Antigravity A1 im Test: Der 360-Grad-Angriff auf DJI - Flugzeit, Fazit und Bewertung
Seite 5 von 5: Flugzeit, Fazit und Bewertung
FLUGAKKUS
Wir hatten durch das Explorer Bundle drei Akkus inklusive Ladegerät, in dem man gleich zwei Stück laden kann – allerdings auch nur nacheinander.
FAZIT
Die Antigravity A1 ist eine technisch überzeugende 360-Grad-Drohne. Ihr größter Vorteil liegt in der Kombination aus vollständiger Rundumerfassung, intuitiver Bewegungssteuerung und guter Flugstabilität – gepaart mit der A1-Klassifizierung, so dass man keinen Kenntnisnachweis benötigt. Gerade Einsteiger dürften mit dem FPV-Modus schnell zurechtkommen, während erfahrene Piloten mit den verschiedenen Geschwindigkeitsstufen dynamische Perspektiven umsetzen können. Auch die vergleichsweise geringe Geräuschentwicklung spricht für die A1. In der Praxis lässt sich die Drohne tatsächlich in unmittelbarer Nähe betreiben, ohne dass ihr Fluggeräusch so dominant wirkt wie bei vielen FPV-Konkurrenten. Das ist ein gewichtiges Argument, weil die Lautstärke den Einsatz von Drohnen häufig stärker einschränkt als ihre reine Flugleistung.
Der größte Kritikpunkt ist der Preis – wobei das Antigravity erkannt hat und offensichtlich mit hohen Rabatten arbeitet. Das getestete Explorer Bundle liegt bei original bei 1.599 Euro, jetzt noch bei 1279 Euro und damit immer noch gut 300 Euro über der vergleichbar ausgestatteten Avata 2 Fly More Combo. Ihr größter Pluspunkt ist neben dem mit 75 dB relativ leisen Geräuschpegels also ihr geringes Gewicht - allerdings gilt das eben auch nur für die leichteren Standard-Akkus.
+ sehr gute und stabilisierte 360-Grad-Aufnahmen
+ Intuitive Bewegungssteuerung
+ angenehm tragbare Brille mit Dioptrienkorrektur
+ vergleichsweise geringe Geräuschentwicklung
- kein Log-Profil
Jetzt vergleichen in der
DATEN
DATEN UND TESTERGEBNISSE
| Hersteller | Antigravity | |
| Modell | A1 | |
| Preis | 1399 Euro (Basismodell) 1599 Euro (Explorer Bundle) |
|
| Internet | www.antigravity.tech | |
| DATEN | ||
| Abfluggewicht | 0,249 Kilogramm | |
| Abmessungen | 141 x 96 x 81 mm (eingeklappt) 309 x 382 x 89 mm (flugfähig) |
|
| Max. Flugzeit | 22 Minuten (mit einen Akku) | |
| Geschwindigkeit | 58 km/h | |
| Gimbal-Neigeachse | keine Neigeachse, da 360-Grad-Aufnahme | |
| Rotations-/Drehachse | - | |
| Panorama-Achse | 360 Grad | |
| Kamera-Sensoren | 2x 1/28 Zoll CMOS, 55 Megapixel (zusammengesetzt) | |
| Optik (KB-äq) | k. A. Blickwinkel ca. 180 Grad, f/2,2 | |
| Adapterring | - | |
| Videoauflösung | 8K (30/25/24p), 5,6K (60/50/30/25/24p), FHD (100/60/50/30/25/24p) |
|
| Videoformat | INSV/MP4 (H.264/H.265) | |
| Urteil | gut | |
| Preis/Leistung | gut-befriedigend | |
Autor: | Joachim Sauer |
Bildquellen: | Antigravity, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU |
Weitere Kamera-Artikel
Gimbal-Kamera-Vergleich: DJI Osmo Pocket 4P vs. Insta360 Luna Ultra
Praxistest Insta360 X6: die bessere Actioncam?

