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Praxistest: Supertele-Objektiv Sigma 60 - 600 Millimeter - Fazit

| Joachim Sauer

Seite 4 von 4: Fazit

Im Bokeh sind dann allerdings schon deutliche Ecken und Kanten auszumachen. Demgegenüber ist bei 60 Millimeter mit Blende 4.5 das Bokeh vollständig rund. Am Ende eine Geschmackssache, genau wie der Lens-Flare. Dieser ist vor allem bei starker Direkteinstrahlung als leichter Film und Spiegelungen mehrerer Linsen wahrnehmbar. Abhilfe zumindest bei seitlichem Lichteinfall schafft da die große Gegenlichtblende – oder eben eine Mattebox.

Sigma 60 600 Lens Flare

Der Lens-Flare des Sigmas ist deutlich – immerhin sind hier insgesamt 27 Linsen verbaut. Wem das nicht gefällt, der muss zu Gegenlichtblende, Filter oder Mattebox greifen.

 

 

 

DATEN UND TESTERGEBNISSE

Sigma 60 600 kauftipp

Hersteller Sigma Serie Sports-Line Brennweite 60-600 Millimeter Internet sigma-foto.de Preis 2349 Euro DATEN                                              Verfügbare Bajonette L-Mount, Sony E Bildfeldabdeckung Vollformat Lichtstärke F4.5-6.3 Länge max. 376 Millimeter Gewicht 2780 Gramm Filterdurchmesser 105 Millimeter Frontdurchmesser 119 Millimeter Anzahl der Blendenlamellen 9 Besonderheiten zweistufige Stabilisierung, Custom-Knöpfe BEWERTUNG                                              Lens Flare befriedigend Bokeh befriedigend Fokus Breathing sehr gut va logo kl 100   Urteil gut Preis/Leistung sehr gut

FAZIT

Jonas Schupp VIDEOAKTIV AutorMit einem Preis von 2349 Euro ist das Sigma 60-600mm F4.5-6.3 DG DN OS für ein Superteleobjektiv sehr günstig. Ersetzt das Sigma 60-60mm denn jetzt alle anderen Superteleobjektive? Jein! Einerseits macht die Arbeit mit der Optik Spaß und vor allem die Flexibilität überzeugt, auch die gute Bildstabilisierung hilft bei ruhigen Aufnahmen. Andererseits stören die nicht durchgehende Blende und die fehlende Parfokalität, welche beispielsweise Zoomfahrten unmöglich machen. Doch ganz ehrlich: Uns stört es nicht, denn wer zoomt denn wirklich? Wir nach Möglichkeit nicht, weshalb auch die Problematik der nicht gleich bleibenden Anfangsblende an Bedeutung verliert. Solange man ohne Zoom leben kann und mit schweren Stativen arbeitet ist diese Optik ein Problemlöser. Amateure, die gerne in der Natur unterwegs sind, haben mit dem Sigma in der Tat eine vergleichsweise günstige „immer dabei“-Optik für Aufnahmen von Flora und Fauna.

 

 

Autoren: Joachim Sauer, Jonas Schupp / Bilder: Jonas Schupp, Joachim Sauer

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