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Adobe Creative Cloud: angepasst an Nvidia RTX Spark

| Joachim Sauer

Adobe erweitert die Nvidia-Integration in Premiere, Photoshop und Frame.io und verspricht verbesserte KI Leistung mit RTX Spark und eine schnellere Cloud-Suche für Mediendateien.

Adobe richtet seine Kreativprogramme Photoshop, Premiere und Substance 3D stärker auf den neuen RTX-Spark-Chip von Nvidia aus. Die Anwendungen sollen den gemeinsamen Speicher und KI-Rechenleistung nutzen und dadurch bei KI-Verarbeitung, Schnitt, Farbkorrektur und Effekten bis zu doppelt so schnell arbeiten. Für Videoproduzenten nennt Adobe insbesondere die Wiedergabe und das Rendering in Premiere sowie Effekte, Farbkorrekturen und KI-Funktionen wie Enhance Speech und Object Mask. Auch Photoshop wurde demnach auf GPU-beschleunigtes Compositing umgestellt, wodurch unter anderem das Entfernen von Bildstörungen und Effekte wie Gaußscher Weichzeichner oder Light Leaks schneller laufen sollen. In Substance 3D Painter soll RTX Spark vor allem die rechenintensiven Schritte bei der Texturierung beschleunigen.

Mit RTX Spark sollen kreative Prozesse künftig beschleunigt lokal funktionieren, sobei Adobe mal wieder eher Photoshop-Beispiele liefert, wobei das auch bei Premiere Pro klappen soll. 

Parallel verlagert Adobe weitere Frame.io-Aufgaben auf Nvidia-Hardware. Die aktualisierte Verarbeitungskette vion Frame.io verwendet NVDEC für die hardwarebeschleunigte Videodekodierung sowie TensorRT und CUDA für die Vorverarbeitung und das Erzeugen von Embeddings, mit denen hochgeladene Inhalte durchsuchbar werden. In ausgewählten Transkodierungs- und Suchtests habe Frame.io Embeddings etwa fünfmal schneller erzeugt, die P95-Verarbeitungslatenz um den Faktor vier bis fünf verbessert und einen rund 80 Prozent kleineren Such-Proxy benötigt, meint Adobe. Für Teams mit großen Videobibliotheken könnten Uploads damit früher in der Suche erscheinen und Aktualisierungen schneller abgeschlossen sein.

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