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Sony Bravia-Displays: Anzeigensteuerung via KI-Blickverfolgung

Große Displays statt Papierwerbeflächen – das gehört inzwischen in Einkaufszentren zum Normalfall. Doch künftig sollen diese auf vorbeilaufende Personen reagieren und anhand deren Blicke erkennen welche Inhalte passend sind.

Dahinter steckt die von Sony entwickelte AITRIOS Edge-KI-Technologie die Bildschirminhalte mittels bildverarbeitender KI dynamisiert und der Blickrichtung der Betrachtenden anpassen kann. Diese dynamische Werbelösung soll reaktionsschnell und zielgerichtet Inhalte erstellen, die sich danach richten, wohin der Betrachter auf dem Bildschirm schaut. Sony präsentierte Auf der Digital Signage Summit Europe (DSSE) hat Sony zwei Anwendungsfälle vorgestellt: Blickerkennung und Analyse (in Zusammenarbeit mit AISS) sowie intelligente Objekterkennung (mit ScreenManager). Diese Setups dienen dem Einzelhandel dazu, personalisierte Inhalte auszulösen, um die Kundenansprache zu verbessern.

Dynamisch passende Inhalte anzeigen sollen die Sony Displays und werten dazu via KI die Blicke vorbeilaufender Personen aus.

Autor: Jonas Schupp
Bilder: Magix, Joachim Sauer, Jonas Schupp MEDIENBUREAU

Hands-On Sony FX2: Vollformat-Kamera für Cine-Einsteiger

Link zum Hersteller: Sony - Bravia

Aktuelle Markt-Artikel

DJI: unabhängige Sicherheitsbewertung der Drohnensysteme

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DJI: unabhängige Sicherheitsbewertung der Drohnensysteme

Eine unabhängige Sicherheitsbewertung wurde durch einen fünfmonatigem Penetrationstest der US-Cybersicherheitsfirma OnDefend im Auftrag von DJI durchgeführt und hat keine kritischen, hohen oder mittleren Risiken für die DJI Air 3S und die DJI Matrice 4E festgestellt.

DJI ist unbestrittener Marktführer bei Drohnen – oder nennen wir es Multikopter, weil Drohnen so militärisch belegt sind? Fakt ist – sehr viele stehen den Kameradrohnen sehr kritisch gegenüber – nicht nur weil diese einen ausspähen, sondern weil man befürchtet, dass so viele Daten ausgespäht werden. Im Besondern in den USA hat DJI derzeit einen sehr schweren Stand. So wurde DJI in die FCC Covered List im Dezember 2025 aufgenommen, wobei DJI bemägelt dass hierbei keine konkrete, dokumentierte Sicherheitslücke benannt wurde. DJI hat gegen diese Einstufung Berufung eingelegt und wiederholt eine transparente, evidenzbasierte technische Überprüfung gefordert. Nun greift man zu einer eigenen Methode und hat eine Studie autorisiert, die von OnDefend, einem in den USA ansässigen Cybersicherheitsunternehmen, durchgeführt wurde. Um die Integrität der Bewertung zu wahren, wurden Consumer-Einheiten der Modelle DJI Air 3S mit RC 2 Fernsteuerung und die DJI Matrice 4E mit RC Plus 2 Enterprise Fernsteuerung ohne vorherige Benachrichtigung von DJI direkt in Einzelhandelsgeschäften erworben und Enterprise-Einheiten aus dem vorhandenen Händlerbestand bezogen. In der Bewertung wurden beide Systeme Tests in den Bereichen Software, Hardware und Funkfrequenz unterzogen.

Der DJI Air 3S bescheinigt die Studie, dass sie keine in den USA gesammelten Daten ins Ausland schickt. Die Pressemeldung von DJI sagt allerdings nichts dazu aus, ob das auch für in Europa gesammelte Daten gilt, die in Europa bleiben sollten.

Wenn DJI nun diese Bewertung veröffentlicht, ist das Ergebnis natürlich schon klar: Es wurden keine kritischen, hohen oder mittleren Risiken festgestellt. So soll es keine Hinweise auf eine Datenübertragung außerhalb der Vereinigten Staaten geben, sondern alle beobachteten Verbindungen aus Flugsteuerungsanwendungen konnten im test einer Infrastruktur in den USA zugeordnet werden. Was zwangsläufig nicht bedeutet, dass Daten aus Europa auch in Europa bleiben. Die Studie attestiert den beiden Kameradrohnen zudem keine Backdoors oder Mechanismen für den unbefugten Fernzugriff zu haben. Die Steuergeräte hielten nach Auskunft von DJI allen Jailbreak- und Firmware-Änderungsversuchen stand. Zudem wurden keine unklaren Funkfrequenzemissionen festgestellt und keine Manipulationen in der Lieferkette oder nicht autorisierten Hardwareänderungen festgestellt.

Wir haben die DJI Air 3 S bereits getestet und liefern hier nicht nur ein Video sondern einen Praxisartikel

Immerhin listet die Sicherheitsbewertung zehn geringfügige Risiken und dreizehn Beobachtungen wurden identifiziert, die im Einklang mit den branchenüblichen Standards für komplexe mobile und eingebettete Systeme stehen. Diese betrafen in erster Linie Konfigurationen der Anwendungssicherheit, Sitzungsverwaltung und drahtlosen Funkverbindungen. Keine davon stellte nach Einschätzung von OnDefend ein realistisches Risiko für den sicheren Drohnenbetrieb oder für die weitreichende Offenlegung vertraulicher Informationen dar. DJI hat zudem bereits mit möglichen Maßnahmen zur Behebung begonnen und will diese Lücken in nachfolgenden Softwareversionen beheben.

Weiterführende Links:

Drohnentest: DJI Lito 1 und Lito X1 – DJIs neue Einsteiger-Drohnenserie

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Link zum Hersteller: Antigravity A1

Bildquellen: Hersteller

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Canon C2PA-konform: Authenticity Imaging System für Nachrichtenmedien

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Canon C2PA-konform: Authenticity Imaging System für Nachrichtenmedien

Canon unterstützt demnächst die Verwaltung einer gesicherten Bildherkunft ab dem Aufnahmezeitpunkt auf Basis internationaler C2PA-Standards.

Canon führt sein Authenticity Imaging System ab Mai 2026 zunächst in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) ein. Dabei orientiert sich die Lösung am C2PA2-Standard (Coalition for Content Provenance and Authenticity) zur Verwaltung von Bildherkunfts-Datensätzen. Die Lösung ermöglicht die Ausstellung von Zertifikaten, das Anbringen von Zeitstempel und somit die Überprüfbarkeit der Content-Historie. Als C2PA-fähigen Kameras benennt Canon die EOS R1 und der EOS R5 Mark II, wobei dies eine kostenpflichtige Aktivierung bedingt. Mit den Herkunfts-Informationen ab dem Zeitpunkt der Aufnahme soll sich das System in die jeweiligen redaktionellen und technischen Workflows von Medienhäusern einfügen. Allerdings handelt es sich hierbei zuerstmal nur um die Verwaltung von Fotos – Videodaten werden noch ohne C2PA-Informationen gespeichert, auch wenn es hier inzwischen genauso durch den Fortschritt generativer KI-Technologien zu handfesten ober kaum erkennbaren Bildmanipulationen kommen kann. Die Verbreitung gefälschter Bilder hat erheblich an Bedeutung gewonnen und stellen eine zunehmende gesellschaftliche Herausforderung dar. Medienhäuser stehen daher verstärkt in der Pflicht, die Herkunft der von ihnen veröffentlichten Bilder nachvollziehbar darzustellen, um deren Authentizität zu gewährleisten. Canon ist 2023 der C2PA sowie der Content Authenticity Initiative (CAI)4 beigetreten und treibt seither die Entwicklung und Umsetzung von Provenienz-Management-Technologien auf Basis internationaler Standards voran.

Nachweisbar als Original sollen Bilder vom Erstellen bis zum Publizieren durch ein Zertifikat werden. 

Die Canon-Lösung nutzt Manifest-Informationen, die von C2PA-kompatiblen Kameras erzeugt werden, als Ausgangspunkt. Darauf aufbauend werden öffentliche Zertifikate ausgestellt und Zeitstempel vertrauenswürdiger Zeitstempelstellen angebracht, um die Nachvollziehbarkeit der Provenienz-Datensätze über einen längeren Zeitraum sicherzustellen. Das System schafft eine Umgebung, in der Provenienz-Informationen – einschließlich der während Bearbeitungs- und Verteilungsprozessen ergänzten Datensätze – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung überprüft werden können. Ziel ist es, mehr Transparenz im Umgang mit Bildmaterial in redaktionellen Abläufen zu ermöglichen und zugleich den Anforderungen an Schnelligkeit und Authentizität im Fotojournalismus gerecht zu werden.

Weiterführende Links:

Drohnentest: DJI Lito 1 und Lito X1 – DJIs neue Einsteiger-Drohnenserie

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Link zum Hersteller: Canon C2PA

Bildquellen: Canon

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Nikon: Sommer-Sofort-Rabatt-Aktion

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Nikon: Sommer-Sofort-Rabatt-Aktion

Bei Nikon gibt es ausgewählte Aktionsprodukte jetzt mit 30 bis 1.000 Sofort-Rabatt, mit der man den Kameraverkauf vor dem Sommerurlaub beflügeln will.

Nikon wirbt mit einfacher Durchführung, denn der Sofortrabatt wird direkt beim Kauf verrechnet, so dass keine Registrierung und kein Einreichen von Kaufbelegen nötig ist. Der Aktionszeitraum gilt ab sofort und bis 27.07.2026 und bezieht sich auf den Kauf von maximal zwei Aktions-Kameras/Kamerakits, drei Aktions-Objektiven und drei Aktions-Sport-Optics-Produkten je Kunde. Dabei sind nur die bei teilnehmenden Händlern erworbenen Produkte, vertrieben durch Nikon Deutschland, aktionsberechtigt. Eine nachträgliche Auszahlung des Rabattes ist nicht möglich. Die Aktion umfasst die spiegellosen Vollformat-Systemkameras Nikon Z9, Z8, Z7II, Z6II, Z6III, Z5, Z5II, Zf, die DX-Format-Kameras Nikon Zfc und Z30 sowie 37 NIKKOR-Z-Objektive, wobei man sich nach dem Kauf und einer Registrierung einer Nikon-Kamera ein kostenloses Online-Tutorial sichern kann. Zudem bietet Nikon bei neuen NIKKOR-Objektiven in Deutschland weiterhin die Möglichkeit, die einjährige Garantie um weitere 4 Jahre zu verlängern. Zur Aktivierung der Zusatz-Garantie ist eine Registrierung innerhalb von 90 Tagen ab dem Kaufdatum ebenfalls eine Registrierung erforderlich.

Eine genaue Liste der aktionsberechtigten Produkte sowie die ausführlichen Aktionsbedingungen befindet sich hier.

Je nach Produkt kann man derzeit zwischen 30 und 1000 Euro sparen - wobei Nikon den Rabatt direkt beim Kauf gewährt.

Weiterführende Links:

Mikrofon-Praxistest: Panasonic Lumix DMW-DMS1 und Nikon ME-D10

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Link zum Hersteller: Nikon Sommer-Sofort-Rabatt

Bildquellen: Nikon

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Insta360: Trade-In Programm beim Kauf

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Insta360: Trade-In Programm beim Kauf

Insta360 startet in Europa ein Trade-In-Programm und will damit das Kamera-Upgrade einfach und nachhaltig machen und auch gebrauchte Kameras von Drittanbietern und Smartphones vergüten.

Mit dem Trade-In-Programm können gebrauchte Geräte gegen eine Gutschrift eingetauscht und direkt beim Kauf einer neuen Insta360 Kamera angerechnet werden. Das Programm adressiert nach Meinung von Insta360 ein zentrales Problem moderner Techniknutzung: Millionen funktionsfähiger Geräte bleiben ungenutzt in Schubladen liegen oder werden entsorgt. Das Trade-In-Programm soll bewusst einfach gehalten, beim Kauf eines neuen Produkts einsetzen und das Altgerät zu Geld machen. Dabei gibt es sofort eine Schätzung des Gegenwerts. Nach dem Versand wird das Gerät geprüft und der entsprechende Betrag per Banküberweisung ausgezahlt. Der gesamte Prozess erfolgt online, inklusive kostenlosem Versand und transparenter Bewertung. Neben Insta360 Produkten können auch Geräte anderer Marken wie DJI, GoPro sowie zahlreiche Smartphones eingetauscht werden. Dazu zählen unter anderem Modelle von Apple, Samsung, Xiaomi, Google und weiteren Herstellern. Je nach Modell und Zustand sind unterschiedliche Trade-In-Werte möglich. Beispielsweise können Nutzer für aktuelle Actioncams oder 360-Grad-Kameras Gutschriften von bis zu 112 Euro erhalten. Die Bewertung erfolgt durch den Partner Danghuan. Sollte der tatsächliche Gerätezustand von der ursprünglichen Beschreibung abweichen, erhalten Nutzer vorab ein angepasstes Angebot und behalten jederzeit die Kontrolle über den Prozess.

Insta360 bietet die Rückvergütung von Gebrauchtem Equipment über einen Partner an und nimmt deshalb auch Kameras und Smartphones von anderen Herstellern zurück. 

Weiterführende Links:

GoPro, DJI und Insta360: Wer baut die beste 360-Grad-Kamera?

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Link zum Hersteller: Insta360 Trade In

Bildquellen: Insta360

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Leica kooperiert mit Gpixel für ihren nächsten Kamerasensor

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Leica kooperiert mit Gpixel für ihren nächsten Kamerasensor

Wie beide Unternehmen bekanntgaben, fokussiere man sich auf die gemeinsame Entwicklung des Sensors für zukünftige Leica-Kameras.

Nachdem der Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens aus Wetzlar, Dr. Andreas Kaufmann, im Januar ankündigte, dass man zukünftig wieder eigene Kamerasensoren entwickeln wolle, brodelte die Gerüchteküche natürlich. Oft wurde angenommen, dass man sich wie bei der M10 wieder mit AMS Osram zusammentue, auch Sony (von welchen der M11-Sensor stammt) und Canon wurden als die „klassischen“ Sensorhersteller in den Topf geworfen. Gpixel allerdings hatten die wenigsten auf dem Schirm, denn der chinesische Hersteller fliegt in der Kamerawelt deutlich unter dem Radar – trotz eines umfangreichen CMOS-Sensorangebots von rückseitig belichteten oder gestackten Modellen bis hin zu Vollformat-Sensoren mit Global Shutter.

Kooperationen mit chinesischen Firmen sind nichts neues für Leica, mit Gpixel holt man sich nun einen Fertiger für Kamerasensoren mit ins Boot.

Diese Sensoren werden jedoch nicht in Leica-Kameras landen, stattdessen setze man in Wetzlar und Changchun auf eine eigene Entwicklung. Dabei seien besonders Farbwiedergabe, Auflösung, Dynamik und Bildrauschen von Relevanz, zudem kooperiere man bei der Feinabstimmung sowie der Massenproduktion des Sensors. In welchen Kameras der neue Sensor am Ende landen wird, geben beide Unternehmen bisher nicht bekannt. Wir nehmen an, dass mit der M12 die nächste Generation der erfolgreichen Messsucher-Kameraserie mit diesem Vollformat-Sensor ausgestattet sein wird.

Vermutlich wird die M-Serie als erstes vom neuen Sensor profitieren. Hier setzte man zuletzt auf Modelle von Sony.

Inwieweit weitere Modelle folgen werden, bleibt ebenfalls reine Spekulation. Ein eigener Sensor mit individuellem Look könnte Leica jedoch bei ihren SL-Kameras Eigenständigkeit verschaffen und diese von den technisch nahe verwandten S-Modellen absetzen. Risiken einer kompletten Eigenentwicklung sehen wir jedoch vor allem beim Autofokus und der Auslesung (sprich Rolling Shutter). Es bleibt abzuwarten, ob Leicas neuer Sensor nicht nur für gute Fotos sorgen wird (was anzunehmen ist), sondern auch die Videowelt aufmischen kann.

Weiterführende Links:

DJI Osmo Pocket 4: Social-Media-Kamera im Test

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Link zum Hersteller: Leica

Bildquellen: Leica/Gpixel