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Test: Insta360 X5 - Allroundtalent für StreetView, Social Media und Action - Laufzeit und Akku, Fazit und Testergebnisse

| Joachim Sauer

Seite 5 von 5: Laufzeit und Akku, Fazit und Testergebnisse

LAUFZEIT UND AKKU

Jetzt haben wir viel über die verschiedenen Funktionen der X5 geschrieben – doch für die meisten Anwendungsszenarien ist vor allem eines wichtig: Die Kamera muss zuverlässig funktionieren. Und das tut sie: Die Kamera wird gerade mal leicht warm – wegen Wärme abgeschaltet hat sie im Testzeitraum nie. Das spricht auch dafür, dass sie mit der Energie effizient umgeht und die Akkulaufzeit entsprechend gut ist. Selbst bei 8K-Qualität haben wir im Test eineinhalb Stunden aufzeichnen können, was zwar für ein Theaterstück vielleicht etwas zu knapp ist, aber via Zwischenladung in der Pause oder Zweitakku hinzubekommen ist. Zumal man im Menü die Kamera so einstellen kann, dass sie parallel laden und aufzeichnen kann. Allerdings wird sie dann tatsächlich deutlich wärmer – bei uns hat sie dennoch nicht wegen Wärme abgeschaltet, trotzdem würden wir hier lieber kein Risiko eingehen und das gleichzeitige Laden und Aufzeichnen bei langen Aufnahmen lieber vermeiden. Entsprechend ist bei solchen Anwendungsszenarien ein Zweitakku sinnvoll. Die Akkus der Insta360 X4 lassen sich dabei leider nicht verwenden, denn Insta360 hat die Bauform geändert und die Akkuleistung von 2290 mAh auf 2400 mAh erhöht.

An den geänderten Kontakten der Akkus von X4 und X5 ist klar erkennbar, dass die alten Akkus nicht mehr passen. Zudem hat sich die Leistung geändert.

 

 

FAZIT

Joachim Sauer VIDEOAKTIV AutorMit der X5 hat Insta360 tatsächlich ein Universalwerkzeug am Start, das für Einsteiger wie Profis interessant ist. Wer wenig filmische Erfahrung hat, kann dank Rundumsicht in der Nachbearbeitung die passenden Blickwinkel wählen und zur Not auch aus einer Aufnahme eine Geschichte zusammenbauen. Als Actioncam ist sie für die meisten Anwendungsszenarien geeignet – lediglich Zeitlupe ist nicht ihre Stärke. Dank der sehr guten Bildstabilisierung kann man mit der Kamera nicht nur Action aufnehmen, sondern bekommt „schwebende“ Aufnahmen, die den Eindruck von guten Gimbal-Aufnahmen machen. Genau deshalb ist die X5 auch für Selfies perfekt – wobei die Idee während der Aufnahme zwischen den zwei Kameraperspektiven umschalten zu können Vielfalt in die Aufnahmen bringt, ohne die Nachbearbeitung zwingend nötig zu machen.Aus unserer Sicht der einzige Haken ist die Insta360 Studio Software, um deren Einsatz man nicht umhinkommt. Sie läuft zu instabil. Sie ist träge und nicht immer ganz logisch bedienbar, denn zu sehr auf einfach getrimmt. Damit versucht Insta360 die Einsteiger abzuholen und vergisst, dass auch viele Profis zur X5 greifen. Ihnen bleibt nur die Option des Exports und die Nutzung vom guten Premiere Pro Plugin. Einen Kauftipp hat sich die Insta360 X5 aber dennoch redlich verdient.

+ leichte Bedienung
+ gutes Stitching
+ sehr gute Bildstabilisierung
+ gute Bildqualität
+ Objektivschutz wechselbar
- Insta360 Studio Software unzuverlässig

 

DATEN UND TESTERGEBNISSE

Insta360 X5 Tabellenbild

Hersteller Insta360
Modell X5
Preis 590 Euro (Basismodell)
734 Euro (Rennrad-Bundle)
Internet insta360.com/de
DATEN                                             
Größe (L x B x H) 4,6 x 12,5 x 3,8 cm
Gewicht 200 g
Aufzeichnungsformate
(Bildraten)
8K (30/25/24p), 5,7K (60/50/48/30/25/24p), UHD (120/100/60/50/30/25p), Full-HD (120/100/60/50/30/25/24p)
max. Datenrate 180 Mbit/s
Codecs (Dateiformate) INSV, H.265, H.264
Max. Abtastung intern 4:2:2, 4:2:0 (10 bit, 8 Bit)
Aufnahmemedien Micro-SDXC
Bildwandler/Auflösung 1/1,28 Zoll/48 Megapixel
BILDQUALITÄT 44 Punkte 32,7/sehr gut
TON 7 Punkte 5/gut
AUSSTATTUNG 23 Punkte 21,7/hervorragend
BEDIENUNG 26 Punkte 19,5/sehr gut
va logo kl 100  
Urteil 78,9/sehr gut
Preis/Leistung sehr gut
 

Autor: Joachim Sauer Bilder: Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

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