Praxistest: Canon EOS C 50 - FX3-Konkurrentin in der Reportage-Praxis - Autofokus und Bildstabilisator
Seite 2 von 4: Autofokus und Bildstabilisator
AUTOFOKUS
Dass Canon gemeinsam mit Sony derzeit die Speerspitze der Autofokus-Leistung darstellt, beweist die C 50 einmal mehr. Während des gesamten Tests erfasste die Kamera Personen zuverlässig und auch Objekte wurde zuverlässig verfolgt. Einzig wenn sich die Objekte zu sehr am Bildrand befanden, kam es vereinzelt zu Tracking-Abbrüchen. Schade allerdings, dass Canon im Videomodus nach wie vor nur Menschen- und Tiererkennung (Hunde, Katzen und Vögel) anbietet. Im Fotomodus erkennt die C 50 zusätzlich Pferde, Flugzeuge, Eisenbahnen und „Motorsport“ auswählbar, womit wohl Autos und Motorräder gemeint sein dürften. Die Kamera besitzt keinen mechanischen Verschluss, kann dafür aber integrierte Log-Profile sowie gespeicherte LUTs verwenden und so beispielsweise Fotos mit bereits integriertem „Look“ zur Beurteilung aufnehmen und hochladen.
Über den Anschalter kann man in den Fotomodus wechseln, in welchem der Autofokus mehr Objekte erkennt als im Videomodus.
BILDSTABILISATOR
Der Bildstabilisator des angeschlossenen Objektivs war während des gesamten Tests aktiv, denn bei Open Gate-Aufnahme ist er die einzige Stabilisierungsmöglichkeit.
Autor: | Joachim Sauer |
Bildquellen: | Canon, Joachim Sauer MEDIENBUREAU |
Weitere Kamera-Artikel
Praxistest: DJI Osmo Action 6 im Vergleich zu Ace Pro 2 und Hero 13
Drohnentest: DJI Neo 2 – Autonom Fliegen? Mit Sicherheit!