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Nikon Nikkor Z 70‑200mm f/2.8 VR S II: Telezoom wird leichter und kürzer

| Jonas Schupp

Mit lediglich 998 Gramm und einer Länge von 20,8 Zentimetern möchte Nikon mit der Mark II-Version seines 70-200-Telezooms das in seiner Klasse leichteste Objektiv konstruiert haben. Hohe optische Qualität, Stabilisierung und präzisen Autofokus verspricht der Hersteller obendrauf.

Das angegebene Gewicht steigt auf 1180 Gramm, wenn man den Arca-Swiss-kompatiblen Stativadapterring montiert. Die Naheinstellgrenze steigt abhängig von der Brennweite von 38 Zentimetern (70mm) auf 80 Zentimeter am Tele-Ende an. Der Fokus lässt sich mittels Schalter zwischen dem vollen Bereich oder begrenzt auf fünf Meter bis unendlich einstellen. Weitere Schalter dienen der Fokus-Umschaltung sowie dem Deklicken des Blendenrings. Zwei zuweisbare Funktionstasten vervollständigen die Bedienelemente, wobei Nikon diese in zweifacher Ausführung im 90-Grad-Winkel zueinander positioniert hat. Damit will man gleiche Funktionalität bei Hoch- und Querformataufnahmen garantieren. Dank elf abgerundeten Blendenlamellen soll das Bokeh weich, sanft und fein abgestuft auftreten.

Das neue Nikon-Telezoom besitzt die typischen Bedienringe für Fokus, Brennweite und Blende und verändert dank Innenzoom-Konstruktion bei Änderung der Brennweiten nicht die Länge.

Optisch setzt sich die Konstruktion aus 18 Linen in 16 Gruppen zusammen. Darin enthalten sind ein ED-Glas, ein Super-ED-Glas, zwei asphärische Linsen, ein asphärisches ED-Glas, eine Fluorit-Linse und eine SR-Linse. Die Fluorvergütung der Frontlinse soll die Reinigung erleichtern, meso-anamophe sowie „ARNEO“-Vergütungen präzise Abbildung bei minimalen chromatischen Abberationen und Lens-Flare-Effekten garantieren. Nicht nur möchte Nikon das Fokus Breathing minimiert haben, der Autofokus soll im Vergleich zum Vorgängermodell 3,5-fach schneller und halb so leise arbeiten. Um fast die Hälfte verbessert wurde laut Hersteller die Scanzeit im Telebereich sowie die Schärfenachführung beim Zoomen.

Das Nikkor Z 70‑200mm f/2.8 VR S II ist kompatibel mit den Telekonvertern TC-1,4x und ZC-2,0x für noch mehr Brennweite.

Frontseitig nimmt ein 77mm-Gewinde Filter auf, zudem ist das Nikkor optisch stabilisiert, wobei Nikon eine Stabilisierung von sechs Stufen angibt. Im Synchro-VR-Modus arbeitet die Optik mit der kompatiblen Kamera zusammen, was Stabilität über die gesamte Bildfläche garantieren soll. Das Objektiv ist, so der Hersteller, an Profis gerichtet, was sich auch im Preis von 3.349 Euro widerspiegelt. Das Nikkor Z 70‑200mm f/2.8 VR S II ist ab sofort vorbestellbar, die Auslieferung beginnt, so Nikon, am 19. März.