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Workshop: KI-Objektmasken in Premiere Pro – Premiere Pro goes Photoshop

| Jonas Schupp

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Den Umweg über After Effects ersparen möchte Adobe den Anwendenden mit dem neuen Update für Premiere Pro, das unter anderem „mitdenkende“ Objektmasken und ein überarbeitetes Effekteinstellungs-Fenster bereithält. VIDEOAKTIV zeigt in einem Workshop die neuen Funktionen in Aktion.

360 Grad Kameravergleich Titel

 

Workshop:
smarte Objektmasken in Premiere Pro

 

Der Videoschnitt muss mobiler und flexibler werden – doch neben der neuen und hier ausführlich vorgestellten Premiere-App entwickelt Adobe das „große“ Schnittprogramm weiter und hat dabei dieses Mal auch die einfachere Bedienung im Fokus. Mit der neusten Version hält die KI-Objektmaske Einzug. Damit verspricht der Branchenprimus besonders einfaches Rotoskopieren und Maskieren von Personen und Objekten. Dazu wurde das Effekteinstellungs-Fenster überarbeitet, was das Arbeiten ebenfalls angenehmer und schneller machen soll. Damit hat Adobe Premiere deutlich überarbeitet und die eigentlich innerhalb der Creative Cloud in After Effects untergebrachte Animation nun auch in Premiere Pro integriert. Denn hier steigen die Ansprüche an die Cutter und Cutterinnen seit Jahren. Es ist also höchste Zeit für VIDEOAKTIV, die neuen Funktionen genauer anzuschauen und in diversen Situationen aus dem Drehalltag einzusetzen. Dabei zeigen wir, warum die Maskenfunktion besonders von der KI-Technologie profitiert.

Jonas Schupp hat die neuen Funktionen von Premiere Pro in diversen Praxissituationen getestet und gibt im Workshop Einblicke in die kreativen Einsatzmöglichkeiten.

EFFEKTEINSTELLUNGS-FENSTER

Auf den ersten Blick ist in bei der Oberfläche alles beim Alten. Erst während der Arbeit fällt auf, dass das Effektbearbeitungs-Fenster neu aufgebaut ist. Neu ist der Menüpunkt „Nicht zugewiesene Masken“ (dazu jedoch später), während das Bewegungs-Menü erweitert wurde. Die Skalierung kann nun nicht nur gleichmäßig, sondern auch in Höhe und Breite getrennt geändert werden, wofür man vor dem Update den „Transformieren“-Effekt aus der Bibliothek holen und auf den Clip anwenden musste. Damit erspart Adobe Cuttern und Cutterinnen einen Arbeitsschritt. Außerdem kann das Material nun direkt im Bewegungs-Menü zugeschnitten werden – auch hierfür brauchte man in der Vergangenheit einen eigenen Effekt. Split Screen-Einstellungen, ungleichmäßige Skalierungs-Anpassungen beispielsweise bei anamorphen Aufnahmen oder, wie im Video, moderne Titel-Effekte lassen sich so schneller und vor allem unkomplizierter umsetzen.

360 Grad Kameravergleich GRAnimierte Skalierungsbreite, Deckkraft und ein Gaußscher Weichzeichner ermöglichen moderne Schrifteffekte, was dank dem neuen Effekt-Einstellungsfenster jetzt deutlich schneller umsetzbar ist. Um die Bewegung nachvollziehen zu können, empfehlen wir einen Blick ins Video.

 

Masken und KI-Objektmasken
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Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
Adobe, MEDIENBUREAU

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