So entsteht ein Profi-Greenscreen-Studio
| Joachim Sauer
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Über 2,5 km Kabel, davon etwa zwei Kilometer Stromleitungen und 500 Steuerleitungen für die Technik – verlegt in den GMW Studios. Die erfolglose Suche nach einem Mietstudio brachte Christopher Männlein und Karsten Wirth auf den verwegenen Plan, ein eigenes Profistudio zu bauen. VIDEOAKTIV zeigt die Bauentwicklung in einer kleinen Fotostory.
Das Hauptaugenmerk lag darin, die Konstruktion in den sensiblen Übergängen zwischen Boden und Seitenwänden (dem sogenannten Rundhorizont) und in den Raumecken möglichst robust zu gestalten und somit die Stabilität der Hohlkehlen zu erhöhen.Ein weiteres Problem, das häufig erst in der Postproduktion zum Vorschein kommt, ist die ungleichmäßige Farbbeschichtung, hervorgerufen durch unterschiedliche Untergrundmaterialien. Daraus ergeben sich minimale Farbunterschiede des eigentlichen Greenscreens, welche bei der Nachbearbeitung der Aufnahme am Computer ins Auge fallen können.
Im GMW Studio kommt eine auf Belastbarkeit getrimmte Metallkonstruktion zum Einsatz. Zur Vermeidung von Farbunterschieden wurden auch an den Wänden die gleichen Metallplatten eingesetzt wie in den Hohlkehlen. Alle Metallplatten wurden lasergebogen, und sind damit in ihrer Gestaltung sehr gleichmäßig über die gesamte Fläche. Die Platten wurden miteinander verschweißt, die Gesamtfläche grundiert und entstandene Übergänge final verspachtelt.
Metall weißt einen geringen Wärmekoeffizienten auf, wodurch auch bei großen Wärmeunterschieden die Ausdehnung der Oberflächen minimiert wird. Auf diese Weise kann eine Rissbildung an den Übergängen vermieden werden.Auch der Bodenbelag wurde nach Robustheit und minimaler Ausdehnung ausgewählt und besteht aus geschliffenem Estrich. Das Material verfügt über die gleiche Wärmeausdehnung wie die Metallplatten.
Die Feinheiten
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