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Magix-Interview: Video Pro X7 mit Schnittvorlagen und mehr Leistung

| Joachim Sauer

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Magix verkauft ab heute Video Pro X7 und hat dieses Mal deutlicher an der Oberfläche gefeilt. Zudem verspechen die Entwickler aus Berlin dank hardware-unterstütztem De- und Encoding flottere Reaktionen der Software beim Schnitt und mehr Spuren in der Wiedergabe. Wir haben einen ersten Test gemacht und Magix zur neuen Version befragt. 



 

VIDEOAKTIV hatte bereits die Chance die neue Version kurz vor Erscheinen anzutesten - entsprechend haben sich wieder Fragen ergeben, die wir dieses Mal mit Carl Christ, Projekt Manager von Magix, geführt haben, der dabei wieder von Produktmanager Sven Kardelke unterstützt wurde. 

Magix meint, dass Video Pro X7 die „Videobearbeitungssoftware mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis seiner Klasse“ ist. In welcher Klasse sortiert Magix denn die Software ein?

Magix Video Pro X7 positioniert sich zwischen Consumer-Programmen wie Video deluxe und hoch spezialisierter Profisoftware, die im „richtigen“ TV-Sendebetrieb verwenden wird. Dabei bringt Video Pro X jede Menge Funktionen mit, die auch broadcastfähig sind, z.B. die Pro-Videoformatunterstützung oder – neu in Video Pro X7 – die Lautheitsanpassung für Audioproduktionen nach Richtlinie EBU R128.

Wer genau gehört denn zur Zielgruppe: engagierte Filmamateure, YouTuber oder Video-Profis? Letztlich gehen unserer Meinung nach je nach Zielgruppe die Bedürfnisse stark auseinander.

Ein Produkt mit einer solchen Funktionstiefe wie Video Pro X kann durchaus mehrere Zielgruppen bedienen. Der typische Video Pro X-Anwender ist ambitionierter Hobbyist mit hohem Anspruch an seine Filme. Wir wissen aber auch, dass die Software bei großen TV-Sendern zur Erstellung von Webbeiträgen eingesetzt wird oder bei diversen Multimedia-Agenturen zum Rohschnitt oder zur Content-Produktion. Auch YouTuber wie Y-Titty, die mittlerweile über drei Millionen Abonnenten zählen, haben über lange Zeit unsere Software eingesetzt.

Schnittvorlagen2 Wer eine Schnittvorlage auswählt bekommt eine komplett andere Oberfläche zu sehen. Die Ikons müssen nicht von Hand gefüllt werden... Schnittvorlagen ... sondern werden automatisch befüllt, sobald man mehrere Clips per Drag & Drop auf die Clipvorlage zieht.

In der Video Pro X 7 stecken Schnittvorlagen – diese sind offensichtlich mit Fastcut verwandt, aber ausgefeilter. Richtig?

Richtig. Jetzt werden beim vollautomatischen Schnitt neue dezente Videoeffekte eingestreut, Jump-Cuts, Playspeed-Effekte, leichte Zooms etc. Außerdem gibt es in Video Pro X deutlich mehr Möglichkeiten, um nach dem Grobschnitt mit dem Vorlagen-Assistenten seinen Kurzfilm manuell zu perfektionieren. Diese Kombination aus Vorlagenschnitt und vollständig manueller Nachbearbeitung ist am Markt einmalig.

Wie passt denn eine professionelle Schnittsoftware mit automatischen Schnittvorlagen zusammen?

Wenn die Vorlagen von hoher Qualität sind und am Ende ein zeigbares Ergebnis herauskommt, passt das ganz hervorragend in ein professionelles Umfeld, wo Zeitmangel immer ein wichtiger Faktor ist.

Ist denn der mitgelieferte Content soweit rechtefrei, dass man Videos auf YouTube veröffentlichen und monetarisieren kann?

Ja, diese Rechtefreiheit unterscheidet Video Pro X7 von unseren Consumer-Programmen. Der mitgelieferte Content wird komplett in unseren Magix-eigenen Video- und Audiostudios produziert. Als Urheber stellen wir die kommerzielle Nutzung dieser Inhalte für Video Pro X-Kunden frei.

Auf der kommenden Seite nimmt Carl Christ Stellung zu unseren ersten Testergebnissen, zur Leistungssteigerung und zu den Systemanforderungen für 4K-Videoschnitt.

Echtzeitleistung und Systemanforderungen
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