anpassen kann. Preise und Verfügbarkeit nennt Neumann bisher noch nicht.
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