Workshop: Automatische Bildprofil-Erkennung in Adobe Premiere Pro - LUT-Setzung und Auto-Erkennung, Fazit
Seite 4 von 4: LUT-Setzung und Auto-Erkennung, Fazit
TONE MAPPING UND LUT-SETZUNG
Mittels Haken bei „RGB beibehalten“ deaktiviert man die automatische Erkennung für den ausgewählten Clip. Dann kann man wie gewohnt eigene LUTs verwenden.FAZIT
Oft führen Hersteller neue Funktionen in ihre Software ein, die nach dem ersten Ausprobieren keine wirkliche Neuerung oder Erleichterung sind. Mit dem letzten Update von Premiere Pro hat Adobe etwas wirklich Sinnvolles ergänzt: Sowohl das Generative Erweitern als auch nun die automatische Farbraum-Erkennung und Konvertierung sind Neuerungen, die wir seit ihrer Einführung regelmäßig oder bei der automatischen Erkennung ständig verwenden. Hat man die nötigen Haken für eine sichere und farbraumtreue Korrektur gesetzt, ist die Farbkorrektur von Log-Material so angenehm wie mit Clips, die mit 709-Profil aufgenommen wurden.Klar, in Kombination mit einem Hardware-Controller à la Loupedeck & Co. ist die automatische Erkennung im Vergleich zur Arbeit mit LUTs jetzt vielleicht nicht die große Zeitersparnis. Doch sie ist einfach angenehmer und gerade für Neulinge der LUT-Verarbeitung sicherer. Es fühlt sich dabei in etwa so an, als hätte man einen Staubsaugerroboter und müsste die Wohnung nicht mehr selbst saugen. Die automatische Farbraumerkennung nimmt einem einen nervigen Arbeitsschritt ab – und wer will, kann dieses Feature für einzelne Clips oder die ganze Sequenz nutzen für mehr kreative Farbkorrektur.
DATEN
DATEN UND TESTERGEBNISSE

| Hersteller | Adobe | |
| Modell | Premiere Pro | |
| Internet | adobe.com | |
| Preis | ab 26 Euro pro Monat | |
Autor: | Jonas Schupp |
Bildquellen: | Adobe, Joachim Sauer MEDIENBUREAU |
Weitere Editing-Artikel
IBC-Video: Adobe Premiere Pro mit Echtzeit-Effekten und mehr KI
Vorstellung: das ist neu in Magix Video Deluxe 2026