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Røde DS3: Desktop-Studioarm trägt Equipment bis 1,5 Kilogramm

| Joachim Sauer

Røde präsentiert mit dem DS3 eine neue Halterung in erster Linie für Mikrofone, aber auch für Kameras und Leuchten.

Der neue Røde DS3 richtet sich an Podcaster, Streamer und Content Creator, die ihr Aufnahmezubehör auf dem Schreibtisch positionieren möchten. Als Weiterentwicklung des DS2 bietet der Studioarm eine Traglast von bis zu 1,5 Kilogramm und eignet sich damit auch für größere XLR- und Großmembranmikrofone. Darüber hinaus lassen sich kompatible Kameras, Leuchten und weitere Zubehörteile montieren. Ein integrierter Kugelkopf ermöglicht eine Beweglichkeit um 360 Grad. Nach Angaben des Herstellers lässt sich die Position gleichmäßig und nahezu geräuschlos verändern, ohne laufende Aufnahmen oder Übertragungen nennenswert zu beeinträchtigen. Ein zentraler Verriegelungsmechanismus fixiert das montierte Gerät anschließend im gewünschten Winkel. Anstelle einer Tischklemme verwendet Røde eine beschwerte Grundplatte. Dadurch lässt sich der DS3 unabhängig von einer Tischkante auf einer ebenen Fläche aufstellen.

Mit der universellen 1/4-Zoll Schraube kann der Tischständer nicht nur Mikrofone aufnehmen sondern auch Kameras oder kleine Leuchten. 

Die schwarze Ausführung besitzt Auflagen aus weichem Silikon auf der Ober- und Unterseite der Basis. Beim angekündigten weißen Modell kommt Naturkork zum Einsatz. Beide Materialien sollen die Übertragung von Vibrationen reduzieren. Kabelclips führen XLR- und USB-Leitungen entlang des Arms und könnten damit zu einem aufgeräumteren Arbeitsplatz beitragen. Zum Lieferumfang gehören Adapter für 1/4-, 3/8- und 5/8-Zoll-Gewinde. Damit lässt sich der DS3 mit unterschiedlichen Mikrofonen, Kameras, Leuchten und Zubehörteilen kombinieren. Der Røde DS3 ist in Schwarz ab sofort weltweit erhältlich. Der US-Preis beträgt 109 US-Dollar, was nach derzeitigem Wechselkurs rund 93,50 Euro entspricht, aber keine Zölle und lokalen Steuern berücksichtigt. Eine weiße Ausführung soll demnächst folgen. Einen offiziellen Euro-Preis nennt Røde bislang nicht.