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Blackmagic Design Cinema Camera 6K: mit Vollformatsensor und L-Mount

| Joachim Sauer | Kamera
Das Gehäuse bleibt weitgehend gleich, doch das Pocket in der Produktbezeichnung entfällt. Dafür bekommt die Cinema Camera 6K nun einen Vollformatsensor und wie schon vielfach spekuliert das L-Mount-Bajonett.


Der 6K-Vollformatsensor mit einer nativen Auflösung von 6.048 x 4.032 Pixeln soll 13 Blendenstufen Dynamikumfang und zwei native ISO-Empfindlichkeiten bieten. Die Kamera zeichnet wahlweise auf CFexpress-Karten oder via USB-C auf und hat einen speziell für ihren Sensor entwickelten integrierten optischen Tiefpassfilter. Es hat sich allso mehr im Inneren, denn im Äußeren verändert.

Nutzer sollen auch ohne Cropping im echten anamorphen 6:5-Verhältnis filmen können und natürlich dennoch das Sensorfenster in klassischer Super-35-Größe verwenden. Die Blackmagic Cinema Camera 6K kann in allen regulären Auflösungen und Frameraten von HD bis DCI-4K und 6K aufnehmen. Fotos lassen sich mit 24,6 Megapixeln aufnehmen.

Blackmagic Cinema Camera 6K

Vollformatsensor und L-Mount - das sind durchaus große Neuerungen bei der Cinema Camera die Blackmagic Desig nun nicht mehr Pocket nennt, das Format aber nicht wesentlich verändert hat.

Die Blackmagic Cinema Camera 6K filmt bei 36 fps mit 6.048 x 4.032 in 3:2-Open-Gate (voller Sensorfläche) oder bei 60 fps mit 6.048 x 2.520 in 2,4:1 und bei 60 fps mit 4.096 x 2.160 in 4K DCI. Für höhere Bildwechselfrequenzen bis zu 100 fps kann man mit gecropptem Sensor mit 2112 x 1184 Pixeln in Super 16 filmen. Mit anamorphotischen Objektiven kann man echte anamorphotische 4,8K-Aufnahmen in 6:5 mit 24 fps bei 4.838 x 4.032 machen. In 1080HD können Nutzer sogar mit 120 fps drehen.

Blackmagic Cinema Camera 6K Rear LCD

Ein Full-HD-Monitor auf der Rückseite ist immer dabei. Der Sucher ist dagegen nur Optional und wird oben drauf geseckt und verschraubt.

Der 5-Zoll-Touchscreen liefert Full-HD-Auflösung und 1500 Nits und zeigt nicht nur die Vorschau, sondern in Form von Onscreen-Overlays Status und Aufzeichnungsparameter, ein Histogramm, Focus-Peaking-Indikatoren, Pegel und Bildrandmarkierungen. Zum Überprüfen einzelner Shots kann man 3D-LUTs mit der gewünschten Farbgebung und dem passenden Look anwenden. Der LCD-Monitor kann bis zu 180 Grad flach nach oben oder bis zu 47 Grad nach unten geklappt werden. Optional gibt es den Sucher Pocket Cinema Camera Pro EVF mit 1.280 x 960 OLED-Farbdisplay mit eingebautem Näherungssensor und Diopter mit vier Elementen und einer Stärke von -4 bis +4 Dioptrien.

Blackmagic Cinema Camera 6K Connections

Die Ton-eingänge sind im XLR-Mini Format. Der Netzstecker wird per Bajonett verriegelt damit er nicht versehentlich abgezogen werden kann.

Die Blackmagic Cinema Camera 6K ist ab sofort für 2.805 Euro erhältlich.

Im Test: Blackmagic Design Atem Mini Extreme ISO

Newsübersicht: Camcorder

Link zum Hersteller: Blackmagic Design - Cinema Camera 6K

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