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Praxistest: sE Electronics V7 ENG – mit Vergleich zu anderen Mikrofontypen

| Jonas Schupp

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Handmikrofone sind trotz Funkstecken, Richtmikrofonen & Co. aus dem Rundfunk nicht wegzudenken. Anhand des neuen sE Electronics V7 ENG zeigen wir, warum.

360 Grad Kameravergleich Titel

 

IM TEST:
sE Electronics V7 ENG, 149 Euro

 

Wer Beiträge produziert, ob für Social Media oder ganz klassisch für das Fernsehen, hat auf der Tonseite eine große Auswahl an Lösungen zur Auswahl. Neben Funkstrecken, Lavalier- und Richtmikrofonen kann man dabei auch zu „klassischen“, dynamischen Handmikrofonen greifen, die seit Jahrzehnten quasi unverändert ihren Dienst verrichten. Doch wann sollte man das Handmikrofon anderen, moderneren Lösungen vorziehen? Genau das klären wir in diesem Test anhand des Dauerbrenners V7 von sE Electronics. Denn von diesem altbekannten Bühnenmikrofon ist kürzlich eine ENG-Variante erschienen, die vom Namen her (ENG = Electronic News Gathering, also Elektronische Berichterstattung) eigentlich ideal für das geplante Einsatzgebiet geeignet sein müsste. Kann das Mikrofon den Anspruch in der Praxis untermauern?

Was das sE Electronics v7 ENG kann und wie es sich gegen andere Tonlösungen schlägt, zeigen wir im Testvideo.

AUFBAU

Das sE Elctronics v7 ist nicht neu, sondern ein echter Dauerbrenner im Programm des Herstellers, der im letzten Jahr sein 25-jähriges Bestehen feierte. Ursprünglich als Bühnenmikrofon konzipiert, erschienen in der Vergangenheit immer wieder neue Varianten des bekannten Konzepts, ob in unterschiedlichen Farben, mit Schalter oder Push-to-Talk-Taste. Die ENG-Variante unterscheidet sich von ihren Schwestern vor allem durch den längeren Griff, welche Platz für einen Logo-Aufsatz lässt und trotzdem komfortables Handling erlaubt. Bedienelemente sucht man am Gerät vergeblich, Eigenständigkeit schafft der herstellertypisch in Rot gehaltene Poppschutz, welcher unter dem robusten Metall-Mikrofonkorb sitzt – eine unauffälligere, schwarze Variante wird aber mitgeliefert.

360 Grad Kameravergleich GRDie Tauchspule sitzt gut geschützt unter einem Metallkorb, der auch den ein oder anderen Sturz aushalten dürfte – was im Drehalltag nicht ausschließen kann.

Technisch setzt das V7 ENG auf das bewährte Prinzip der Tauchspule, bei welcher hinter der Membran ein Magnet mit Spule sitzt. Nach diesem Prinzip arbeitende Mikrofone haben üblicherweise den Vorteil einer robusteren Bauweise sowie eines höheren Grenzschalldruckpegels, zudem sind sie unempfindlicher gegenüber Umgebungsgeräuschen als Kondensatormikrofone – welche dafür im Normalfall einen klareren, neutraleren Klang besitzen. Ein weiterer Vorteil des V7 wie auch anderer dynamischer Mikrofone ist die Tatsache, dass sie im Betrieb keine Phantomspeisung benötigen. Um das Signal in die Kamera zu bekommen, muss man am V7 ENG entweder ein XLR-Kabel anschließen oder eine Funkstrecken-Lösung verwenden. In unserem Fall benutzten wir den XLR-Adapter des EW-DP ENG Sets von Sennheiser (hier zum Test).

sE Electronics V7 ENG KorbCharakteristisch für sE Electronics sind die roten Farbakzente, wie beim V7 ENG der rote Poppschutz unter dem Korb.

 

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Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
sE Electronics, MEDIENBUREAU

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