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Tamron 12-20 mm F2.8: für Sony E und Nikon Z

| Joachim Sauer

Mit dem 12-20 mm F2.8 bringt Tamron ein lichtstarkes Ultraweitwinkelzoom für spiegellose Vollformatkameras.

Das 12-20 mm F2.8 (Modell A084) erscheint zunächst für Sony E-Mount und später für Nikon Z-Mount. Das Zoom deckt einen Ultraweitwinkelbereich ab und hat eine durchgängige Lichtstärke von F2.8. Tamron nennt unter anderem Astroaufnahmen, Innenräume und Landschaftsmotive als Einsatzfelder. Für Videofilmer ist der kurze Brennweitenbereich zudem relevant, wenn enge Räume, Architektur oder dynamische Perspektiven eingefangen werden sollen – sprich die Kamera auf einem Gimbal montiert ist. Mit 570 Gramm bei 119,3 Millimeter Baulänge spielt das Objektiv dazu in der richtigen Gewichtsklasse. Für den Autofokus nutzt Tamron den linearen VXD-Antrieb. Im optischen Aufbau setzt Tamron auf ein XGM-Element, drei GM-Elemente und weitere Spezialgläser. Die Konstruktion soll Randunschärfen und Farbsäume reduzieren sowie sagittale Koma korrigieren, was besonders bei punktförmigen Lichtquellen am Bildrand eine Rolle spielt. Die Naheinstellgrenze liegt bei 0,18 Meter in der 12-mm-Stellung.
Das Tamron 12-20mm F2.8 leutet eine neue Namensbezeichnung bei Tamron ein, bei der kryptische Funktionskürzel keine Rolle mehr spielen.

Zur Ausstattung gehören Bedienelemente am Objektiv, Unterstützung für die TAMRON Lens Utility, eine wettergeschützte Konstruktion, Fluorvergütung, ein rückseitiger Filterhalter sowie eine fest integrierte tulpenförmige Gegenlichtblende mit arretierbarem Frontdeckel. Die Version für Sony E-Mount soll ab dem 30. Juli 2026 verfügbar sein, die Variante für Nikon Z-Mount folgt am 27. August 2026. Beide Varianten werden für 1.699 Euro angeboten.

neue Produktnomenklatura

Mit dem 12-20mm F2.8 (Modell A084) führt Tamron zudem eine vereinfachte Produktbezeichnung für neue Objektive ein und will mit dem neuen Namenskonzept möchten die Bezeichnung klarer und verständlicher gestalten. Künftig stehen vor allem Brennweite und Lichtstärke noch stärker im Vordergrund. Die Bezeichnungen „Di III“ und „Di III-A“ entfallen ebenso wie der Zusatz „VXD“. Bei zukünftigen Modellen für APS-C-Kameras wird in der Produktbezeichnung nur noch der Zusatz „A“ am Ende verwendet.