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HitFilm: Titelgestaltung und die Wirkung von Sounddesign

| Joachim Sauer
Das kostenfreie Programm HitFilm Express ist ursprünglich für das Compositing gedacht. Auch wenn es sich zunehmend zum Schnittprogramm mausert, spielt es immer noch bei der Titelanimation seine Stärken aus. Wir zeigen Beispiele und was man mit dem passenden Ton noch rausholen kann.


Mit viel Akribie werden die meisten Titel im Video gestaltet, doch ihre Wirkung entfalten sie eigentlich erst, wenn man sich zum Schriftzug auch ein Soundkonzept überlegt. Der Aufwand dafür ist vergleichsweise gering – die Wirkung dafür erstaunlich groß. Für unsere kleinen Beispiele haben wir ausschließlich auf selbst aufgenommene Geräusche zurückgegriffen. Die Töne wurden dann über den Verzerrer und Equalizer so verändert, dass sie zum Bild passen und nicht mehr zu erkennen ist, dass hier jemand einfach „krrrrr“ oder „ziscchhhh“ ins Mikrofon gesprochen hat. Wenn mal die Geschwindigkeit nicht stimmt, kann man den Ton noch über die Zeitlupe oder den Zeitraffer anpassen – das verändert den Ton, was aber hier sogar gewünscht ist.

Für die verschiedenen Musik-Beispiele haben wir wieder auf das Portal unseres Kooperationspartners Filmmusic.io zurückgegriffen, auf dem inzwischen weit mehr Musik und deutlich mehr Künstler versammelt sind.

Wie die Titel gestaltet werden erklären wir im zu diesem Video gehörenden Workshop der

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