Zum Hauptinhalt springen

Workshop: PTZ-Studio mit Blackmagic Design ATEM Mini Pro ISO und Hyperdeck Shuttle 4K Pro

| Jonas Schupp

Seite 1 von 3

Wer regelmäßig Videos produziert kommt schnell auf die Idee ein kleines Studio einzurichten. Dazu braucht man einen Bildmischer und eine Möglichkeit, sein Signal aufzuzeichnen. Am Beispiel von Blackmagics Studio-Peripherie zeigen wir, wie smart eine solche Produktion sein kann.

360 Grad Kameravergleich Titel

 

Workshop:
Kompaktes Studiosetup
mit Blackmagic Design Atem Mini Pro ISO, 559 Euro
und Blackmagic Design Hyperdeck Shuttle 4K Pro, 1955 Euro

 

Im VIDEOAKTIV-Studio arbeiten wir im Normalfall nur zu zweit. Das bedeutet, dass eine Kamera immer unbesetzt bleibt. Deshalb suchen wir schon lange nach Möglichkeiten, das Studio-Setup aus zwei Digitalkameras zu automatisieren. Ein erster Schritt war die P2-R1 von Z-Cam als neue Hauptkamera, gesteuert über den KC50N von LegioAV – den Test dazu könnt Ihr hier nachlesen. Jetzt gehen wir in der Signalkette weiter und kümmern uns um die Signale der anderen Kameras sowie die Aufzeichnung des Materials. Oberste Priorität war dabei die Einbindung aller Geräte in ein Netzwerk, um ohne großen Aufwand auf das Setup zugreifen zu können und Kabelsalat zu reduzieren. Viele Kabel braucht man bei den übrigen Verbindungen ohnehin, denn beim Anschluss von drei unterschiedlichen Kameraarten an den Bildmischer, den Blackmagic Design ATEM Mini Pro ISO, sowie die Verbindung über den Zuspieler Hyperdeck Shuttle 4K Pro galt es, einige Schwierigkeiten zu überwinden. Aber lest selbst...

Bildmischer, Zuspieler und Kameras galt es zu ver- und in ein Netzwerk einzubinden. Wie wir das bewerkstelligt haben, welche Schwierigkeit es dabei zu überwinden galt und was die Vorteile dieses Setups sind, seht Ihr im Video.

SETUP – AUFBAU

Mit den beiden Blackmagic-Geräten, dem PTZ-Comtroller und dem Laptop ist der Tisch schon gut ausgefüllt. Dabei kann der ATEM Mini Pro ISO vier Kameras über HDMI aufnehmen, wobei wir lediglich drei anschlossen. Zum einen die bereits bekannte P2-R1, als zweite Kamera eine Panasonic Lumix G9II und um einen Gegenschuss auf den Operator zu bekommen die Proton 4K Zoom – zu dieser Mini-Kamera folgt noch ein Test. Der vierte HDMI-Eingang blieb frei, um noch die Möglichkeit einer weiteren Kamera oder eines Zuspielers offen zu haben. Da der Zugriff auf den Atem über Netzwerk erfolgt, schlossen wir an den einzigen USB-C-Port die SSD an, auf welcher der Mischer zur besten Nachbearbeitung alle Eingangssignale einzeln speichert. Das Hyperdeck Shuttle 4K Pro nimmt den Programm-Ausgang aus dem Atem auf und dient uns sowohl als Vorschaumonitor als auch als zweites Aufnahmemedium, welches den „normalen“ Stream aufzeichnet. Im Idealfall braucht man damit nur das aufgezeichnete Video und bekommt mit minimaler Nachbearbeitung sofort ein komplettes Video für YouTube, Social Media und mehr.

360 Grad Kameravergleich GRBei derart vielen Kabeln kann man schnell den Überblick verlieren. Umso wichtiger ist es, sich vorher Gedanken zum Setup zu machen.

Setup – Konfiguration
Seite
Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
Blackmagic Design, MEDIENBUREAU

Weitere Praxis-Artikel

| Magazin Praxis
Nicht wirklich neu ist das Smartphone-Gimbal Osmo Mobile 8P – aber es hat mit einer abnehmbaren Bedieneinheit ein überarbeitetes Nutzungskonzept, besseres Objekt-Tracking und höhere Stabilisierung.   IM TEST: DJI Osmo Mobile 8P…
| Magazin Praxis
Mit dem Quick Reader bietet Insta360 einen speziell auf seine Kameras angepassten USB-SSD-Speicher und arbeitet dafür mit dem Speicherspezialisten Lexar zusammen. Wir haben den Quick Reader getestet – nicht nur mit den…
| Magazin Praxis
Teleprompter kennt man aus dem Fernsehen, aber inzwischen gibt’s sie für vergleichsweise kleines Geld. Macht ein Teleprompter den Einstieg ins Moderieren einfacher? Wir wagen den Selbstversuch mit dem Fortinge Noa III.   IM…