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OWC Jellyfish: neue Software und Dual-25-Gigabit-Ethernet für Video-NAS

| Joachim Sauer

OWC aktualisiert die Jellyfish-Werkzeuge für Einrichtung, Verwaltung und Medienzugriff und beschleunigt SMB-Workflows am mobilen Nomad-NAS.

OWC zeigt auf der IBC 2026 mehrere Erweiterungen für seine Jellyfish-NAS-Systeme, die auf gemeinsam genutzten Speicher in Video- und Postproduktionsumgebungen zugeschnitten sind. Jellyfish Connect 4 soll die Verbindung von Mac- und Windows-Arbeitsplätzen vereinfachen. Dazu gehören eine dynamische Porterkennung, Fernzugriff über mehrere Netzwerke, parallele Verbindungen zu mehreren Jellyfish-Systemen und die Anmeldung über Active Directory. Ein neuer App-Bereich verknüpft unter anderem Strada, Peakto, Jumper, Resilio und Shutter Encoder. Für Administratoren fasst Jellyfish Manager 3.2 Benutzer, Rechte, Netzwerk und Systemzustand in einer zentralen Oberfläche zusammen. Neu sind laut OWC eine überarbeitete DaVinci-Resolve-Integration, die Wiederherstellung von Medien aus der Cloud, Aktualisierungen für abgeschottete Systeme ohne Internetzugang, Unterstützung großer Active-Directory-Umgebungen und eigener SMTP-Server sowie eine aktualisierte MASV-Anbindung. Damit konzentriert sich die Softwarepflege auf wiederkehrende Einrichtungs- und Verwaltungsaufgaben in Teams mit mehreren Arbeitsplätzen.

OWC möchte seine NAS-Systeme verstärkt im Kreativbereicht verkaufen und bringt dafür ein Update. 

Jellyfish Media Manager 3.2 erhält eine neu aufgebaute Architektur und soll große Medienbestände schneller durchsuchen, anzeigen und für den Schnitt vorbereiten. Die neue Version unterstützt laut Ankündigung unter anderem ProRes RAW, Immersive BRAW sowie Formate von Sony, Nikon und Red. Bildsequenzen in DPX und EXR lassen sich im Browser vorab ansehen; ausgewählte Dateien können aus der Weboberfläche an Desktop-Anwendungen übergeben werden. Schlagwörter und beschreibende Metadaten sind für komplette Auswahlen gemeinsam editierbar. Auf der Hardwareseite kombiniert OWC ATTO-SmartNICs und ThunderLink-Adapter mit SMB-Übertragungen für datenintensive Aufnahme- und Wiedergabeaufgaben. Im transportablen Jellyfish Nomad kommt dafür eine speziell gekühlte Dual-25-Gigabit-Ethernet-Karte zum Einsatz. Konkrete Übertragungswerte oder Testbedingungen nennt die Vorabankündigung nicht, weshalb sich die praktische Leistung erst unter realen Codec-, Netzwerk- und Mehrbenutzerlasten einordnen lässt. Jellyfish Manager 3.2 und die schnelle SMB-Anbindung für Nomad sind laut OWC bereits verfügbar; Connect 4 und Media Manager 3.2 folgen im vierten Quartal 2026.