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Gimbal-Kamera-Vergleich: DJI Osmo Pocket 4P vs. Insta360 Luna Ultra

| Joachim Sauer

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Zwei Brennweiten, großer Sensor, Drei-Achs-Gimbal - das Rezept klingt sehr identisch. Aber welche Gimbal-Kamera von DJI oder Insta360 setzt sich in der Praxis durch?

360 Grad Kameravergleich Titel

 

IM TEST:
DJI Osmo Pocket 4P, 599 Euro
Insta360 Luna Ultra, 729 Euro

DJI und Insta360 treten mit nahezu demselben Grundrezept an: Einer Kamera auf einem motorisch beruhigenden Gimbal mit 1-Zoll-Sensor für die Weitwinkelaufnahmen und einer zweiten Kamera für die Teleperspektive. Beide Kameras erweitern damit die klassische Pocket-Kamera-Idee entscheidend. Wobei beide Kameras als Weitwinkel ein 20 Millimeter und für das „Tele ein 60 Millimeter Objektiv bieten. Damit eignen sich beide nicht nur für Selfies, Vlogs und Laufaufnahmen, sondern auch für Reportagen, Veranstaltungen und Detailaufnahmen aus etwas Distanz. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Hersteller unterschiedliche Prioritäten setzen. Die Luna Ultra will mit hohen Auflösungen, hohen Bildraten und einer integrierten Bedieneinheit inklusive Mikrofon die Selfie-Szene ansprechen und möglichst vielseitig sein. DJI setzt stärker auf ein ausgereiftes Bedienkonzept, verbesserte Log-Profile und verlässliche Gimbal-Arbeit.

Joachim Sauer hat mit den beiden Gimbal-Kameras Luna Ultra und Osmo Pocket 4P in den letzten Wochen sowohl auf Events als auch in Produktvorstellungen viel gedreht und stellt die beiden Gimbal-Kameras hier gegenüber.

OPTIK UND ZOOM

Gimbal-Kameras sind genau genommen der Ersatz für den klassischen Camcorder, auch wenn sie das genau genommen gar nicht sein können, da ihnen eines der wichtigsten Ausstattungsmerkmale des Camcorders fehlt: das durchgängig optische Zoom. Doch die Bildsprache verändert sich – statt zu zoomen bewegt man sich heute mit der Kamera und bei der Bildstabilisierung kann kein Camcorder den beiden neuen Gimbal-Kameras das Wasser reichen. Immerhin haben beide nun zwei Optiken, wobei sich die Hersteller hier am Smartphone orientieren und zwei Kameramodule, sprich zwei Einheiten aus Sensor und Optik verbauen. Auch damit lässt sich Zoomen, doch zwischen den beiden nativen Brennweiten rechnen beide Modelle digital; beim Wechsel auf das zweite Kameramodul sind ein sichtbarer Sprung und leichte Unterschiede im Bildeindruck nicht zu vermeiden. Wer den saubersten Look möchte, wählt deshalb vor der Aufnahme eine der beiden Optiken und verändert den Bildausschnitt anschließend durch die eigene Bewegung.

360 Grad Kameravergleich GRTheoretisch gesehen haben beide Kameras ein 12-fach-Zoom, doch dabei behelfen sich beide mit einem digitalen Zoom, was bei maximaler Vergrößerung nicht ohne Verluste funktioniert: Das Bild wird sichtbar unschärfer. 

Bauform, Ausstattung und Bedienung
Seite
Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
DJI, Insta360, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

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