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Sony Bravia-Displays: Anzeigensteuerung via KI-Blickverfolgung

Große Displays statt Papierwerbeflächen – das gehört inzwischen in Einkaufszentren zum Normalfall. Doch künftig sollen diese auf vorbeilaufende Personen reagieren und anhand deren Blicke erkennen welche Inhalte passend sind.

Dahinter steckt die von Sony entwickelte AITRIOS Edge-KI-Technologie die Bildschirminhalte mittels bildverarbeitender KI dynamisiert und der Blickrichtung der Betrachtenden anpassen kann. Diese dynamische Werbelösung soll reaktionsschnell und zielgerichtet Inhalte erstellen, die sich danach richten, wohin der Betrachter auf dem Bildschirm schaut. Sony präsentierte Auf der Digital Signage Summit Europe (DSSE) hat Sony zwei Anwendungsfälle vorgestellt: Blickerkennung und Analyse (in Zusammenarbeit mit AISS) sowie intelligente Objekterkennung (mit ScreenManager). Diese Setups dienen dem Einzelhandel dazu, personalisierte Inhalte auszulösen, um die Kundenansprache zu verbessern.

Dynamisch passende Inhalte anzeigen sollen die Sony Displays und werten dazu via KI die Blicke vorbeilaufender Personen aus.

Autor: Jonas Schupp
Bilder: Magix, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

Hands-On Sony FX2: Vollformat-Kamera für Cine-Einsteiger

Link zum Hersteller: Sony - Bravia

Aktuelle Markt-Artikel

Nikon Sofortrabatt: bis zu 1.000 Euro sparen

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Nikon Sofortrabatt: bis zu 1.000 Euro sparen

Nikon reduziert bis Ende Januar Kameras, Z-Objektive und Ferngläser direkt beim Kauf. Die Spanne reicht je nach Modell von 20 bis 1.000 Euro.

Mit der Winteraktion reduziert Nikon ausgewählte Kameras, Objektive und Ferngläser direkt an der Kasse. Für Video- und Hybridproduktionen sind vor allem die Vollformatmodelle Z9, Z8, Z7II, Z6III, Z6II, Zf, Z5II und Z5 sowie die APS-C-Kameras Z50II, Zfc und Z30 relevant. Hinzu kommen 38 Nikkor-Z-Objektive und mehrere Fernglasreihen. Die Rabatthöhe hängt vom jeweiligen Produkt ab: Die Z6III kostet im Nikon-Shop während der Aktion 2.199 statt 2.499 Euro, die Z50II 899 statt 999 Euro; beim Kit aus Z8 und Nikkor Z 24-120 mm f/4 S sinkt der Preis von 4.899 auf 4.299 Euro. Der Nachlass wird beim Kauf verrechnet, eine Registrierung oder das nachträgliche Einreichen von Belegen ist nicht nötig. Pro Person sind maximal zwei Aktionskameras, drei Aktionsobjektive und drei Ferngläser rabattfähig; berücksichtigt werden nur Produkte, die Nikon Deutschland über teilnehmende Händler vertreibt. Eine spätere Auszahlung ist ausgeschlossen. Käufer einer Kamera können nach Registrierung zusätzlich ein Online-Tutorial wählen, für Nikkor-Objektive lässt sich die einjährige Garantie innerhalb von 90 Tagen auf fünf Jahre verlängern. Die Sofortrabatte liegen je nach Produkt zwischen 20 und 1.000 Euro und gelten vom 30. Oktober 2026 bis einschließlich 25. Januar 2027 im Nikon-Store und bei autorisierten teilnehmenden Händlern, jeweils solange der Vorrat reicht.

Nikon startet mit einer Rabattaktion ins Herbst- und Weihnachtsgeschäft und verspricht bis zu 1.000 Euro Rabatt

Weiterführende Links:

Objektivtest: Nikon Nikkor 70–200 mm 1:2,8 VR S II – ein echtes Allround-Telezoom

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Link zum Hersteller: Nikon Winter Savings

Bildquellen: Nikon

Proton Cam: Emmy für FPV-Drohnensysteme

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Proton Cam: Emmy für FPV-Drohnensysteme

Eine 24 Gramm leichte Broadcastkamera trägt zu neuen Livebildern aus FPV-Drohnen bei. Dafür erhält Proton gemeinsam mit drei Partnern einen Emmy.

Proton Camera Innovations wird gemeinsam mit Olympic Broadcasting Services, Wave Central und Above Media mit einem Technology & Engineering Emmy ausgezeichnet. Gewürdigt wird die Entwicklung von FPV-Drohnensystemen für Liveübertragungen im Sport, die bei großen Wintersportveranstaltungen für dynamische, den Athleten folgende Perspektiven eingesetzt wurden. Die Technik kombiniert schnelle Fluggeräte, eine separate FPV-Kamera für den Piloten, eine Broadcastkamera, stabilisierte Bildführung und eine Funkstrecke mit geringer Verzögerung. Proton steuerte die Proton Cam bei: Ihr Gehäuse misst 28 x 28 x 23 Millimeter, die Kamera wiegt rund 24 Gramm und benötigt laut Hersteller 2,5 Watt. Damit passt sie in ein Flugsystem, das einschließlich Elektronik, Motoren, Akku, Pilotenkamera und Videosender nur 245 Gramm wiegt. Die Proton Cam verarbeitet ein 12-Bit-Signal bis 1080p60, unterstützt HLG, PQ und S-Log3 und lässt sich mit Weitwinkelobjektiven bis 120 Grad ausstatten. Diese Kombination soll sendefähige HDR-Bilder liefern, ohne die Gewichtsreserve und Flugagilität kleiner FPV-Drohnen wesentlich einzuschränken. Die Preisverleihung in North Hollywood findet Mitte Oktober statt.

Dass die kleinen Proton Cams was besonderes sind, haben wir bereits in unserem Test hervorgehoben. 

VIDEOAKTIV hat die Proton Cam bereits gemeinsam mit der Proton 4K Zoom im Praxistest untersucht und dabei unter anderem wechselbare Optiken, die Einbindung in eine SDI-Signalkette sowie das modulare Konzept mit externer Stromversorgung und Aufzeichnung eingeordnet. Die Proton Cam ist über Proton und dessen Vertriebspartner erhältlich, wobei wir im Test die beiden Kameras mit 1199 Euro netto beziehungsweise rund 2499 Euro angegeben haben.

Weiterführende Links:

Praxistest Proton Cam und Proton Zoom: Broadcast-Zwerge statt Actioncam

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Link zum Hersteller: Proton Cam

Bildquellen: Proton Cam | MEDIENBUREAU

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AI Filmfestival Biberach: 89 Filme im Programm

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AI Filmfestival Biberach: 89 Filme im Programm

Vom 27. Oktober bis 1. November zeigt Biberach 89 internationale KI-Filme und ergänzt die Screenings um Panels zu Produktion und Verantwortung.

Das AI Filmfestival Biberach startet am 27. Oktober 2026 mit einer Eröffnungsfeier in der Stadtbuchhandlung; die regulären Screenings folgen vom 28. Oktober bis 1. November. Nach Angaben der Veranstalter wurden rund 280 Filme aus aller Welt eingereicht, 89 Beiträge schafften es ins Programm. Gezeigt werden kurze und mittellange Produktionen aus Drama, Science-Fiction, Animation, Dokumentarfilm, Comedy und experimentellen Formen. Die Auswahl verteilt sich auf zwölf Filmblöcke und macht sichtbar, wie unterschiedlich generative Werkzeuge bereits in Entwicklung, Bildgestaltung und Erzählung eingesetzt werden. Für Filmschaffende ist dabei weniger die Zahl der KI-Effekte interessant als die Bandbreite der Produktionsansätze: Das Programm reicht von vollständig synthetischen Bildwelten bis zu Arbeiten, die Realfilm mit KI-generierten Elementen verbinden. Kurator Marcel Barsotti hat die Beiträge gesichtet; die Hauptjury bilden Sabine Bachthaler, Christian Kahrmann und Antje Nikola Mönning, während Barbara Dussler und Nico Komarowsky den Diversity Award bewerten.

Hinter dem AI Filmfestival steckt ein Team aus Biberach und Kurator Marcel Barsotti, die sich mit viel Engagement mit dem Thema AI-Technologie und AI-Kunst auseinandersetzen. 

Ergänzend zu den Vorführungen setzt das Festival auf Gespräche über die praktische und gesellschaftliche Einordnung der Technik. Ein Panel am 29. Oktober behandelt Drehbuchentwicklung und KI-Filmmaking, am 31. Oktober folgt eine Einführung in die Entstehung eines KI-Films. Weitere Termine befassen sich mit Anwendungen im Arbeitsalltag, den Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft sowie Datenschutz und digitaler Souveränität. Die Panels sind kostenlos. Bei der Preisverleihung am 1. November werden unter anderem Beiträge aus Film, Genre, Animation, Dokumentarfilm, Diversity und Nachwuchs ausgezeichnet; die ausgelobten Preisgelder reichen bis 2.000 Euro. Zentrum der Screenings ist die Stadtbuchhandlung Biberach, weitere Veranstaltungen finden im Festival-Hauptquartier, im Vinotheum und im Hotel Aiden statt. Einzelne Screening-Blöcke sind ab 13 Euro buchbar, die Eröffnung kostet 15 Euro beziehungsweise 12 Euro ermäßigt, der Festivalpass mit Eröffnung und allen zwölf Filmblöcken 130 Euro beziehungsweise 95 Euro ermäßigt. Tickets sind ab sofort online über Reservix und teils in der Stadtbuchhandlung erhältlich; bei Onlinebuchungen kann eine Servicegebühr hinzukommen.

Weiterführende Links:

Adobe auf der IBC 2026: Interview zu den neuen KI-Features

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Link zum Hersteller: AI Filmfestival

Bildquellen: MEDIENBUREAU/AI-Filmfestival

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BVFK kritisiert: ProSiebenSat.1 senkt EB-Honorare

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BVFK kritisiert: EB-Honorare von ProSiebenSat.1 gesunken

Der Kameraleuteverband erhebt konkrete Vorwürfe gegen eine aktuelle Vergabe und will neben dem Gespräch nun auch rechtliche Möglichkeiten prüfen.

Der Bundesverband der Fernsehkameraleute (BVFK) kritisiert die aktuelle Ausschreibungs- und Vergütungspraxis von ProSiebenSat.1 für freie Teams der elektronischen Berichterstattung. Nach Schilderungen betroffener Dienstleister habe das Medienunternehmen zunächst Preise und Konditionen verschiedener Anbieter abgefragt. Anschließend seien die Anbieter aufgefordert worden, ihre aus Sicht des Auftraggebers zu hohen Angebote nochmals zu prüfen; danach habe ProSiebenSat.1 sogenannte Bestpreise beziehungsweise Vergleichswerte vorgegeben. Der BVFK hält diese Konditionen für wirtschaftlich nicht tragfähig und sieht darin zusätzlichen Druck auf kleine Produktionsdienstleister. Konkrete Angebotsbeträge von ProSiebenSat.1 nennt der BVFK zwar nicht, doch verweist der Verband aber auf seine Umfrage 2025/26, zu der wir schon eine ausführliche Meldung gemacht haben. Nach Darstellung des BVFK trafen sich Vertreter des Verbandes zunächst persönlich mit ProSiebenSat.1 in München und vereinbarten Punkte für einen weiteren Austausch. Beim digitalen Folgetermin rund sechs Wochen später sei ihnen jedoch mitgeteilt worden, dass Verträge zu den neuen (niedrigeren) Konditionen bereits abgeschlossen seien und aus Sicht des Medienunternehmens kein weiterer Gesprächsbedarf bestehe.

ProSiebenSat.1 hat neue Honorare für EB-Teams vereinbart und dabei nach Darstellung des BVFK die Preise gedrückt, was angesichts der allgemein steigenden Preise zu prekären Situationen bei freien Mitarbeitern führen kann. 

Der Verband kritisiert, damit seien während eines aus seiner Sicht laufenden Dialogs Fakten geschaffen worden. Er fordert transparentere Vergabeverfahren, nachvollziehbare Konditionen und Gespräche auf Augenhöhe. Zugleich will der BVFK mit betroffenen Kameraleuten Vertragsgrundlagen und Daten auswerten und prüfen, ob angebotene oder gezahlte Vergütungen angesichts der eingeräumten Nutzungsrechte und der tatsächlichen Kosten urheberrechtlich angemessen seien. Wir haben ProSiebenSat.1 um eine Stellungnahme gebeten, doch wir bekamen lediglich die gundsätzliche Aussage zurück: „Zu Gesprächen sowie Vertragskonditionen zwischen ProSiebenSat.1 und unseren Partnern oder Dienstleistern äußern wir uns öffentlich nicht.“

Der Fall berührt damit auch die jüngere Bemühungen des Bundesverbands der Filmkameraleute um das FiB-Siegel: Es soll unternehmerisch organisierte Freiberuflichkeit dokumentieren, wobei die neue Auseinandersetzung mit ProSiebenSat.1 dokumentiert, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dieser Selbstständigkeiten zunehmen schwieriger werden. 

Der BVFK versucht mit einem eigenen Siegel Stabilität in den Markt zu bekommen und will seinen Mitgliedern damit ein Argument in den Vertragsverhandlungen an die Hand geben. Wir haben hier bereits darüber berichtet. 

Weiterführende Links:

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Link zum Hersteller: Honorarunfrage BVFK

Bildquellen: KI-generiert

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Antigravity A1: Herbstaktion reduziert Bundle- und Zubehörpreise

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Antigravity A1: Herbstaktion reduziert Bundle- und Zubehörpreise

Vom 5. bis 18. Oktober reduziert Antigravity Akkus, A1-Pakete und ausgewähltes Zubehör; das Standard-Bundle erhält 25 Prozent Rabatt.

Antigravity gewährt im eigenen Onlineshop bis zum 18. Oktober 2026 gestaffelte Rabatte auf die 360-Grad-Drohne A1 und Zubehör. Das Standard-Bundle ist um 25 Prozent reduziert, während für Explorer- und Infinity-Bundle jeweils 20 Prozent Nachlass gelten. Einzelne Standard-Flugakkus werden 15 Prozent günstiger angeboten; bei Dreierpaketen aus Standard- beziehungsweise Hochkapazitätsakkus beträgt der Abschlag 20 Prozent. Ebenfalls um 20 Prozent sinken laut Hersteller die Preise ausgewählter Zubehörteile. Für Filmer unterscheiden sich die Pakete vor allem bei der Energieversorgung: Im Standard-Bundle steckt ein Standardakku, das Explorer-Bundle ergänzt drei Standardakkus und eine Ladestation, das Infinity-Bundle setzt auf drei Hochkapazitätsakkus und fügt einen Quick Reader hinzu. Alle drei Pakete enthalten die A1, die Vision-Brille, den Griff-Controller, einen Transportkoffer und Ersatzpropeller; Explorer und Infinity bringen zudem eine Tragetasche mit. Das Standard-Bundle kostet während der Aktion 1.049 Euro, das Explorer-Bundle 1.279 Euro und das Infinity-Bundle 1.359 Euro. Die Angebote sind im deutschen Antigravity-Onlineshop bestellbar und gelten bis einschließlich 18. Oktober 2026.

Die Kameratechnik Antigravity A1 kommt von Insta360, die zum gleichen Konzern gehören wie der noch junge Drohnenhersteller. 

Im VIDEOAKTIV-Praxistest zeigte die A1 klare Stärken, denn die beiden 1/1,28-Zoll-Sensoren zeichnen in 8K mit 30 Bildern pro Sekunde auf; dadurch bleibt beim nachträglichen Reframing genügend Auflösung für eine weitgehend verzerrungsfreie 4K-Ausgabe. 5,2K mit 60p eignet sich als Kompromiss für bewegte Motive, verlangt für 4K aber mehr Nacharbeit. Positiv fielen die auch bei kräftigem Wind stabile Bildruhe, die nachvollziehbare Bewegungssteuerung und der mit rund 75 Dezibel vergleichsweise zurückhaltende Geräuschpegel auf. Abstriche gibt es beim fehlenden Log-Profil, bei der Bedienung durch die Brillenmenüs und bei der rückwärtigen Hinderniswarnung, die im Test spät reagierte. Mit Standardakku waren praktisch rund 20 Minuten Flugzeit erreichbar; bei starkem Wind blieben gut 15 Minuten. Der größere Akku verlängert die Flugzeit, hebt das Gewicht jedoch auf knapp 300 Gramm und führt in die C1-Klasse – sprich man benötigt einen Kenntnisnachweis. Unabhängig vom Akku verlangt der Flug mit der Vision-Brille im Freien eine zweite Person als Beobachter. Den vollständigen VIDEOAKTIV-Test finden Sie hier.

Was die Antigravity A1 kann zeigen wir in unserem Testvideo. 

Weiterführende Links:

Antigravity A1 im Test: Der 360-Grad-Angriff auf DJI

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Link zum Hersteller: Antigravity A1

Bildquellen: Antigravity

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