Sony ILME-FX5: 5K Open Gate, interne X-OCN RAW-Aufnahme und großer Bildschirm
Sony folgt mit der FX5 dem Trend der kompakten Cine-Kameras – den es mit der FX3 einst selbst begründet hat. Wir hatten die Cine-Line-Kamera mit Open Gate-Aufnahmen, interner RAW-Aufnahme und großem Bildschirm zum Hands-on in der Redaktion.
Mit 16,6 Megapixeln hat der Vollformat-Sensor der FX5 vergleichsweise wenig Pixel – was aber gleichzeitig für ein gutes Rauschverhalten spricht, zumal dieser Triple-Base-ISO mit den Werten 800, 4.000 und 12.800 bietet. Die maximale Auflösung liegt bei 5K-Open Gate-Aufnahme im 3:2-Format, wobei die FX5 intern neben Standard-H.265-Profilen mit XAVC auch im X-OCN LT RAW-Format aufzeichnen kann. Neu sind zwei weitere höher komprimierende RAW-Formate mit denen man 16-Bit-Farbtiefe ermöglicht, ohne dass die Datenmenge ins unermessliche steigt. An die Nikon ZR, eine der größten Konkurrentinnen der FX5, angelehnt dürfte das große 3,5 Zoll (8,9 cm) große Display der FX5 sein, welches zudem mit einem an die Kinokamera Venice angelehntem Menü kommt. Optional bietet Sony zudem einen Sucher an – wobei dies einen Haken hat: Man muss auf den Griff samt seiner professionellen Audio-Einheit verzichten. Allerdings spricht Sony hier bereits von Zubehör von Drittanbietern und zudem von Updates, die weitere Aufnahmeoptionen ermöglichen. Was genau dahinter steckt berichten wir in unserem ausführlichen Hans-on inklusive Artikel. Deshalb hier in der Kürze die Preise: Der Body der FX5 wird 5400 Euro kosten und im Kit mit dem Handle (einzeln 900 Euro) für 6000 Euro verkauft. Den optionalen Sucher (der tatsächlich ein faszinierend gutes Bild zeigt, wird für 750 Euro angeboten und das Timecode-Kambel kostet 100 Euro. Sony will die FX5 bereits ab Mitte August ausliefern.
Die FX5 war bereits in der Redaktion, so dass wir ein ausführliches Hands-on mit und zur Kamera produziert haben.
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Bildquellen: MEDIENBUREAU |