Sony FE 100-400mm F5.6-8 OSS: Telezoom mit Video-Funktionen für E-Mount
Sony stellt mit dem FE 100-400mm F5.6-8 OSS ein kompaktes Vollformat-Telezoom für E-Mount vor, das bei Videoaufnahmen vor allem mit leiser Fokussierung und optischer Stabilisierung punkten soll.
Das Objektiv deckt den Brennweitenbereich von 100 bis 400 Millimeter ab und soll sich damit für weit entfernte Motive bei dokumentarischen Produktionen, Reisevideos, Naturaufnahmen und Sporteinsätzen eignen. Mit optionalem Telekonverter nennt Sony eine Brennweite bis zu 800 Millimeter, im APS-C-Modus und entsprechendem Crop sind mit Konverter bis zu 1.200 Millimeter möglich. Für Videoaufnahmen nennt Sony mehrere Funktionen, die eine ruhige Bildwirkung unterstützen sollen: Die integrierte optische Bildstabilisierung arbeitet mit kompatiblen Kameras zusammen, zusätzlich wird der Active Mode unterstützt. Bei Kameras mit Breathing Compensation kann die Veränderung des Bildwinkels beim Fokussieren reduziert werden. Die Fokussierung übernimmt ein Linearmotor, der laut Hersteller leise arbeiten soll und damit auch für Videodrehs mit Tonaufnahme relevant ist. In Verbindung mit der Alpha 9 III unterstützt das Telezoom eine AF-/AE-Nachführung bei Serienaufnahmen mit bis zu etwa 120 Bildern pro Sekunde.
Die optische Konstruktion umfasst zwei ED-Glaselemente und zwei asphärische Elemente; die zirkulare Blende arbeitet mit neun Lamellen. Die Naheinstellgrenze liegt bei 1,13 Metern am kurzen und 0,86 Metern am langen Brennweitenende, der maximale Abbildungsmaßstab beträgt 0,41-fach. Zur Bedienung gehören eine frei belegbare Fokus-Haltetaste, Schalter für Fokusmodus und Fokusbereich sowie eine Zoom-Arretierung. Das gegen Staub und Feuchtigkeit geschützte Gehäuse wird mit Gegenlichtblende ausgeliefert. Das Sony FE 100-400mm F5.6-8 OSS wiegt 654 Gramm und soll ab August 2026 für 899 Euro verfügbar sein. Der vergleichsweise günstige Preis ergibt sich durch die geringe Lichtstärke, die mit 5.6 schon nicht stark ist und bei F8 aufhört. Selbst zusammen mit einer Lichtstarken Kamera bleibt der Nachteil, dass die Optik ein vergleichsweise geringe Freistellwirkung durch Unschärfe erzielt.
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Bildquellen: Sony |