Bitwig Studio 6.1: neue Version verbessert unter anderem den Sampler
Die Berliner von Bitwig spendieren ihrer Studio-DAW ein großes Update, welches unter anderem den internen Sampler überarbeitet.
Die neue Version befindet sich in der offenen Beta und soll im Anschluss in die reguläre Version übernommen werden. Hauptaugenmerk wurde auf den Sampler gerichtet, welcher nun in der Lage ist, in allen Wiedergabemodi ein Signal in Slices zu unterteilen, welche dann einer Taste auf der Piano-Rolle zugewiesen werden oder über Automationen sowie Noten-Anschlagsstärke angespielt werden können. Die Slices können Anwendende auch direkt selbst anordnen, wobei man sich dabei an rhythmischen oder tonalen Änderungen im Sample orientieren kann oder die Unterteilungen komplett frei vornimmt. Auch kann man den Grundton des Samples selbst festlegen, wobei die Software das Sample zusätzlich eigenständig analysiert und dieses dynamisch an den gespielten Ton anpasst und dabei auch Beschleunigungen oder Verlangsamungen vornehmen kann.
Ebenfalls neu in Version 6.1 ist die überarbeitete Time-Stretching-Funktion des Samplers, welcher nun einen „Spectral“-Wiedergabemodus besitzt, welche das Sample bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten originaltreu erhalten soll. Darüber hinaus bekommen „Repitch“ und „Cycles“ Verbesserungen: Ersterer bekommt mit „Analog“ und „Digital“ zwei neue Klangcharakteristiken, letzterer mit „Freeze“ und „Duophonic“ mehr Synthese- und Sampling-Funktionen. Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei 99 Euro (Bitwig Studio Essentials), 199 Euro (Bitwig Studio Producer) und 399 Euro (Bitwig Studio), wobei derzeit Rabatte auf 77, 145 und 289 Euro gewährt werden.
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