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Lesertest: Nikon ZR beim Kino- und Werbe-Profi

| Joachim Sauer

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Marcel Merkeli arbeitet häufig mit Cine-Kameras von RED und Arri. Für VIDEOAKTIV hat er die Nikon ZR in seinen Produktionsalltag integriert und diverse Werbeprojekte und Dokumentationen umgesetzt.

360 Grad Kameravergleich Titel

 

IM TEST:
Nikon ZR, 2349 Euro

getestet mit Nikon Nikkor Z 14-24 f/2.8 S, 2579 Euro
und Nikon Nikkor Z 24–70 mm f/4 S, 1089 Euro

 

Als Bachelor of Arts mit dem Schwerpunkt Kamera und Licht hat Marcel Merkeli bereits drei Kinofilme als Oberbeleuchter mitgestaltet und mehrere Kurz- und Werbefilme als DOP (Director of Photography) gedreht. Zudem ist Marcel Media Marketing Manager bei Cratoni Helmets. In seiner Filmpraxis arbeitet er mit Kameras wie der RED Monstro oder Komodo sowie der Arri Amira oder Alexa Mini, doch auch die Blackmagic Pocket Cinema 6K gehört zum Repertoire. Jetzt also die Nikon ZR, bei der Nikon schließlich mit RED-Genen wirbt und einen Schwerpunkt daraufsetzt, dass hier das originale R3D-RAW-Format integriert ist. Genau in dieser Liga spielt Marcel bisher und sieht die Nikon ZR auch im Prosumer-Bereich. „Ich bin unglaublich von dem R3D Video Format beeindruckt und wie Nikon es geschafft hat, so viel Cinema Power in so eine kleine Kamera zu packen.“ Da bleibt nur die Frage, ob der Profi mit der Fotokamera-Bedienung klarkommt oder wie professionell nutzbar die Nikon ZR am Ende für ihn ist.

Nikon ZR Lesertest Merkeli AutorenbildMarcel Merkeli arbeitet normalerweise mit „echten“ Kinokameras. Die Nikon ZR war eine neue, fast durchweg positive Erfahrung für ihn.

Marcel Merkeli testet die Nikon ZR mit dem klaren Blick eines Kameramanns, der meist mit viel größeren Cine-Kameras arbeitet.

BEDIENUNG

Für Marcel ist das Menü sehr übersichtlich und relativ leicht zu verstehen, auch wenn er für spezielle Funktionen ein bisschen suchen musste. Auch die Formateinstellung war für ihn leicht verständlich, wobei er kritisiert, dass Nikon bei Formaten mit Sensor-Crop nicht auf die kleinere nutzbare Fläche des Sensors aufmerksam macht. Hier verweist er auf das Menü der Blackmagic Pocket Cinema Camera, das diesen Hinweis ausgibt und von der Menüstruktur für ihn noch etwas leichter verständlich ist. Das Filmen im R3D Format hat Marcel direkt am Anfang aktiviert. „Eine Einstellung, die ich sehr gut finde, ist die Aktivierung der parallelen Aufzeichnung in R3D und MP4. So kann man leichter checken, was in den R3D Videodatei steckt. Das ist praktisch, wenn man nicht den RED-Player installiert hat oder nicht unbedingt immer ein Schnittprogramm öffnen möchte“ empfiehlt Marcel.

360 Grad Kameravergleich GRDer Red Filmbias Offset Lut ist Marcel Merkelis Favorit bei der Arbeit mit der ZR.

 

Ergonomie, manuelle Belichtung und Fokus
Seite
Autor:
Marcel Merkeli, Joachim Sauer
Bildquellen:
Nikon, Marcel Merkeli

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