KRK V Series Five: Neue Studiomonitore mit drahtloser Steuerung
KRK stellt mit der V Series Five die fünfte Generation seiner professionellen Studiomonitor-Serie vor und zielt damit auf Recording, Mixing und Mastering Audio-Anwendungen.
Neu ist unter anderem KRK Mesh, über das sich die Monitore drahtlos mit der KRK Control App konfigurieren lassen sollen. Über die App könnten Anwender laut KRK unter anderem Systemeinstellungen und Pegel verändern sowie verschiedene EQ-Profile vergleichen. Auch nach der Installation sollen sich die Monitore damit konfigurieren lassen, ohne direkt auf die Lautsprecher zugreifen zu müssen. Bei größeren Setups, etwa für Dolby Atmos, könnten einzelne Monitore oder ganze Gruppen gemeinsam verwaltet werden. Bei den Treibern setzt KRK auf Tieftöner aus gewebtem Kevlar, die in Aluminium-Druckgusskörben sitzen. Sie sollen eine geringe Verzerrung und ein lineares Tieftonverhalten ermöglichen. Hinzu komme ein speziell entwickelter 1-Zoll-Seidenkalotten-Hochtöner. Ein integrierter Waveguide soll laut Hersteller ein gleichmäßiges Abstrahlverhalten außerhalb der Hauptachse und eine präzise räumliche Abbildung unterstützen. Die Elektronik basiert auf ESS-Wandlern, DSPs von Analog Devices und Class-D-Verstärkermodulen von Pascal. Für den Tieftöner stehen jeweils 280 Watt, für den Hochtöner 175 Watt zur Verfügung. Damit will KRK unter anderem hohe Dynamikreserven und eine möglichst originalgetreue Wiedergabe erreichen.
Für die Anpassung an unterschiedliche Raumakustiken stellt die V Series Five 49 Boundary-EQ-Kombinationen sowie sieben vollparametrische PRO-EQ-Filter bereit. Zusätzlich könnten drei eigene Presets gespeichert und direkt abgerufen werden. Damit sollen sich unterschiedliche Abstimmungen schnell vergleichen beziehungsweise Monitore an verschiedene Produktionsumgebungen anpassen lassen. KRK bietet die neue Generation in drei Größen an. Der V4 besitzt einen 4-Zoll-Tieftöner und soll einen Frequenzbereich ab 48 Hz bis 40 kHz sowie maximal 113 dB SPL erreichen. Beim V6 kommt ein 6,5-Zoll-Tieftöner zum Einsatz; hier nennt KRK eine untere Grenzfrequenz von 40 Hz und maximal 118 dB SPL. Der V8 arbeitet mit einem 8-Zoll-Tieftöner und soll bis 32 Hz hinabreichen sowie maximal 121 dB SPL erreichen. Zur weiteren Ausstattung zählen laut Hersteller ein nach vorn abstrahlendes Bassreflex-System sowie Neutrik-XLR/TRS-Kombianschlüsse. Neben analogen Signalen werde auch AES3 für digitale Audiosignale unterstützt. Standby-Modus, Ground Lift und Eingangsempfindlichkeit seien konfigurierbar. Außerdem verfügen die Monitore laut KRK über ein abnehmbares Schutzgitter und integrierte Montagepunkte für Festinstallationen. Preise und einen konkreten Termin für die Verfügbarkeit nennt KRK in der Pressemitteilung nicht.
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