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Insta360: Trade-In Programm beim Kauf
Insta360: Trade-In Programm beim Kauf
Insta360 startet in Europa ein Trade-In-Programm und will damit das Kamera-Upgrade einfach und nachhaltig machen und auch gebrauchte Kameras von Drittanbietern und Smartphones vergüten.
Mit dem Trade-In-Programm können gebrauchte Geräte gegen eine Gutschrift eingetauscht und direkt beim Kauf einer neuen Insta360 Kamera angerechnet werden. Das Programm adressiert nach Meinung von Insta360 ein zentrales Problem moderner Techniknutzung: Millionen funktionsfähiger Geräte bleiben ungenutzt in Schubladen liegen oder werden entsorgt. Das Trade-In-Programm soll bewusst einfach gehalten, beim Kauf eines neuen Produkts einsetzen und das Altgerät zu Geld machen. Dabei gibt es sofort eine Schätzung des Gegenwerts. Nach dem Versand wird das Gerät geprüft und der entsprechende Betrag per Banküberweisung ausgezahlt. Der gesamte Prozess erfolgt online, inklusive kostenlosem Versand und transparenter Bewertung. Neben Insta360 Produkten können auch Geräte anderer Marken wie DJI, GoPro sowie zahlreiche Smartphones eingetauscht werden. Dazu zählen unter anderem Modelle von Apple, Samsung, Xiaomi, Google und weiteren Herstellern. Je nach Modell und Zustand sind unterschiedliche Trade-In-Werte möglich. Beispielsweise können Nutzer für aktuelle Actioncams oder 360-Grad-Kameras Gutschriften von bis zu 112 Euro erhalten. Die Bewertung erfolgt durch den Partner Danghuan. Sollte der tatsächliche Gerätezustand von der ursprünglichen Beschreibung abweichen, erhalten Nutzer vorab ein angepasstes Angebot und behalten jederzeit die Kontrolle über den Prozess.
Insta360 bietet die Rückvergütung von Gebrauchtem Equipment über einen Partner an und nimmt deshalb auch Kameras und Smartphones von anderen Herstellern zurück.
Weiterführende Links:
GoPro, DJI und Insta360: Wer baut die beste 360-Grad-Kamera?
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Link zum Hersteller: Insta360 Trade In
| Bildquellen: Insta360 |
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Leica kooperiert mit Gpixel für ihren nächsten Kamerasensor
Leica kooperiert mit Gpixel für ihren nächsten Kamerasensor
Wie beide Unternehmen bekanntgaben, fokussiere man sich auf die gemeinsame Entwicklung des Sensors für zukünftige Leica-Kameras.
Nachdem der Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens aus Wetzlar, Dr. Andreas Kaufmann, im Januar ankündigte, dass man zukünftig wieder eigene Kamerasensoren entwickeln wolle, brodelte die Gerüchteküche natürlich. Oft wurde angenommen, dass man sich wie bei der M10 wieder mit AMS Osram zusammentue, auch Sony (von welchen der M11-Sensor stammt) und Canon wurden als die „klassischen“ Sensorhersteller in den Topf geworfen. Gpixel allerdings hatten die wenigsten auf dem Schirm, denn der chinesische Hersteller fliegt in der Kamerawelt deutlich unter dem Radar – trotz eines umfangreichen CMOS-Sensorangebots von rückseitig belichteten oder gestackten Modellen bis hin zu Vollformat-Sensoren mit Global Shutter.
Kooperationen mit chinesischen Firmen sind nichts neues für Leica, mit Gpixel holt man sich nun einen Fertiger für Kamerasensoren mit ins Boot.
Diese Sensoren werden jedoch nicht in Leica-Kameras landen, stattdessen setze man in Wetzlar und Changchun auf eine eigene Entwicklung. Dabei seien besonders Farbwiedergabe, Auflösung, Dynamik und Bildrauschen von Relevanz, zudem kooperiere man bei der Feinabstimmung sowie der Massenproduktion des Sensors. In welchen Kameras der neue Sensor am Ende landen wird, geben beide Unternehmen bisher nicht bekannt. Wir nehmen an, dass mit der M12 die nächste Generation der erfolgreichen Messsucher-Kameraserie mit diesem Vollformat-Sensor ausgestattet sein wird.
Vermutlich wird die M-Serie als erstes vom neuen Sensor profitieren. Hier setzte man zuletzt auf Modelle von Sony.
Inwieweit weitere Modelle folgen werden, bleibt ebenfalls reine Spekulation. Ein eigener Sensor mit individuellem Look könnte Leica jedoch bei ihren SL-Kameras Eigenständigkeit verschaffen und diese von den technisch nahe verwandten S-Modellen absetzen. Risiken einer kompletten Eigenentwicklung sehen wir jedoch vor allem beim Autofokus und der Auslesung (sprich Rolling Shutter). Es bleibt abzuwarten, ob Leicas neuer Sensor nicht nur für gute Fotos sorgen wird (was anzunehmen ist), sondern auch die Videowelt aufmischen kann.
Weiterführende Links:
DJI Osmo Pocket 4: Social-Media-Kamera im Test
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| Bildquellen: Leica/Gpixel |
25 Jahre Camgaroo: Film Summit und Filmpreisverleihung
25 Jahre Camgaroo: Film Summit und Filmpreisverleihung
Am Mittwoch, 29. April, werden in der Astor Film Lounge im Arri München die Camgaroo Awards in acht Kategorien verliehen. Tagsüber bietet der Camgaroo Film Summit Workshops, Masterclasses, Paneldiskussionen und Networking-Möglichkeiten.
Ein Themenschwerpunkt des Camgaroo Film Summit ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Filmproduktion. Fünf Keynotes beleuchten das Thema aus verschiedenen Perspektiven: Expert*innen erläutern die kreativen Möglichkeiten, die generative KI bei der Entwicklung und Produktion von Filmprojekten bietet. Sie informieren über rechtliche Aspekte sowie neue Wege der Filmfinanzierung durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. In einer Keynote erläutert Neurowissenschaftler Dr. Orell Mielke, wie KI unser Denken beeinflusst und unsere Vorstellungskraft formt. Zum Abschluss diskutieren Erfolgsproduzent Max Wiedemann (Leonine, Wiedemann & Berg), Produzent Taç Romey (HFF Professor) und die fünf Speaker*innen in einem von Tina Kaiser moderierten Panelgespräch. Ein weiterer inhaltlicher Fokus liegt auf den Masterclasses zu Filmrecht, Dramaturgie und aktueller Kameratechnologie. Der Camgaroo Film Summit findet von 9.30 Uhr bis 17 Uhr ebenfalls im Arri München statt. Das detaillierte Programm findet man hier.
Beim Camgaroo Award gibt es eine eigene Kategorie für Filme die mit Hilfe der KI erstellt wurden. Die diesjährige Preisverleihung ist bereits die Nummer 25.
In diesem Jahr wurden knapp 300 Filme beim Camgaroo Award eingereicht. Ab 19 Uhr werden die Camgaroo Awards verliehen. Ausgezeichnet werden Filme in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Spaß/Comedy, Emotionen und Action/Sci-Fi. Außerdem gibt es den Sonderpreis „Liebe, Glaube, Hoffnung" und einen Sonderpreis für Filmprojekte mit Einsatz von KI. Die Kategorie U18 – Nachwuchs prämiert die Arbeiten von jugendlichen Filmschaffenden und Schulen. Die Siegerteams der acht Kategorien erhalten auf der festlichen Camgaroo Award Night die Camgaroo-Trophäen sowie wertvolle Preise der Partner. Studenten, Schüler, Auszubildende und Dozenten erhalten einen Sonderrabatt von 50 Prozent (Gutscheincode: ausbildung50).
Impressionen der letztjährigen Preisverleihung des Camgaroo Awards.
Weiterführende Links:
DJI Osmo Pocket 4: Social-Media-Kamera im Test
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| Bildquellen: LechnerMedia |
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Thomson: Hinter der Handelsmarke steckt (nichtmehr) StreamView
Thomson: Hinter der Handelsmarke steckt (nichtmehr) StreamView
UPDATE: StreamView ist insolvent - 26.03.206: Wer ist StreamView und wer ist bitte established.? Die beiden Unternehmen stecken letztlich hinter der Marke Thomson im Home Entertainment bereit und haben ihre Kooperation bis 2040 erweitert.
UPDATE: Insolvenz von Streamview
Gerade mal drei Wochen nachdem die neue Vereinbarung neu abgeschlossen wurde ist die StreamView GmbH, Partner der Marke Thomson für Fernsehgeräte in Europa, zahlungsunfähig. Established, Eigentümer der Marke Thomson, möchte mit einer Pressemitteilung die Kunden von StreamView beruhigen: "Es wird alles unternommen, um die Kontinuität des Kundendienstes sicherzustellen, während ein neuer, verlässlicher Partner für Europa identifiziert wird." Was genau "alles" ist und wie es wirklich weitergeht ist derzeit noch unklar. Aber Established bekräftigt sein langfristiges Engagement für die Marke Thomson, denn die Marke gut zu positionieren ist das Geschäftsfeld des Markeninhabers. Entsprechend beruft man sich darauf, dass Thomson sowohl bei Handelspartnern als auch bei Kunden Anerkennung und Vertrauen genießt. Doch wenn Thomson aus dem Handel fliegt dürfte es schwer sein diese Marke nochmal zu positionieren. Entsprechend steht der Lizenzgeber Established unter Druck schnell einen passenden Ersatz beim Lizenznehmer für Thomson zu sorgen, der dann sicher auch den Kundenservice sicherstellen muss.
News vom 26.03.2026 07:56 Uhr
Thomson ist eigentlich ein bereits 1893 gegründetes französisches Unternehmen, doch die Markenrechte gehören established.inc, die sich auf Markenlizenzierung spezialisiert haben und rund 20 internationale Marken wie RCA, Blaupunkt, Thomson, Technicolor, Badgley Mischka, C&C California, Schneider an Hersteller lizenzieren. Der Markennahmen Thomson wird bereits seit 2023 von der StreamView GmbH mit Sitz in Wien, Österreich, genutzt. StramView versteht sich als europäisches Unternehmen für Unterhaltungselektronik mit Spezialisierung auf smarte Entertainment-Produkte. Entsprechend vermarktet man Fernseher, Streaming-Geräte und Monitore in Europa sowie in mehreren internationalen Märkten als Thomsen, ist dabei aber für Produktentwicklung, Design, Marketing und Vertrieb verantwortlich. Seit Beginn der Partnerschaft im Jahr 2023 hat StreamView laut dem Hersteller die Position von Thomson in der EMEA-Region gestärkt, eine breite Präsenz im Einzelhandel aufgebaut und Thomson-branded Smart-TVs, Streaming-Geräte und Monitore etabliert.
Thomson wird als europäsche Marke positioniert und soll weiterhin auf Wachstumskurs gehen - in Deutschland ist da offensichtlich noch Luft nach oben.
Heute ist die Marke, gestützt auf die kombinierten Stärken von StreamView und Thomson, in mehr als 45 Märkten auf drei Kontinenten vertreten, mit über 2,5 Millionen verkauften Geräten in den vergangenen drei Jahren. So erreicht die Marke beispielsweise einen TV-Marktanteil von 16,8 % in Finnland und rund 5 % in Frankreich und expandiert weiterhin in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Laut GfK ist Thomson derzeit die am schnellsten wachsende TV-Marke in Europa.
Weiterführende Links:
Drohnentest: ZeroZero VCopter Falcon Mini – zwei Propeller, ganze Drohne
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| Bildquellen: StreamView |
Thomas Riedel übernimmt Arri: Traditionsmarke in neuen Händen
Thomas Riedel übernimmt Arri: Traditionsmarke in neuen Händen
Eine strategische Verbindung mit der Riedel Group soll Arri und dem neuen Besitzer zu mehr Innovation und Wachstum verhelfen.
Schon länger ist bekannt, dass es Arri nicht wirklich gut geht und die bisherigen Besitzer nach einem neuen Investor suchen. Diesen hat man nun mit Thomas Riedel, Gründer und Inhaber von Riedel Communications und der Riedel Group, gefunden, der den Münchner Premiumhersteller für Kamera- und Lichttechnik Arri nun übernimmt. Laut einer Pressemitteilung von Riedel Communications überzeugte der Wuppertaler Unternehmer mit seinem Konzept und setzte sich damit auch im internationalen Umfeld durch. Mit der Übernahme realisiert er zugleich die bislang größte Akquisition seiner unternehmerischen Laufbahn. Die Riedel Group ist international als Spezialist für Technologie- und Infrastrukturlösungen für Audio, Video und Daten bekannt. Riedel bewegt sich weltweit im Broadcast-, Live-Event- und Sportproduktions-Bereich. Durch die Übernahme von Arri will Thomas Riedel die gemeinsame Expertise entlang der gesamten Produktionskette erweitern – von der Kameraoptik bis zur Ausspielung.
Thomas Riedel übernimmt Arri, doch die Geschäftsführung von Arri soll weiterhin im eigenständig agierenden Unternehmen aktiv bleiben.
In enger Zusammenarbeit sollen Arri und Riedel neue Wachstumsfelder erschließen, vor allem im Bereich Live-Entertainment und Sport. Durch die Zusammenführung von ARRI- und Riedel-Technologien will man integrierte Lösungen schaffen. Thomas Riedel übernimmt die Rolle des Inhabers. Das bestehende Management Team von Arri wird den bereits begonnenen Transformationsprozess des Unternehmens fortführen und weiterentwickeln. Arri bleibt ein eigenständiges Unternehmen mit Hauptsitz in München. Riedel sieht sich bereits lange mit Arri verbunden, betont aber: „Diese Übernahme ist für mich der bislang größte persönliche Meilenstein. Gleichzeitig sehe ich enormes Potenzial und freue mich darauf, Arri gemeinsam weiterzuentwickeln und neue Wachstumsimpulse zu setzen.”
Weiterführende Links:
Drohnentest: DJI Avata 360 – grenzenlose Action
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| Bildquellen: Riedel Communications |