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Erster Test: DJI Mic 2 - zwei Funkmikro-Sender an einen Empfänger - Bedienkonzept

| Joachim Sauer

Seite 2 von 3: Bedienkonzept

BEDIENKONZEPTBedient wird das DJI Mic 2 über das kleine Touschdisplay am Empfänger, wobei man mit einem Wisch von oben nach unten in die Grundeinstellungen kommt und sich dann auch mit der prominent an neben dem Display positionierten und gut gerasterten Pegeltaste durchs Menü navigieren kann. Sinnvoll ist es im DJI-Grundmenü die passende Kamera einzustellen – damit passt der Empfänger sein Verhalten auf die Herstellereigenheiten an. Zudem kann man hier die Verstärkung und den Tonpegel für den Kopfhörerausgang festlegen. Wenn die eigene Kamera Phantomspeisung unterstützt, kann man den Sender zudem dazu veranlassen, mit der Kamera aus- und wieder anzugehen. Zudem kann man über das Grundmenü die beiden Sender einstellen. So ist es in vielen Fällen sicherlich sinnvoll ein Vibrationssignal bei der Aufnahme zu haben – allzu oft aber eben auch nicht, weshalb sich dies genauso deaktivieren lässt, wie die LED-Anzeige, die bei Betriebsbereitschaft grün und bei Aufnahme rot leuchtet.

DJI Mic 2 IMG 8539

Die Einstellungen für den Sender trifft man am Empfänger in einem eigenen Menü. Neben der neuen Rauschunterdrückung kann man hier auch die Aufnahme auf dem Sender aktivieren.

Dazu kann man für jeden Sender festlegen, ob der Hochpass-Filter aktiv sein soll und ob man die tatsächlich neue hochwertigere Aufnahme mit 32-bit-Float gemacht haben möchte. Wir klären gerade noch ab, ob das leichte Störgeräusch in Form eines Zirpens um 12 kHz noch eine Kinderkrankheit respektive ein Einzelfall unserer Teststellung ist – wovon wir derzeit ausgehen. Weitere Informationen liefern wir hier, sobald diese verfügbar sind.

DJI Mic 2 IMG 8536

Zur Funkstrecke liefert DJI eine praktische Ladeschale, die Sender und Empfänger mit dem eigenen 3250 mAh-Akku dreimal Aufladen kann. Die Reichweite der Funkverbindung gibt DJI mit optimistischen 250 Meter an.

Tonqualität und Fazit
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