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Online-Video-Report: Online-Video-Konsum gewinnt an Bedeutung

| Joachim Sauer | Markt
Weltweit schauen Konsumenten mehr Online-Videos als jemals zuvor - Deutschland hinkt jedoch deutlich hinterher. Mit ein Grund dürfte der zu langsame Netzausbau mit schnellerer Internetanbindung sein.


Limelight Networks, ein Anbieter von Digital Content Delivery, hat eine Analyse des Online-Video-Konsums gemacht und weltweit 5000 Verbraucher befragt. Wenig erstaunlich: Seit 2016 stieg die durchschnittliche Nutzungszeit. Doch der Wert der Zunahme ist dann doch beachtlich: 58 Prozent mehr und damit sechs Stunden fünfundvierzig Minuten pro Woche werden Online-Videos angeschaut. Ebenfalls erstaunlich ist, dass das traditionelle Fernsehen mit durchschnittlich acht Stunden und zwei Minuten nach wie vor mehr genutzt wird. Als Schwierigkeiten des Online-Videokonsums benennt die Studie Performance-Probleme, wie beispielsweise Verzögerungen bei Live-Events oder das "Buffern". Nach wie vor ist "Buffern" (Nachladen in den Zwischenspeicher) für Zuschauer das größte Ärgernis bei Online-Übertragungen. Zwei Drittel (66 Prozent) gaben an, ein Video nach zweimaligem Buffern nicht weiterzuschauen.

Mehr als die Hälfte (59 Prozent) der weltweiten Konsumenten abonnieren mindestens einen Video on Demand Service (VOD). Die sogenannten Millenials sind treibende Kraft beim Umschwung in Richtung Online-Video. Die befragte Altersgruppe zwischen 18 und 35 sieht gegenwärtig mehr Online-Videos als traditionelle Fernsehsender (die Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen konsumiert im Durchschnitt neun Stunden und 13 Minuten Online-Video und nur sechs Stunden elf Minuten traditionelles Fernsehen. 15 Prozent der jungen Millenials verbringen mehr als 20 Stunden pro Woche mit Online-Videos).

Wenig erstaunlich variiert der Online-Video-Konsum von Land zu Land erheblich. Zuschauer auf den Philippinen schauen mit acht Stunden, 46 Minuten pro Woche am meisten Online-Material, dicht gefolgt von Indien und den Vereinigten Staaten mit fast achteinhalb Stunden pro Woche. Deutschland ist mit fünf Stunden und zwei Minuten das Land mit der niedrigsten Online-Video-Zuschauerrate.

Der "State of Online Video"-Report basiert auf einer Umfrage unter 5.000 Verbrauchern in Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, den Philippinen, Singapur, Südkorea, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten. Die Befragten sind 18 Jahre und älter und konsumieren pro Woche mindestens eine Stunde Online-Video-Inhalte. Die komplette Studie gibt es hier.

Rechtsratgeber: Auswirkungen der Datenschutz-Grundverordnung für Filmer

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Link zum Hersteller: Limelight Netzworks - Online-Video-Report

Limelight Videoreport

Der Online-Video-Konsum legt sehr deutlich zu, auch wenn hier...

Limelight Nutzer pro land

... Deutschland in der Studie den letzen Platz belegt. Wobei auffällig ist, dass Europäer hier wohl allgemein zögerlicher sind.

Limelight Nutzeralter

Wenig erstaunlich ist dagegen die Verteilung beim Alter, denn alte Verhaltensmuster schüttelt man nicht so einfach ab. 

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