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Drohnentest: DJI Neo 2 – Autonom Fliegen? Mit Sicherheit!

| Jonas Schupp

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Nach gut einem Jahr stellt DJI den Nachfolger seiner günstigen, an Einsteiger orientierten Neo-Drohne vor. Diese bietet jetzt Abstandssensoren und ein Display, was uns zur Frage verleitet, ob die Neo 2 das ideale, weil deutlich günstigere Modell für Einsteiger und Hobbyisten ist.

DJI Neo 2 Titel

IM TEST:
DJI Neo 2, 239 Euro
getestet in der Motion Fly More Combo, 579 Euro

 

Gerade mal ein gutes Jahr alt ist die DJI Neo als echte Einsteiger-Kameradrohne – doch jetzt wird sie bereits ersetzt: Durch die Neo 2, die wieder etwas teurer – aber auch viel besser wird? Genau das war für uns die Frage, denn nachdem DJIs Mavic-, Air- und Mini-Drohnen über die Jahre ebenfalls immer besser, aber auch immer teurer wurden, ist die Neo 2 nun das unteren Ende der Preisskala und damit die Einstiegsdrohne vom Marktführer. Nachbesserungspotential zur ersten Neo gibt es reichlicht: Bei ihr kritisierten nicht nur wir das sehr bunte, wenig professionelles Bild mit starkem Moiré. Mit der Neo 2 will man nun nicht nur bei der Bildqualität nachbessern, sondern bietet nun auch Abstandssensoren, damit unerfahrene Drohnen-Einsteiger erst gar nicht irgendwo gegenfliegen können. Dazu kann sie autonom ohne Fernbedienung fliegen und ist für FPV-Flugspaß mit den DJI Goggles 3 erhältlich. Wir haben Bildqualität, Sicherheit und Steuerung getestet und sind mit der Drohne autonom, „klassisch“ und mit FPV-Steuerung geflogen.

Autonom, mit RC-N3- und FPV-Fernsteuerung: VIDEOAKTIV hat die Neo 2 intensiv getestet.

GEHÄUSE

Charakteristisch für die alte Neo waren die Käfige um die kleinen Rotoren, die auch beim Nachfolger wieder an Bord sind. Sie verhindern größere Schäden, falls es doch einmal zum Unfall kommen sollte. Der – natürlich neue – Akku ist auf die Oberseite und weiter nach vorne gewandert. Damit macht er Platz für zwei optische Sensoren, die laut DJI das gesamte Umfeld abdecken. Ergänzt werden sie von einem frontseitigen LIDAR-Sensor, damit die Drohne auch bei wenig Licht zumindest frontseitig Hindernisse erkennt. Was auf der anderen Drohnenseite wie ein zweiter Sensor aussieht, ist tatsächlich ein kleines Display, dazu jedoch später mehr. Auf der Rückseite besitzt die Drohne das „DJI Neo 2 Digital Transceiver“ für die Funkverbindung, damit man die Drohne fernsteuern kann. Dieser ist mit vier Schrauben befestigt und kann zum sicheren Transport abgenommen werden. Selbst mit dem Modul kommt die Neo 2 auf ein Abfluggewicht von 160 Gramm. Sie bleibt damit komfortabel unter der Grenze der C0-Drohnenklasse von 250 Gramm und ist damit Flugscheinfrei zu fliegen.

DJI Neo 2 Abdeckung 2Äußerlich fallen direkt die optischen Sensoren und das Transmitter-Modul auf. Die Neo 2 wirkt etwas wertiger als das Vorgängermodell.

Formate und Auflösungen, Akkulaufzeit
Seite
Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
DJI, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

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