Nikon Z5IIC: Vollformat-Einstieg ohne Sucher, aber mit interner RAW-Aufnahme
Nikon stellt mit der Z5IIC ihr neues, kompaktes Einstiegsmodell in ihre Vollformat-Kamerawelt vor, die auf der „großen“ Z5II basiert, aber ohne deren Sucher auskommt.
Die größten Unterschiede zur Z5II dürften neben dem fehlenden Sucher der Verlust des Autofokus-Joysticks und der Autofokus-On-Taste sein. Die Funktion des Joysticks übernehmen dafür die Menü-Tasten, die OK-Taste stellt den Fokuspunkt mittig. Ein Direktwahl-Taste neben dem Modus-Wählrad gewährt Zugriff auf die 15 Farbprofile. Der Sensor ist direkt von der größeren Schwester übernommen und besitzt 24 Megapixel. Auf der Videoseite gibt es 4K-Auflösung mit bis zu 30p ohne Crop, wobei die Z5IIC ein Oversampling anwendet. Maximal sind 60p in 4K möglich, dann liegt jedoch ein APS-C-Crop auf der Aufnahme. Mit N-Log ist ein professionelles Log-Format an Bord, zudem kann die Kamera intern mit 12-Bit N-RAW aufzeichnen. Gespeichert wird auf eine SD-Karte, deren Slot sich in einem seitlichen Fach befindet.
Der Sensor ist beweglich gelagert, wobei Nikon eine Stabilisierung von bis zu 7,5 Blendenstufen verspricht. Der Autofokus soll zudem bei Dunkelheit besser funktionieren und erkennt neben Menschen, Haustieren, Fahrzeugen und Vögeln jetzt auch Fische. Als Erscheinungstermin gibt der Hersteller Mitte Oktober an, das reine Gehäuse wird 1.549 Euro kosten. Zusätzlich stehen vier Kitoptionen zur Auswahl, wobei die günstigste Option für 1.849 Euro die Kamera mit dem 24-50mm f/4.0-6.3 kombiniert. 50 Euro teurer ist die Variante mit dem 24-105mm f/4.0-7.1-Objektiv, während die Varianten mit 24-70mm f/4.0 und 24-200mm f/4.0-6.3 VR den Preisrahmen mit 2.149 respektive 2.349 Euro nach oben hin abrunden.
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