CES 2026: OWC Envoy Ultra und ThunderBlade X12
Other World Computing, kurz OWC, hat eine 8TB-Version seiner OWC Envoy Ultra Thunderbolt 5 SSD angekündigt und liefert nun das ThunderBlade X12 mit bis zu 192 Terrabyte Kapazität.
Mit der 8TB OWC Envoy Ultra Thunderbolt 5 SSD verspricht der Hersteller bis zu 6000 MB/s Datenrate – immer vorausgesetzt man hat Thunderbolt 5 am Rechner. Damit soll die Festplatte die maximale Datenrate nutzen und auch jeweils höchstmögliche Geschwindigkeit von Thunderbolt 3, Thunderbolt 4 und USB4 Rechnern erreichen. Dabei holt sich die Festplatte den Strom via Thunderbolt und soll dank passiver Kühlung keine Geräusche machen. Der Hersteller sieht als Zielgruppe die Kreativbranche und setzt auf die Kompatibilität mit Macs, PCs, iPad Pros, Chromebooks und Surface-Geräten. Für die leichtere Handhabung ist das Thunderbolt-Kabel eingebaut. Das Laufwerk ist robust, Quetschfest, staubdicht und wasserdicht nach IP67 zertifiziert. Die OWC Envoy Ultra Thunderbolt 5 SSD-Reihe gibt es mit weniger Speicher ab 450 US-Dollar und in er neuen 8TB-Version für 1.700 US-Dollar.
Zudem kündigt Other World Computing die ThunderBlade X12-Erweiterung an, die bis zu 192TB Thunderbolt 5 RAID-Speicher liefert und damit die maximale Kapazität verdoppelt. Mit einer Spitzenrate von bis zu 6600 MB/s und dank der Thunderbolt 5-Technologie einer gleichbleibend hohen Schreibgeschwindigkeiten von 5990 MB/s ist auch dieser Speicher explizit für Videoproduktionen geeignet. Bis zu 192 TB Speicher stehen mit dem SoftRAID zur Verfügung, wenn man zwölf 16TB NVMe M.2 SSDs zusammenklinkt. Dank leichtem Gewicht und verstellbarem Stromanschluss will man für alle mobilen Anwendungen gerüstet sein. Dabei verspricht man durch das lüfterlose Aluminiumchassis einen leisen Betrieb.
Mit Sky Path-System können Filmschaffende komplexe Flugrouten entwerfen, speichern und dann automatisiert abfliegen. Ist der Pfad konfiguriert fliegt die A1 selbst, auf Wunsch auch mehrmals und zu unterschiedlichen Zeiten, was die kreative Nutzbarkeit der Aufnahmen erhöht. Dazu gibt es noch die üblichen Flugmuster, wie Orbit, Spiral und Comet, oder das Tracking von Objekten. Mit austauschbaren Linsen und Propellern soll der A1 nutzerseitig leicht reparieren lassen. Zur A1 gibt es die Antigravity App und die Antigravity Studio Desktop-Software. Mit letzterer sollen Übertragungen, automatisches Reframing, Farbkorrekturen machbar sein und die direkte Nutzbarkeit für Social Media sicherstellen. Die automatische Highlight-Bearbeitung der Software soll die besten Momente des Fluges finden. Die Antigravity A1 ist in drei Bundles erhältlich: Das Standard-Bundle kostet 1399 Euro, das Explorer-Bundle liegt bei 1599 Euro und das Infinity-Bundle bei 1699 Euro. Jedes Paket enthält die A1 Drohne, die Vision-Brille und den Griff-Controller mit unterschiedlichem Zubehör und Akkus für verschiedene Ansprüche.
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Bildquellen: Other World Computing |