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Amazon Video Direct: neues Verkaufskonzept für Indie-Filmer

| Präsentation
Amazon will ganz offensichtlich YouTube Konkurrenz machen und bringt dafür die eigene Videoplattform „Video Direct“. Im Gegensatz zu YouTube sollen hier aber nur ausgewählte Werke von Indie-Filmern zum Streamig bereit stehen. Geld verdienen kann man auch hier.


Video Direct soll für Filmproduzenten ohne eigenen Distribution interessant sein, da Amazon die neue Plattform ähnlich der für Amazon Kindle aufbaut. Man kann also selbst Inhalte einstellen, sprich Filme, und Amazon entscheidet vermutlich, wie schon beim virtuellen Buchmarkt, ob das Projekt geeignet ist oder nicht. Damit will sich der Anbieter dann wohl bewusst vom YouTube-Konzept abgrenzen und wird auf Dauer (wenn es funktioniert) deutlich höherwertigen Content anbieten. Der Filmverfasser kann dabei entscheiden ob er das Video für Prime Video, also nur Mitglieder mit entsprechendem Abo oder für alle Amazon Kunden zum Kauf respektive Verleich zugänglich macht. Außerdem ist auch ein Distributions-Modell mit eingespielter Werbung machbar, wobei anteilig nach Menge der Werbeunterbrechungen ausgezahlt wird. Letztere Option ist derzeit aber noch den USA vorbehalten.

Amazon bezahlt den Indie-Filmer beim Verleih oder Kauf mit einer festen Pauschale. Wird das andere Modell gewählt, geht es nach gestreamten Minuten. Umso früher ein Zuschauer den Film also abbricht, umso weniger Geld gibt es. Ist ein Film besonders beliebt, rutscht er in der Rangliste nach oben und wird in einer Top-Playlist angezeigt und dort natürlich auch umso öfter weiter empfohlen. Bonuszahlungen gibt