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Praxistest: Sony PXW-Z300 – Allround-Profi-Camcorder und die Konkurrenzkonzepte - Ton, Akku und Konnektivität

| Joachim Sauer

Seite 4 von 5: Ton, Akku und Konnektivität

TON

Der Z300 ist in der Lage, 4-Kanal-Ton aufzuzeichnen und besitzt neben dem internen Stereo-Mikrofon zwei XLR-Anschlüsse. So weit, so normal. Eine Besonderheit ist jedoch der Multifunktions-Zubehörschuh an der Rückseite über dem Akku, über welchen man beispielsweise Sonys UWP-Funkstrecke anschließen kann. Die vier Kanäle kann man dann nach Wunsch mit den Eingängen oder dem internen Mikrofon belegen. Das erklärt dann auch die vier Pegelräder, mit denen sich alle Signale individuell einstellen lassen. Wobei sich diese eben auch mit den zwei XLR-Eingängen sowie den zwei integrierten Mikrofonen belegen lassen. Leider nimmt der Henkelmann nur in 48 kHz und 24 Bit auf, was zwar dem Studiostandard entspricht, aber nicht die zusätzliche Sicherheit einer 32 Bit-Aufnahme bietet. Hier dürfte Sony durchaus etwas Entwicklerarbeit reinstecken und die Camcorder auch Audiomäßig auf den Stand der Technik heben.

Zwei XLR-Eingänge und eigene Audio-Bedieneinheit sind typisch Camcorder, darüber hinaus kann der Z300 über die integrierten Mikrofone und den rückseitigen Multifunktionsschuh auch weitere Audiosignale aufnehmen.

AKKULAUFZEIT

Interessanterweise liefert Sony zum Z300 keinen Akku mit, der Camcorder nimmt aber sowohl BP-U35- als auch U70- und U100-Akkus auf und lässt sich zudem über ein Netzteil mit Strom versorgen. Links des Akkufachs sitzt zudem ein USB-C-Anschluss, über welchen die Kamera ebenfalls Strom aufnehmen kann, sofern das angeschlossene Netzteil mindestens 100 W besitzt. Wirklich nötig sollte das jedoch erst bei Daueraufnahmen wie beispielsweise bei Konferenzen sein, denn wir hielten mit dem unserem Testgerät beiliegenden BP-U35-Akku im Drehalltag etwa fünf Stunden durch – wohlgemerkt: wir haben dabei nicht durchgehend gefilmt.

Sony PXW Z300 AkkuMit diesem Akku ist längeres Arbeiten sichergestellt - bei uns waren fünf Stunden Drehzeit kein Problem.

KONNEKTIVITÄT

Camcorder sollen ganz bewusst in allen Aufgabenfeldern abliefern können, wozu natürlich auch Studio-Umgebungen und Streaming-Anwendungen zählen. Mit USB-C, SDI, HDMI und Ethernet ist der Z300 hardwareseitig sehr gut ausgestattet, zudem kann seitlich optional der PDT-FP1 Portable Data Transmitter montiert werden. Video kann gleichzeitig über HDMI und SDI in UHD ausgegeben werden, außerdem ist Streaming direkt an einen Rechner über den USB-C-Anschluss in UHD mit bis zu 30 Bildern möglich. Dennoch dürfte die häufigere Anwendung das Streamen direkt ins Netzwerk sein, was der Camcorder mit verschiedenen Protokollen unterstützt, so dass man die gängigen Plattformen direkt beliefern kann. Damit erfüllt er die wichtigsten Voraussetzungen um als universelles Arbeitswerkzeug für nahezu jeden Einsatz – echte Cine-Anwendungen mal abgesehen.

 

Bildeindruck, Bildrauschen und Fazit
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Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
Sony, MEDIENBUREAU

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