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Praxistest: Sony PXW-Z300 – Allround-Profi-Camcorder und die Konkurrenzkonzepte - ND-Filter, Automatiken und Bildstabilisator

| Joachim Sauer

Seite 3 von 5: ND-Filter, Automatiken und Bildstabilisator

ND-FILTER UND AUTOMATIKEN

Eine Sony-Besonderheit ist der interne, variable ND-Filter, den der Hersteller in seinen höherklassigen Filmkameras und damit natürlich auch im Z300 verbaut. Einmal zugeschaltet, ist er stufenlos zwischen 1/4 und 1/128 ND einstellbar und lässt sich auch automatisch regeln. Das erlaubt beispielsweise bei konstanter Blende eine gleichbleibende Helligkeit unabhängig von der Umgebung. Generell sind gute Automatiken eine der Stärken des Camcorders und dort vor allem der Full-Auto-Modus, mit dem der Z300 ND-Filter, Blende und Fokus selbst einstellt und man im Grunde nur noch „draufhalten“ muss. Wir haben den Modus erfolgreich bei einem Werbedreh ausprobiert, wo dieser so gut funktionierte, dass auch ein Camcorder-Neuling mit dem Gerät keine Probleme hätte und sich voll auf die Bildgestaltung konzentrieren kann.

Der ND-Filter ist, nach dem Einstieg mit 1/4 ND, stufenlos einstellbar. Der Schalter über der ND-Filter-Bedieneinheit aktiviert den vollautomatischen Bedienmodus.

AUTOFOKUS UND BILDSTABILISATOR

Dass Sony den derzeit (zusammen mit Canon) branchenstärksten Autofokus hat, sollte klar sein und wenig überraschend arbeitet auch der Autofokus im Z300 sehr genau und präzise. Natürlich stellen die kleinen Sensoren den Autofokus vor weniger Herausforderungen als beispielsweise der 66,8-MP-Vollformatsensor der neuen Sony Alpha 7R VI, doch auch wenn im Telebereich doch eine Unschärfe auftrat, hielt der Autofokus Objekte wie Personen zuverlässig scharf. Was uns hingegen weniger gut gefällt, ist der Bildstabilisator – eigentlich eine Stärke von Camcordern. Womöglich liegt das Problem beim Z300 daran, dass hier gleich eine ganze Einheit aus Sensoren und Prisma beruhigt werden muss, dennoch treten ab etwa 70 Millimetern Kleinbild-äquivalenter Brennweite Wackler auf und ab etwa 300 Millimetern kann man eigentlich ur noch abgestützt mit dem Camcorder arbeiten. Ab etwa 140 Millimeter sind wirklich gute Aufnahmen nur noch vom Stativ machbar. Wir haben sehr bewusst auf dem Camgaroo-Award auch mit längeren Brennweiten gearbeitet – wohlgemerkt nicht aus der Hand, sondern sehr gut abgestützt. Die Aufnahmen sind bei maximaler Brennweite in einer Reportage verkraftbar, gut sind sie nicht.

Auch im Telebereich, wenn dann doch eine Unschärfe im Bild sichtbar wird, hält der Autofokus das Objekt gut in der Schärfe.

 

Ton, Akku und Konnektivität
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Autor:
Joachim Sauer
Bildquellen:
Sony, MEDIENBUREAU

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