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Vinten Vega lite: skalierbare automatisierte PTZ-Steuerung

| Joachim Sauer

Vinten liefert mit der Vega lite eine PTZ-Steuerungslösung, die für Studios eine Steuermöglichkeit mit PTZ-Kameras verschiedener Hersteller, aber auch den Vinten Roboterköpfen ermöglichen soll.

Mit Vega Lite vereint Vinten die PTZ-Steuerung von Vinten-Roboterköpfe mit höherer Nutzlast für große Studiokameras und die von klassischen PTZ-Kameras, sodass Rundfunkanstalten letztere in etablierte Broadcast-Workflows integrieren können sollen, ohne die Investition für ein vollständiges robotisches System tätigen zu müssen. Das System ist somit für Broadcaster konzipiert, in denen PTZ-Kameras neben traditionellen Produktionswerkzeugen verwendet werden. Vega Lite unterstützt Broadcast-PTZ-Kameras von Sony, Canon und Panasonic. Mit Vega Lite integriert der Hersteller Funktionen im Sendestil, darunter ein Shot-Grid für sofortige Sichtbarkeit voreingestellter Einstellungen, Multi-Shots für flexible Ausgabe, Joystick-Profilbearbeitung nach Operator-Vorlieben und sofortiges Abrufen von Presets für bestimmte Sets und Shows. Erweiterte Optionen umfassen Sequenzen, bei denen die Bewegung durch eine Reihe gespeicherter Keyframes definiert wird, eine Playout-Integration mit Unterstützung aller wichtigen Automatisierungssysteme und KI-gesteuertes Presenter Tracking. VEGA Lite bietet zudem einen Migrationsweg zum vollständigen VEGA-Steuerungssystem, wodurch Anlagen in höherwertige robotische Arbeitsabläufe, Redundanz und zusätzliche Bewegungsachsen erweitert werden können, wenn sich die Produktionsanforderungen ändern. VEGA Lite wird jetzt ausgeliefert.

Mit der Steuerung will Vinten in die großen Broadcast-Studios, die zum Teil die großen Studiokameras automatisieren, aber eine Kombination mit PTZ-Kameras anstreben.