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Praxistest: Ist die FX3 die bessere Alpha 7 SIII? - Funktionen & Fazit

| Joachim Sauer

Seite 3 von 3: Funktionen & Fazit

 

MedienBureauc Sony FX3 1035277

Im Griff integriert Sony zwei XLR-Eingänge sowie einen Stereo-Eingang, so dass die FX 3 für die Vier-Kanal-Aufzeichnung, oder genau gesagt für die Zwei-Kanal + Stereo-Aufzeichnung gerüstet ist.

Funktionen

Unverändert sind auch die Formatoptionen, wobei UHD-Auflösung mit maximal 120 Bildern in der Sekunde immer noch eine beachtliche Leistung ist und die Kamera gerade für Zeitlupen prädestiniert. Auch die FX 3 bietet natürlich das neue XAVC HS-Format an, bei dem Sony auf die H.265 Komprimierung zurückgreift und somit bei gleicher Datenrate zum in H.264 codierten XAVC S-Format Qualitätsvorteile hat. Maximal 200 Megabit speichert die Kamera so mit 4:2:2 und 10 Bit-Farbtiefe auf die Speicherkarten. Insofern muss man also auch hier nicht gleich in die teureren CFexpress-Karten investieren, denn beide Steckplätze nehmen auch SDXC-Karten entgegen die diese Datenrate auch packen. Zudem kann man Dateien mit HLG (Hybrid Log Gamma) sowie mit S-Log3 aufzeichnen, so dass man in der Nachbearbeitung mehr Freiheit bei der Farb- und Bilddynamik hat. Wie bei der Fotokamera ist auch bei der FX 3 derzeit die RAW-Aufzeichnung nur im Zusammenspiel mit dem Atomos Ninja V machbar.

MedienBureauc Sony FX3 1035267

DATEN

Hersteller Sony
Modell ILME-FX3
verwendetes Objektiv SEL28135G
Herstellergarantie 24 Monate
Software-Version 1.00
AUSSTATTUNG
Aufzeichnungsformate UHD (120p, 100p, 60p, 50p, 30p, 25p, 24p), Full-HD (240p, 200p 120p, 100p,60p, 50p, 30p, 25p, 24p)
Dateiformate UHD, Full-HD (MXF)
Aufnahmemedien SDXC, CFexpress Typ A
maximaler Weitwinkel/Zoom (KB) 28mm/4,8-fach
Wechseloptik-Typ / Filter Sony E-Mount/95 mm
Display/Auflösung 7,5 cm (3 Zoll)/ 480 000 Pixel
Gewicht/Maße (B x H x T) 0,715 kg/13 x 7,8 x 8,5 cm (ohne Griff, Akku, Speicherkarten)

FazitDie Nähe zur Alpha 7 S III ist unverkennbar und führt dazu, dass die FX 3 letztendlich die gleiche Bildqualität und Leistung abliefert. Was fehlt ist der Sucher. Dafür gibt es den Griff mit Audio-Eingängen, der allerdings bei uns in Sachen Ergonomie wenig Begeisterung ausgelöst hat. Immer noch klasse ist der Autofikus, der zielsicher das richtige Objekt scharfstellt und verfolgt. Die FX3 ist, zumindest im Zusammenspiel mit der Optik, ein echt guter Ersatz für einen Camcorder im Reportagebereich, erlaubt aber gleichzeitig durchaus eine Cineastische Bildgestaltung.

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