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Praxistest: sE Electronics V7 ENG – mit Vergleich zu anderen Mikrofontypen - Einsatzgebiet und Fazit

| Jonas Schupp

Seite 3 von 3: Einsatzgebiet und Fazit

EINSATZGEBIET

Aus den Praxistests kann man, ohne lange nachzudenken, das ideale Einsatzgebiet für Handmikrofone und insbesondere dynamische Tauchspulenmikrofone ableiten. Denn immer dann, wenn es laut wird, ob auf Messen, Konzerten oder Veranstaltungen, haben dynamische Tauchspulenmikrofone Qualitäten, die sie von allen anderen Bautypen abheben und auch dann noch O-Töne auffangen, wo Kondensatormikrofone versagen. Dann fällt auch der weniger neutrale und klare Klang nicht mehr ins Gewicht, denn einen Studioton wird man in lauten Umgebungen wohl kaum einfangen können. Am ehesten kommen besonders gut abgeschirmte Lavaliermikrofone noch in die Nähe, doch spätestens bei lauten Konzerten müssen auch sie die Segel streichen.

Wenn mehr Wind weht, kann man den mitgelieferten Windschutz aufziehen.

 

FAZIT

Joachim Sauer VIDEOAKTIV Autor

Warum dynamische Handmikrofone – trotz aller Technologie, die inzwischen Eingang in Funkstrecken gefunden hat – in der elektronischen Berichterstattung nach wie vor unverzichtbar sind, beweist das sE Electronics V7 eindrucksvoll. Dabei konnte vor allem der für Tauchspulenmikrofone unüblich klare Klang mit sehr guter Sprachverständlichkeit überzeugen, der das V7 ENG von anderen Mitbewerbern abhebt. Mit einem Preis von 149 kann dabei es auch im Preis-Leistungsverhältnis ein „sehr gut“ erzielen, der Kauftipp versteht sich da eigentlich von selbst.

Wer sich das V7 ENG kauft, muss sich aber auch Gedanken über die Signalübertragung machen. Die günstigste, aber auch unhandlichste Lösung ist ein XLR-Kabel, wobei man hier nicht das günstigste Exemplar nehmen sollte, damit das Mikrofonsignal ohne Beeinträchtigungen übermittelt wird. Oder man greift gleich zu einer Funklösung wie dem Sennheiser EW-DP ENG Set und gewinnt mehr Beweglichkeit und Flexibilität – wenn man bereit ist, den Preis zu zahlen. Doch ob mit Funklösung im Profi-Drehbesteck oder als Ergänzung im kleinen Setup: Wer viel Moderationen und Interviews auf Veranstaltungen dreht, braucht eigentlich zwingend ein Handmikrofon und das sE Electronics ist dabei eine sehr gute Wahl. Einzig einen Schalter könnte man noch hinzufügen, um ungewolltes Hot-Micing, also das unabsichtliche Aufzeichnen von O-Tönen zu verhindern.

+ klarer Klang mit guter Sprachverständlichkeit
+ robust gefertigt
+ trotz der Größe handlich und gut ausgewogen
- kein Schalter

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DATEN

DATEN UND TESTERGEBNISSE

Canon EOS C50 Tabellenbild

Hersteller sE electronics
Modell  V7 ENG
Preis 149 Euro
Internet seelectronics.com
DATEN
Abmessungen 250 mm x 54 ⌀
Gewicht  320 Gramm 
Mikrofontyp Dynamisches Tauchspulenmikrofon
Charakteristik Superniere
Frequenzgang 40 - 19.000 Hz
Stromversorgung -
Anschluss XLR
Signalabschwächer/verstärker -
Bassfilter  -
Zubehör schwarzer Poppschutz, Schaumstoff-Windschutz, Mikrofonklemme, Stativadapter, Transporttasche
va logo kl 100  
Urteil sehr gut
Preis/Leistung sehr gut

 

 

Seite
Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
sE Electronics, MEDIENBUREAU

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