Zum Hauptinhalt springen

Objektivtest: Nikon Nikkor 70–200 mm 1:2,8 VR S II – ein echtes Allround-Telezoom - Autofokus, Bildstabilisator und Focus Breathing

| Jonas Schupp

Seite 2 von 3: Autofokus, Bildstabilisator und Focus Breathing

AUTOFOKUS UND BILDSTABILISATOR

Aussagen über Autofokus und Bildstabilisator lassen sich natürlich nur über die Kombination aus Kamera und Objektiv fällen. Einmal erkannt, wurde ein Objekt zuverlässig und schnell verfolgt, was für leistungsfähige, schnelle Autofokus-Motoren im Objektiv spricht. Das Problem war im Test jedoch oft, dass gerade weiter entfernte Personen gerade nicht oder ein Objekt um die Personen anstatt diese selbst erkannt wurden. Das ist allerdings ein Problem der Kamera und liegt nicht am Objektiv. Den Bildstabilisator aktiviert man über die Kamera, denn einen Bildstabilisator-Schalter besitzt die Optik nicht. Dafür funktionierte dieser im Test sehr gut, trotz hohen Anforderungen bei handgeführter Kamera während eines Fußballspiels. Lediglich bei viel Bewegung traten Ruckler auf, was aber bei hohen Brennweiten bei jedem Objektiv vorkommt.

Filmen aus der Hand mit hohen Brennweiten ist dank des guten Bildstabilisators gut möglich.

FOCUS BREATHING

Focus Breathing, also eine Änderung des Bildausschnitts bei Wechseln des Fokuspunktes, ist eine bei Videos nicht gewünschte, weil irritierende Eigenschaft. Um diese muss man sich beim Nikon-Objektiv aber keine Sorgen machen, denn bei 70 mm ist das Atmen quasi nicht existent und auch bei 135 mm so minimal, dass man wirklich genau hingucken muss, um eine minimale Änderung des Bildausschitts festzustellen. Bei maximaler Telebrennweite ist dann schon Atmen erkennbar, aber immer noch so gering, dass es im normalen Videobetrieb nicht auffallen dürfte.

Das Fokus Breathing testeten wir am Bootssteg, wo die Optik eine hervorragende Performance offenbarte.

Bokeh, Lens Flare und Fazit
Seite
Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
Nikon, MEDIENBUREAU

Weitere Kamera-Artikel

| Magazin Kamera
Die HoverAir Aqua von ZeroZero Robotics ist nicht nur wasserresistent, sondern soll auch aus dem Wasser starten und wieder landen können. Das macht sie zur idealen Kamerabegleitung bei Regen oder Aktivität auf dem See – wenn sie denn…
| Magazin Kamera
Insta360 geht den umgekehrten Weg von DJI und stellt nach der Luna Ultra die Luna Pro vor, die auf die Tele-Brennweite ihrer großen Schwester verzichtet, dafür aber günstiger ist. Ist sie damit die günstigere Wahl für budgetorientierte…
| Magazin Kamera
Winzige Kameras gehören längst zum Werkzeug professioneller Drehteams. Meist übernehmen Actioncams diese Rolle – doch mit wechselbaren Optiken und der direkten Einbindung in eine SDI-Signalkette bedienen die Proton Cam und Proton Zoom Pro…