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Actioncam-Vergleich 2026: GoPro Mission 1 Pro gegen Insta360 Ace Pro 2 und DJI Osmo Action 6 - Formate und Auflösungen

| Jonas Schupp

Seite 2 von 6: Formate und Auflösungen

FORMATE UND AUFLÖSUNGEN

Die Mission 1 Pro besitzt mit einem 1-Zoll-Sensor den bisher größten in einer Actioncam verbauten Sensor. Dieser lässt sich im 16:9-, 9:16- oder im 4:3-Format auslesen und bietet abhängig davon verschiedene Auflösungen und Bildwiederholraten. 4K-UHD mit maximal 30 und Full-HD mit maximal 30 Bildern pro Sekunde sind im Hochkant-Format drin, weshalb man eher die Kamera um 90 Grad drehen sollte, um dann im 16:9-Format, aber Hochkant-Ausrichtung das volle Potential der Mission 1 Pro nutzen zu können. Denn hier schafft sie 8K-Auflösung mit bis zu 60, 4K-UHD mit bis zu 240 und Full-HD mit bis zu 480 Bildern pro Sekunde – alles Spitzenwerte für Actioncams. Ebenfalls 8K, aber nur mit maximal 30 Bildern bekommt man im 4:3-Format – praktisch für die gleichzeitige Aufnahme von Quer- und Hochkantvideos. In 4K-UHD sind maximal 120, darunter bis zu 480 Bilder möglich. 

Die Mission 1 Pro bietet im Actioncam-Bereich neue Spitzenwerte bei Auflösungen und Bildwiederholrate.

Mit 1/1,3 Zoll besitzt die Ace Pro 2 den kleinsten Sensor im Vergleich, der aber im Vergleich zu anderen Actioncams immer noch relativ groß ist. Auch sie bietet drei Formate, anstatt 9:16 ist jedoch mit 2,35:1 ein am Kino-Seitenverhältnis orientiertes Format. In diesem sowie in 16:9 ist wie bei GoPro ebenfalls 8K möglich, jedoch nur mit maximal 30 Bildern – 4K-UHD ist mit 120 Bildern möglich. Dem 16:9-Format vorbehalten sind 2,7K (maximal 120 Bilder) und Full-HD mit dann bis zu 240 Bildern in der Sekunde. Maximal 60 Bilder pro Sekunde sind im 4:3-Format drin, sei es in 4K, 2,7K oder 1440p.

Mission 1 Actioncamvergleich Seitenverhaeltnissse insta360Einzigartig für die Ace Pro 2 ist das 2,35:1-Format mit einem an Kinofilme erinnernden Seitenverhältnis.

1/1,1 Zoll groß ist der Sensor der Osmo Action 6 trotz damit kompakter Baugröße fast genauso groß wie beim GoPro-Modell. Trotzdem bekam man hier mit 4K-UHD die geringste Auflösung spendiert, erst per Firmware-Update rückte man mit 8K zur Konkurrenz auf. Wie bei Insta360 sind maximal 30 Bilder pro Sekunde drin, das Format ist jedoch auf 16:9 festgelegt. Daneben bietet DJI 4K-UHD und 2,7K mit maximal 120 Bildern und Full-HD mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde an, neben 16:9 stehen auch 4:3 mit maximal 120p in 4K und 2,7K sowie 9:16 mit bis zu 120p in 4K respektive 2,7K und 240p in Full-HD zur Verfügung. Alleinstellungsmerkmal ist die quadratische 4K-Aufnahme mit 3840×3840 Pixeln und bis zu 60 Bildern in der Sekunde, was, wie auch das 4:3-Format, praktisch für eine gleichzeitige Aufnahme von Hochkant- und Querformatvideos ist.

Mission 1 Actioncamvergleich interner Speicher OsmoAls einzige Kamera im Vergleich bietet die Osmo Action 6 einen internen Speicher, der mit 50 Gigabyte groß genug ist, um mehr als nur Notfall-Backup zu sein. 

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Autor:
Joachim Sauer, Jonas Schupp
Bildquellen:
GoPro, DJI, Insta360, MEDIENBUREAU

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