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Filmwerkstatt: Drei-Punkt-Licht - Teil 3

| Joachim Sauer

Seite 3 von 3: Teil 3

Praxis

Die filmerische Praxis kämpft stets mit einem Grundproblem: Die Anzahl der Scheinwerfer die zur Verfügung stehen ist immer niedriger als für die Bewegung der Akteure in der Szene benötigt würden. Perfekt wird's allenfalls im Studio. Das Fachwort für den Umgang mit natürlich in der Szene vorhandenem Licht heißt available Light (verfügbares Licht): Dabei wird die Beleuchtung auf die Schlüsselpositionen, meist Anfangs und Endpunkt, festgelegt. Nur dort wird optimal eingeleuchtet, die Zwischenpositionen werden großflächig aufgehellt. Markierungen auf dem Boden helfen die jeweiligen Positionen zu finden. In der Praxis lässt sich am ehesten auf die Spitze verzichten, um Zwischenpositionen auszuleuchten. Ganz wichtig ist die Auswahl des Drehorts: Sinnvoll ist es immer, einen Platz zu wählen, der unaufdringliches Sonnenlicht einfallen lässt, das gegebenenfalls mit einem Reflektor aufgefangen wird, dessen Spiegelrichtung als Aufhellung dient. Das Zusatzlämpchen erhellt dann gezielt wichtige Objekte, die im Dunkel zu versinken drohen.

grafik_b Wird zwischen Personen hin- und hergeschnitten: Jeder Kopf sollte das Führungslicht in der gleichen Gesichtshälfte haben. (mb)

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