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Test: DJI Osmo 360 – 360-Grad-Actioncam vom Drohnenspezialist

| Joachim Sauer

DJI wagt sich mit der Osmo 360 erstmals auf das Territorium der 360-Grad-Kameras vor, das bisher von Insta360 und GoPro beherrscht wurde. Wie ernst meint es DJI und kann sich die Osmo als ernstzunehmende 360-Grad-Kamera für Amateure und Profis etablieren?

IM TEST:
DJI Osmo 360, 480 Euro
getestet in der Adventure Combo, 630 Euro

 

DJI wird immer mehr zum Vollausstatter für Medienschaffende, denn mit Gimbals, Drohnen, Bild- und Tonfunkstrecken, Actioncams und innovativen Gimbal-Filmkameras führen die Chinesen inzwischen ein Produktportfolio, das wohl so umfangreich ist wie bei kaum einem anderen Hersteller der Medienbranche. Mit der Osmo 360 greift DJI nun den Markt der 360-Grad-Kameras an, welche im Laufe der Jahre dank immer besserer Bildqualität, Bildstabilisierung und Stitching-Funktionen, also dem Zusammenfügen der meist von zwei Sensoren produzierten Bildern, immer mehr zu echten Mitbewerbern vor allem im Actioncam-Segment herangereift sind. Gerade Insta360 schaffte es mit Kameras, wie der vor kurzem von uns getesteten X5, flankiert von eigener Software und App sowie Plugin für Premiere Pro mehr und mehr Marktanteile zu erobern. Der Vorteil von 360-Grad-Kameras wie auch der Kandao Qoocam liegt auf der Hand: dadurch, dass das gesamte Panorama gefilmt wird, verpasst man keinen Moment, sondern kann durch nachträgliches Einstellen des Bildausschnittes frei bestimmen, was gezeigt werden soll – und was nicht. Genau von diesem Trend will offensichtlich auch DJI profitieren, denn die Rundumaufnahmen werden nicht nur im Actioncam-Segment immer populärer.

Joachim Sauer konnte die Osmo 360 vor der offiziellen Ankündigung testen. Obwohl das Wetter nicht mitgespielt hat, sind umfangreiche Aufnahmen in unterschiedlichen Szenarios entstanden.

AUFBAU

Mit 6,1 x 3,6 x 8,1 cm ist die Osmo 360 erfreulich kompakt und ordnet sich im Formfaktor zwischen besagter Insta360 X5 und GoPro Max ein. Wie die Mitbewerber setzt auch die Osmo auf zwei Ultraweitwinkel-Objektive, hinter denen aber vergleichsweise große 1-Zoll-Sensoren sitzen. Nach IP68 ist die Kamera staub- und in Tiefen von bis zu zehn Metern wasserdicht. Das bedeutet, dass sich USB-C-Anschluss zum einen sowie microSD-Karte und Akku zum anderen unter verriegelbaren Abdeckungen befinden. Erfreulich für alle, die bereits eine DJI-Actioncam besitzen ist die Tatsache, dass auch die Osmo 360 auf die gleichen Akkus setzt. Negativ ist hingegen, dass die hervorstehenden und damit gegenüber Actioncams anfälligeren Linsen nicht austauschbar sind.

Nikon ZR Medienbureauc 1067919Um die hervorstehenden, nicht austauschbaren Linsen zu schützen, liefert DJI eine stramm sitzende Gummi-Abdeckung mit. Dank geringen Maßen bleibt die Osmo 360 handlich.


AUFLÖSUNGEN UND FORMATE

{loadposition_rc1}Um bei der nachträglichen Bearbeitung einen verzerrungsfreien Bildausschnitt liefern zu können, müssen 360-Grad-Kameras in hohen Auflösungen filmen. Die Osmo 360 nimmt branchenübliche 8K-Panoramavideos mit 7860 x 3840 Pixeln auf, schafft dabei aber mit bis zu 50p höhere Bildwiederholungsraten als die Mitbewerber. Weitgehend verzerrungsfrei hereingezoomt ergeben sich daraus „normale“ Aufnahmen in 4K-UHD-Auflösung. Bis zu 60 Bilder pro Sekunde schafft die Kamera in 6K-Auflösung (6000 x 3000 Pixel), was hereingezoomt für Full-HD-Videos reicht. Wenn man die vergleichsweise geringe Auflösung in Kauf nehmen will, sind bis zu 100p in 4K (3840 ×1920 Pixel) möglich. Natürlich bietet die Osmo auch Aufnahmen mit nur einer der zwei Kameras an. Dann schafft sie 5K-Auflösung im für Social Media praktischen 4:3-Format mit 5120 x 3840 Pixeln und maximal 30p. Bei geringeren Auflösungen von 5K im 16:9-Format (5120 x 2880 Pixel) über 4K-UHD bis zu 2.7K – letztere jeweils in 4:3 oder 16:9 – sind maximal 60 Bilder pro Sekunde drin. Während solcher Aufnahmen ist wie bei Smartphones ein Wechsel zwischen den beiden Kameras möglich. Die maximale Bitrate liegt bei 170 Mb/s, geschrieben wird auf eine microSD-Karte, wobei die Kamera Kapazitäten bis zu 1 TB unterstützt. Dazu bietet die Kamera einen internen Speicher an, welcher 105 GB nutzbare Kapazität besitzt.

Ein Alleinstellungsmerkmal der Osmo 360 ist die Verfügbarkeit von D-Log M in allen Auflösungen. So lassen sich aus den flachen Aufnahmen (links) mittels LUT-Korrektur eine höhere Dynamik erzielen (rechts).

{loadposition_rc2}Für die Stromversorgung ist der aus der Osmo Action-Serie übernommene Akku mit 1950 mAh zuständig. In der von uns getesteten Adventure Combo liefert DJI zwei Ersatzakkus sowie die ebenfalls von den Actioncams bekannte Ladeschale mit. Ein Akku reichte im Test für gute 60 Minuten Videoaufnahme in 8K-Auflösung. Mit den insgesamt drei Akkus der Adventure Combo kommt man so auf circa 180 Minuten reine Aufnahmezeit, was für die meisten Anwendungen ausreichen dürfte. Zumal die Akkus am geeigneten Stromanschluss schnell laden: nahezu im Minutentakt gewannen sie ein Prozent Ladung dazu. Mit bewusstem Ausschalten und kurzen Ladezyklen sollte man mit der Adventure Combo problemlos einen Drehtag durchhalten können.

Die Osmo 360 verwendet die gleichen Akkus wie DJIs Actioncams. In der Adventure Combo liefert der Hersteller zwei Ersatzakkus und die passende Dreier-Ladeschale mit.


BEDIENUNG – GERÄT

{loadposition_rc1}Die Bedienung an der Kamera erfolgt über den berührungsempfindlichen Bildschirm sowie drei Tasten, wobei die Kreissymbol-Taste die Aufnahmetaste darstellt, die Viereck-Taste zwischen den Kameras wechselt und über kurzes Drücken des Einschalters wählt man zwischen Video- und Fotomodi. Die Bedienung über den Touchscreen erfolgt wie bei DJIs Actioncams: über die entsprechenden Symbole an den Schmalseiten gelangt man zu Galerie sowie Bild- und Belichtungseinstellungen, von unten nach oben gewischt zu Auflösungen und Bildwiederholfrequenz und wischt man von oben nach unten, gelangt man zum Kameramenü. Für Neulinge etwas verwirrend ist DJIs Verzicht auf Text bei den einzelnen Menüpunkten, denn der Sinn mancher Piktogramme erschließt sich erst beim Auswählen der entsprechenden Funktion. Praktisch ist die Tatsache, dass die Osmo 360 die Sender der hauseigenen Funkstrecken Mic 2 und Mic Mini erkennt, die man so via Bluetooth adapterfrei mit der Kamera verbinden kann. Die Tonüberwachung erfolgt dabei visuell über eine kleine Pegelanzeige am oberen Bildschirmrand. Die Pegelung gelingt in einem recht feinen Raster, wobei man allerdings die Pegelung an sich nichtmehr sieht. Wer sich lieber eine genaue Tonüberwachung wünscht, kann auch drahtlose Kopfhörer mit der Osmo verbinden.

Im Menü setzt DJI ausschließlich auf Piktogramme für die einzelnen Einstellungen, die nicht alle auf den ersten Blick verständlich sind.

BEDIENUNG – APP

{loadposition_rc2}Als Steuerzentrale, Fernsteuerung und Möglichkeit für schnelles Editing bietet DJI die Mimo-App an. Die Verbindung mit der Osmo 360 klappt dabei problemlos, ebenso reibungslos ist, nach der üblichen kurzen Eingewöhnung, die Bedienung. Wer allerdings die Kamera ferngesteuert bedienen will, muss sich dabei in der Nähe der Kamera aufhalten, denn die Reichweite der Verbindung ist mit circa 25 Metern eher gering. Dafür bietet die App die Möglichkeit, Aufnahmen schnell zu bearbeiten und zu exportieren, wobei man angesichts der großen Videodateien durchaus Zeit für den Download einplanen muss und auch der Platzbedarf auf dem Smartphone entsprechend groß ist. Die maximale Exportauflösung ist allerdings auf 4K begrenzt, gleich ob klassisches Video oder 360-Grad-Panoramaaufnahmen herausrechnet. Ein Export der 360-Grad-Videos in ihrer vollen 8K-Auflösung ist entsprechend derzeit nicht möglich.

DJIs Mimo-App ist Steuerzentrale, Schnittprogramm und Portal zugleich.


DJI STUDIO

{loadposition_rc1}Um die volle Auflösung der Osmo 360 auch im Schnittprogramm nutzen zu können, muss man auf die DJI Studio-Software zurückgreifen. Wir haben vorab Zugang zu einer Beta-Version bekommen, die noch einige Kinderkrankheiten aufweist. So spielt beispielsweise das Vorschaubild verrückt, wenn man, ohne vorher einen Keyframe zu setzen, den Bildausschnitt ändern möchte. Hier hilft dann nur noch das erneute Einfügen des Clips in die Timeline. Sonst offenbart DJI Studio in Aufbau und Funktion Parallelen zu Insta360 Studio, der Software des großen Konkurrenten. Naheliegend, denn alle dortigen Funktionen erwartet man in ähnlicher Form auch hier. So sind für jeden Keyframe Bildausschnitte einstellbar, wobei man auch die Übergänge zwischen den einzelnen Ankerpunkten anhand von Presets anpassen kann. Besonderes Merkmal der Software ist die Farbkorrektur, wo DJI einen eigenen Menüpunkt für die Farbwiederherstellung von Log-Aufnahmen platziert hat. Anhand des Dropdown-Menüs, in dem man die Actioncam, Drohne oder in diesem Fall die Osmo 360 auswählt, korrigiert DJI Studio automatisch den Log-Farbraum und passt die Farben an den Rec. 709-Farbraum an, welche sich dann mit den gewohnten Einstellungsreglern weiterbearbeiten lassen. Ähnlich wie Adobe mit der automatischen Farbraum-Erkennung eliminiert das so einen Arbeitsschritt und nimmt gerade Neulingen und Hobbyisten die Furcht vor der Arbeit mit Log-Material

DJI Studio präsentiert sich als kleines Schnittprogramm, das auch eine Timeline mit mehreren Spuren bereithält.

{loadposition_rc2}Was im Gegensatz zu Insta360s Studio fehlt, sind die verschiedenen Stitching-Optionen. Um das hier vorwegzunehmen: das Stitching funktioniert grundsätzlich gut, dennoch nehmen wir bei Aufnahmen mit der Insta360 X5 gerne die verschiedenen Optionen zur Hand, die abhängig von den Aufnahmen zu besseren Übergängen zwischen den Kameras und realistischeren Objektproportionen führen. Was DJI der Konkurrenz voraus hat, ist Stock-Material in Form von Musikstücken, die eine große Bandbreite an Genres und Stimmungen abdecken und gleichzeitig die Zielrichtung der Einsteiger klarer definiert. Diese erfreuen sich auch an den Kreativ-Filtern des Programms und können so schnell kleine Produktionen erstellen und mit der passenden Musik in den Sozialen Medien teilen.

Eine Besonderheit der Studio-Software ist die Farbwiederherstellung, die das Bearbeiten von Log-Material erheblich erleichtert.

{loadposition_rc3}Am wichtigsten dürfte jedoch die Export-Funktion sein, denn hier besteht die Möglichkeit des Exports von Panorama-Videos in voller 8K-Auflösung. Allerdings sollte man seinen Bildausschnitt auch in diesem Fall im Voraus bestimmen, da das exportierte 2D-Panoramavideo natürlich Kanten hat und diese auch im Schnittprogramm übernommen werden. Auch bei Anwendung des Insta 360 Reframe-Plugins auf die Aufnahmen in Premiere Pro sorgten die Kanten für eine deutlich sichtbare Schnittstelle. Ein eigenes Plugin für Schnittprogramme bot DJI zum Testzeitpunkt nicht.

DJI bietet aktuell noch kein eigenes Plugin für Premiere Pro oder andere Schnittprogramme an. So bleibt auch bei den exportierten 8K-Panoramavideos eine sichtbare Kante, wenn man Reframe-Plugins auf die Clips legt.


PRAXIS

{loadposition_rc1}Sollen 360-Grad-Kameras eine echte Alternative zu Actioncams sein, müssen sie eine gute Bildstabilisierung liefern. Diese können wir der DJI Osmo 360 ohne Zweifel attestieren. Durch den kompakten Formfaktor ragte sie bei unseren Actioncam-Tests am Fahrradlenker nur wenig in die Höhe, wodurch sich Unebenheiten weniger übertragen. Sowohl bei Abfahrten als auch Anstiegen im Wiegeschritt ließ die Kamera keine Unruhe zu, einzig harte Querrillen im Asphalt wurden auf das Kamerabild übertragen. Damit liegt die Osmo etwa auf dem Niveau der Action 5 aus dem gleichen Haus. Vergleichbar ist auch die Bildqualität, die dank D-Log M auf einem professionellen Niveau liegt. Natürlich erreichen die Sensoren nicht den Detailreichtum von „ausgewachsenen“ Digitalkameras, im Action- und Social Media-Kontext sind die Aufnahmen jedoch uneingeschränkt nutzbar. Gestört hat uns bei den Action-Aufnahmen auf dem Fahrrad das Rattern der Halterung, ein eigentlich schon gelöstes Problem von DJI. Während der Aufnahmen war das Rattern nicht zu hören, doch bei der Kontrolle im Schnitt war das Geräusch omnipräsent.

Wer den Ton direkt während der Aufnahme kontrollieren will um beispielsweise auf das Rattern der Halterung zu achten, muss drahtlose Kopfhörer mit der Kamera verbinden.

{loadposition_rc2}Das DJI ihren Drohnen und Actioncams eine umfangreiche Rauschunterdrückung verpasst, haben die Modelle in der Vergangenheit häufig bewiesen. Die Osmo 360 macht da keine Ausnahme, was zu unterschiedlichen Eindrücken bei Schwachlicht-Aufnahmen führt. Schon bei ISO 200, eine Stufe über der nativen ISO-Empfindlichkeit, ist ein Bildrauschen sichtbar. Dieses nimmt bis ISO 800 zu, ab ISO 1600 greift die Rauschunterdrückung ein. Dadurch bleibt das Rauschen bis ISO 3200 im vertretbaren Rahmen, jedoch bei deutlich geringerer Detailschärfe. Wer das in Kauf nehmen kann oder muss, kann die Kamera durchaus bis zu dieser Stufe nutzen. Steht hingegen Detailreichtum im Vordergrund, ist bei ISO 800 Schluss. Ganz vernachlässigen kann man alle ISO-Stufen über 3200, die vom Rauschen nicht mehr für professionelle Ansprüche ausreichen. 

ISO 800 und ISO 3200 stellen für uns je nach Priorität die Grenzen des vertretbaren Bildrauschens dar. Deutlich zu erkennen ist der Eingriff der Rauschunterdrückung bei der höheren Empfindlichkeit.

FAZIT

Joachim Sauer VIDEOAKTIV AutorDJI hat mal wieder gezeigt, dass man die Entwicklungskapazitäten und das Knowhow hat, um eine Kamera in einer neuen Produktkategorie als überzeugendes Produkt auf den Markt bringen zu können: hohe Auflösung, gute Farbwiedergabe und ein durchdachtes Bedienkonzept mit umgebendem DJI-Ökosystem holen Einsteiger wie Profis gleichermaßen ab. Die Einstiegshürde bei 360-Grad-Kameras bleibt auch bei DJI höher als bei Actioncams, doch mit gut bedienbarer App und Software macht DJI den Ein- oder Umstieg so leicht wie möglich.Doch eine 360-Grad-Kamera ist eben mehr als „nur“ eine Actioncam. Mit ihr lassen sich ohne Vorkenntnisse von Foto und Film flexibles Bildmaterial für Social-Media-Strategien erstellen. Das ist auch mit der Osmo 360 problemlos machbar – wobei sie aus unserer Sicht den kleinen Vorteil bei den kompakteren Maßen zur Konkurrenz hat. Auf der anderen Seite aber dem Nachteil, dass die bei 360-Grad-Kameras ausragenden Optiken leider keinen einfachen Austausch der Frontlinsen zulassen.Der wohl entscheidendere Vorteil ist jedoch die Integration vom eigenen LUT-Profil D-Log M, auch in 8K mit 50 Bildern, mit dem DJI die besseren Voraussetzungen für das Profiumfeld liefert. Das könnte bei vielen Profis ein gewichtiges Argument sein. Dabei hilft die die Software, auch wenn wir diese derzeit erst als Beta-Version mit noch der ein oder anderen Kinderkrankheit beurteilen können – die Richtung stimmt. Was Profis (derzeit) schmerzt ist das fehlende Plugin für Premiere Pro, mit dem wir die exportierten 360-Grad-Panoramavideos ohne harte Kante in unserem Schnittprogramm zusammenfügen können.

+ gute Bildqualität
+ Bildstabilisierung auf Actioncam-Niveau
+ automatische Log-Erkennung in DJI Studio
+ Konnektivität mit DJI-Funkstrecken
- kein Plugin für Schnittprogramme
- keine tauschbaren Frontlinsen

DATEN UND TESTERGEBNISSE

DJI Osmo 360 Tabellenbild

Hersteller DJI
Modell Osmo 360
Preis 480 Euro
630 Euro (Adventure Combo)
Internet dji.com/de
DATEN                                             
Größe (L x B x H) 6,1 x 3.6 x 8.1 cm
Gewicht 183 g
Aufzeichnungsformate
(Bildraten)
8K (50/48/30/25/24p), 6K (60/50/48/30/25/24p), UHD (100/60/50/30/25p), 2,7K (120/100/60/50/30/25/24p)
max. Datenrate 170 Mbit/s
Codecs (Dateiformate) INSV, H.265, H.264
Max. Abtastung intern 4:2:2, 4:2:0 (10 Bit, 8 Bit)
Aufnahmemedien Micro-SDXC, Interner Speicher
Bildwandler/Auflösung 1/1,1 Zoll/circa 30 Megapixel
BILDQUALITÄT 44 Punkte 33/sehr gut
Outdoor sehr gut
Indoor gut
Lowlight gut
Bildberuhigung sehr gut
Aufnahmewinkel (min - max.) 360 Grad
TON 7 Punkte 5/gut
Tonaufnahme Stereo
Mikrofonanschluss drahtlos
Tonqualität internes
Mikrofon
gut
AUSSTATTUNG 23 Punkte 20,9/hervorragend
GPS-Empfänger/Bluetooth/WLAN •/•/•
Akkufach/Zusatz-Akku •/•
Anschlüsse USB-C
Speicher (intern/Karte) •/Micro-SD
Spritzwasserschutz
wasserdicht/Tiefenangabe •/10 Meter
Unterwassergehäuse
Objektiv drehbar
Überkopfkorrektur manuell/automatisch
LED-Leuchte optional
Intervall-Fotofunktion
Aufnahmeloop
Pre-Recording 15 Sek.
Lieferumfang Halterungen Stativgewinde, sonstige Halterung
BEDIENUNG 26 Punkte 19,5/sehr gut
Bedienungsanleitung nur digital, online, vollständig
Akkulaufzeit 65 Minuten
Akku-Ladezustand in Prozent
Fernbedienung via App
Smartphone-App DJI Mimo
Touch-Display
Status/Kontroll-Display (Diagonale) •/• (5 cm)
Ein-Tasten-Aufnahme
gut erkennbare Record-Funkion
Menüstruktur übersichtlich und logisch
Fernsteuermöglichkeit sehr gut
Tasten/Handhabung gut bedienbar (auch mittels Gesten-/Sprachsteuerung)
va logo kl 100  
Urteil 78,4/sehr gut
Preis/Leistung sehr gut
Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

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