DJI: Actioncams liefern Aufnahmen vom Raketenflug
Zwölf Osmo Action 6 filmten Start und Rückkehr einer Zhuque-3-Rakete, wobei DJI zudem am Boden zudem mit der neu angekündigten Osmo 360 II gearbeitet hat.
DJI und das chinesische Raumfahrtunternehmen LandSpace haben den Start und die Bergung einer wiederverwendbaren Zhuque-3-Rakete mit zwölf Osmo Action 6 aus der Ich-Perspektive dokumentiert. Dabei betont DJI, dass man serienmäßige Osmo Action 6-Modelle verwendet hat. Die Kameras wurden an mehreren Positionen der ersten Raketenstufe angebracht und zeichneten intern vom Zünden der Triebwerke über den Flug durch die Atmosphäre bis zur Landung auf. Gerade während der Kommunikationsunterbrechung in der sogenannten Blackout-Zone war die lokale Speicherung entscheidend, weil kein externes Videosignal zur Bodenstation übertragen werden konnte. DJI zufolge erreichte die Oberfläche des Raketenrumpfs bei Aufstieg und Rückkehr eine Temperatur von etwa 400 bis 500 Grad Celsius. Damit die Kameras das aushalten, wurden sie in ein speziellen Gehäuse montiert, wobei DJI keine Angaben macht, wie stark die thermische Belastung der Kameras war, doch sie sollen vollständige Daten zurückgebracht haben. LandSpace will das direkt gespeicherte Material nutzen, um den Zustand der ersten Stufe und den Ablauf der Bergung auszuwerten. Neben den am Rumpf montierten Kameras baute DJI am Startgelände ein Netz aus weiteren Aufnahmegeräten auf. Die noch nicht veröffentlichte Osmo 360 II zeichnete den Start nach Herstellerangaben als 8K-Panorama mit 60 Bildern pro Sekunde auf, eine Mavic 4 Pro lieferte Luftbilder und eine Matrice 4TD ergänzte Wärmebildaufnahmen. Für bodennahe Szenen kam außerdem eine Osmo Pocket 4P zum Einsatz.
Weiterführende Links:
Bildquellen: DJI |