Blackmagic Pyxis 6K: Autofokus mit Gesichtserkennung durch neue Firmware
Mit der neuen Firmware Beta-Version 10.0.03 erweitert Blackmagic die Pyxis 6K um Autofokus-Funktionen, die bisher als Beta-Variante der Cinema Camera 6K vorbehalten war.
Durch die Integration von PDAF (Phasenvergleichs-Autofokus) ist die Pyxis 6K nun in der Lage, sowohl Objekte als auch Gesichter zu erkennen und nachzuverfolgen. Die neuen Fokusoptionen sind insbesondere auf die L-Mount-Version der Kamera abgestimmt. Pyxis-Kameras mit EF-Mount sollen zwar auch mit dem Update genutzt werden können – viel getestet ist die nach Auskunft von Blackmagic allerdings nicht. Wobei man bei beiden Mount-Varianten gleich den linearen Fokus integriert, sofern man kompatible L-Mount-Objektive verwendet. Diese Funktion bringt mehr Präzision und Kontrolle beim Fokussieren – vor allem bei Videoaufnahmen, bei denen eine gleichmäßige Fokusbewegung gefragt ist. Mit der Beta-Firmware v10.0.3, die exklusiv über das Blackmagic-Forum verfügbar ist, hat man die Möglichkeit, die Größe des Fokusfelds individuell anzupassen, was sowohl im Serien- als auch für die Objektverfolgungsmodus möglich sein soll. Die Gesichtserkennung erkennt Köpfe und Personen und soll automatisch darauf fokussieren, sobald ein Bereich zum ersten Mal ausgewählt oder „angetippt“ wurde.
Die Firmware kann sowohl auf der Pyxis 6K als auch auf der Cinema Camera 6K installiert werden. Spannend ist das insofern, weil Blackmagic die Pyxis 6K damit nicht mehr zwingend im Cine-Segment positioniert, sondern auf Anwendende im Doku- und Reportage sowie den Social-Media-Bereich schielt. Mit dem neuen (Beta)-Update ist dann allerdings erst ein Etappenziel auf dem Weg zur finalen Firmware erreicht. Doch die Entwicklung bei Blackmagic geht eindeutig in die richtige Richtung.
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FAZIT
XXXSony scheint die Signale der Anwender verstanden zu haben: Filmschaffende wollen einen ordentlichen Sucher – und den gibt´s bei der FX2. Auch mit der Zoomwippe erfüllt man die Bedürfnisse von Kreativen, die einen Ersatz zum Camcorder suchen – zwangsläufig braucht es dazu eben dann das passende Objektiv. Der ganz große Wurf wäre die FX2 mit integriertem ND-Filter gewesen, aber auch so ist sie der bessere Einstieg in die FX-Serie.
Sie wird wahrscheinlich die FX30 etwas an den Rand drücken, auch wenn diese, sowie die entsprechenden Objektive, etwas günstiger ist. Doch die Unschärfe von Vollformat ist inzwischen ganz klar angesagt. Gegenüber der FX3 fehlen die höheren Bildraten – denn die gibt´s bei der FX2 nur mit einen S35-Crop, der somit die Vollformat-Vorteile wieder aufhebt. Insofern kann man festhalten: Wer meist mit 25 oder 30 Bildern produziert findet in der FX2 die günstigere und dank Sucher bessere Kamera.
DATEN
Hersteller | XXXSony |
Modell | XXXILME-FX2 |
Preis | XXX3200 Euro (Gehäuse) 3700 Euro (Kit mit XLR-Handgriff) |
Objektiv (Preis) | XXXSony FE 28mm F2 (399 Euro) |
Internet | |
Aufzeichnungsformate | XXXC4K (60/50/30/25/24p), |
Codecs (Dateiformate) | XXXH.265, |
Max. Abtastung intern | XXX4:2:0, 4:2:2 (8 Bit, 10 Bit) |
Max. Abstatung | XXX4:2:0, 4:2:2, 4:4:4 (8 Bit, 10 Bit, 16 Bit) |
Aufnahmemedien | XXX2x CFexpress Typ A, 2x SDXC (In Kombischächten) |
Bildwandler/Auflösung | XXXVollformat/33 Megapixel |
Objektiv-Bajonett | XXXL-Mount |
Zoomfaktor/Brennweite (KB-äquivalent) | XXX1 fach/28 mm (F2) |
Gewicht mit Objektiv | XXX715 Gramm |
App | XXXImaging Edge |