LucidLink: Adobe Frame.io mit externem Cloud-Speicher verbunden
LucidLink erweitert die Integration mit Adobe Frame.io und bindet über LucidLink Connect zusätzliche Cloud-Speicher direkt in den Produktionsworkflow ein.
LucidLink positioniert die Erweiterung als Camera-to-Timeline-Workflow: Material, das über Frame.io bereitgestellt wird, soll unmittelbar im Schnittkontext auftauchen, während externe Speicherquellen unverändert bleiben. So sollen Kreativteams Frame.io-Projekte zusammen mit Medien aus Diensten wie Microsoft SharePoint, Dropbox, Google Drive, Box oder Amazon S3 in einem gemeinsamen LucidLink-Filespace nutzen können. Der technische Kern liegt nicht in einer Migration der Daten, sondern in einer Zugriffsebene: Dateien bleiben am bisherigen Speicherort, erscheinen aber für Schnittplätze und Produktionssysteme innerhalb derselben Arbeitsumgebung. LucidLink streamt benötigte Daten bedarfsgerecht, sodass Material aus Frame.io und begleitende Assets wie B-Roll, Ton, Grafiken oder Archivmaterial ohne zusätzliche Kopien verfügbar werden.
Für Postproduktionsumgebungen ist das vor allem dort relevant, wo mehrere Werkzeuge parallel auf dieselben Medien zugreifen müssen. Inhalte, die in Frame.io zur Sichtung oder Freigabe liegen, können gleichzeitig in NLEs, Finishing-Systemen, MAM-Lösungen oder KI-Diensten genutzt werden, ohne Exporte, Synchronisationen oder manuelle Übergaben. Damit adressiert die Lösung ein typisches Problem verteilter Produktionen, bei denen Medienbestände auf mehrere Plattformen verteilt sind. Nach Angaben von LucidLink richtet sich die Integration an Medienhäuser, Produktionsfirmen, Sport- und Live-Event-Teams sowie interne Videoteams, die mit entfernten Schnittplätzen und hybriden Infrastrukturen arbeiten. Statt anwendungsspezifische Speicherinseln weiter auszubauen, soll LucidLink Connect als neutrale Ebene zwischen Frame.io, bestehendem Cloud-Speicher und den eigentlichen Produktionswerkzeugen dienen.
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