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Hands-on Insta360 Luna Ultra: Angriff auf den Gimbal-Kamera-Platzhirsch - Stabilisation, Audio und Workflow

| Joachim Sauer

Seite 3 von 4: Stabilisation, Audio und Workflow

BILDSTABIL

Wenn eine Gimbalkamera etwas können muss – dann ist es das Bild auch bei Bewegung stabil zu halten. Hier erledigt die Luna Ultra ihren Job sehr verlässlich und erfordert nicht zwingend einen besonders sanften Gang – auch wenn er natürlich nicht schadet. Ebenfalls eine Erwartungshaltung die die Luna Ultra gut erfüllt ist das Motiv-Tracking, das Insta360 mit KI trainiert hat und so Personen und Objekte automatisch sehr gut verfolgt. Motive werden sauber erkannt und die Bewegungen werden flüssig verfolgt, wobei der Bildausschnitt wenig nervös wirkt. Gerade für Solo-Creator oder Vlogger ist das ein zentraler Vorteil, wenn sie sich selbst in Szene setzen wollen und nicht permanent auf dem Display der abnehmbaren Bedieneinheit das Bild kontrollieren wollen – das sieht dann nämlich auch wenig elegant aus. By the way: Natürlich hat die Gimbalkamera verschiedene Modi und muss nicht zwingend die Horizontale „festnageln“ sondern kann im FPV-Modus eine elegante Bilddynamik ins Bild zaubern.

Die Bedieneinheit ist abnehmbar und damit eine Fernsteuerung, wobei die integrierten Mikrofone ein Funkmikrofon fast überflüssig macht.

AUDIO UND WORKFLOW

Ein spannender Aspekt der Luna Ultra ist ihre Integration in den Produktionsworkflow. Wie bereits erwähnt ist die abnehmbare Fernbedienung nicht nur Monitor und Steuerung, sondern kann auch als drahtloses Mikrofon eingesetzt werden. Wobei sogar der nahtlose Übergang vom integrierten Mikrofon hin zur Bedieneinheit klappt. Ausgelegt ist das Mikrofon aber merklich darauf, dass man es so hält, dass man auch noch aufs Display schauen kann. Wer es zu dicht heran nimmt erntet einen zu lauten Ton. In der Praxis reduziert das den Bedarf an zusätzlichem Equipment – zumindest für einfache Setups. Nichts desto trotz nimmt die Luna Ultra natürlich Kontakt zum gerade vorgestellten und hier bei uns getesteten Mic Pro auf, wobei man dann keinen Empfänger sondern nur einen Sender benötigt, der damit 119 Euro kostet.

Bedienung und Fazit
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Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
TechNicolas, Franks Vlogs, Mike Suminski, MEDIENBUREAU

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