Zum Hauptinhalt springen

Workshop: PTZ-Studio mit Blackmagic Design ATEM Mini Pro ISO und Hyperdeck Shuttle 4K Pro - Setup – Konfiguration

| Jonas Schupp

Seite 2 von 3: Setup – Konfiguration

SETUP – KONFIGURATION

Will man die Geräte nutzen, muss man sie richtig Konfigurieren. Zuerst braucht der ATEM Mini Pro ISO eine IP-Adresse, denn anhand dieser steuern wir ihn anschließend. Dazu muss der Mischer direkt via Ethernet oder wie in unserem Fall über USB mit dem Schnittrechner verbunden werden. Anschließend lädt man sich die entsprechende Software runter und öffnet anschließend das treffenderweise „ATEM Setup“ genannte Programm. Hier kann man die IP-Adresse des Mischers manuell ändern. Wir vergaben eine manuelle IP, damit der Mischer zum einen in unser Netzwerk passt und zum anderen anhand dieser schnell aufgerufen werden kann. In der zweiten Blackmagic-Software „ATEM Software Control“ rufen wir anschließend den Mischer via der eben festgelegten IP-Adresse auf und schon öffnet sich das bekannte Kontrollpanel.

Die Bedienoberfläche ist bei allen Atem-Mischern ähnlich und erweitert die Eigenschaften der Mini-Serie.

Die IP-Adresse des Hyperdeck Shuttle 4K Pro zu ändern ist deutlich einfacher. Hier geht man einfach im übersichtlichen Menü auf den Reiter „Setup“ und kann anschließend im dritten Fenster eine IP festlegen. Unter dieser kann man das Hyperdeck Shuttle 4K Pro anschließend in ATEM Software Software Control im dedizierten Tab mit dem Bildmischer verbinden. Hat man diese erste Hürde geschafft, muss man jetzt noch die Kameras verbinden. Dabei ist es besonders wichtig, dass Kameras und Bildmischer auf die gleiche Auflösung und Bildwiederholrate eingestellt sind.

Zwei Schwierigkeiten gab es bei der Konfiguration: Einerseits besitzt die Proton 4K Zoom nur einen SDI-Ausgang, der ATEM Mini Pro ISO nur HDMI-Eingänge. Hier gibt es diverse Converter zum Zwischenschalten, wir haben ganz simpel einen Atomos Shogun-Vorschaumonitor zwischengeschaltet. Bei der Z-Cam P2-R1 sollte dies dank HDMI-Ausgang eigentlich nicht nötig sein, dennoch bekamen wir hier kein Signal und auch der Blackmagic-Support wusste nicht weiter. Letztendlich half auch hier nur ein Shogun-Monitor als zwischengeschaltete Bildkontrolleinheit.

Blackmagic Studiosetup AtomosAls Signalkonverter mussten zwei Atomos Shogun-Monitore einspringen. Praktischer Nebeneffekt war die zusätzliche Bildkontrolle für beide Kameras.

Praxis und Fazit
Seite
Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
Blackmagic Design, MEDIENBUREAU

Weitere Praxis-Artikel

| Magazin Praxis
Nicht wirklich neu ist das Smartphone-Gimbal Osmo Mobile 8P – aber es hat mit einer abnehmbaren Bedieneinheit ein überarbeitetes Nutzungskonzept, besseres Objekt-Tracking und höhere Stabilisierung.   IM TEST: DJI Osmo Mobile 8P…
| Magazin Praxis
Mit dem Quick Reader bietet Insta360 einen speziell auf seine Kameras angepassten USB-SSD-Speicher und arbeitet dafür mit dem Speicherspezialisten Lexar zusammen. Wir haben den Quick Reader getestet – nicht nur mit den…
| Magazin Praxis
Teleprompter kennt man aus dem Fernsehen, aber inzwischen gibt’s sie für vergleichsweise kleines Geld. Macht ein Teleprompter den Einstieg ins Moderieren einfacher? Wir wagen den Selbstversuch mit dem Fortinge Noa III.   IM…