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Praxistest: Panasonic Lumix DMW-DMS1 und Nikon ME-D10 – Mikrofone mit einstellbaren Ausrichtungen - Kameramenüs

| Jonas Schupp

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KAMERAMENÜS

Die genaue Ausrichtung des Mikrofons nehmen Nikon-Nutzende im entsprechenden Kameramenü vor, wo man dann zwischen vorne (stark gerichtet), vorne, alle Richtungen, hinten und Stereo (binaural) wählen kann. Außerdem existiert ein eigener Menüpunkt für den Selfie-Modus sowie für die OZO Audio-Steuerung. OZO kommt dabei von Nokia und ist ursprünglich für VR-Kameras entwickelt worden. Nun soll die Technik dahinter für immersive 3D-Audioaufnahmen mit gutem Klang samt räumlicher Trennung sorgen.

Nikon ME D10 MenueDie genaue Ausrichtung nimmt man beim ME-D10 im entsprechenden Kameramenü vor.

Durch die direkte Ausrichtungswahl am Gerät ist das Spezialmenü von Panasonic anders als bei Nikon und anstatt eines eigenen Untermenüs einen Punkt für die 4-Kanal-Aufzeichnung. Dieser offenbart jedoch zwei interessante Möglichkeiten für das Mikrofon: Bei der ersten Option liegt auf Kanal 1 und 2 das gerichtete Signal, während die Kamera auf Kanal 3 und 4 als Backup den Ton aus allen Richtungen aufzeichnet, wobei Kanal 4 als Sicherheit 20 dB leiser ist als Kanal 3. Die zweite Option bietet gleichzeitige Aufzeichnung des gerichteten Signals auf allen vier Spuren, auf Kanal 3 und 4 jedoch um 20 dB leiser. Wir wählten im Test nahezu immer Option 1, denn dank 32 Bit sind wir quasi immer vor Übersteuerungen geschützt und behielten mit Kanal 4 dennoch ein leiseres Sicherheitssignal. Nicht zuletzt kann man auch die 4-Kanal-Aufnahme deaktivieren und nur das gerichtete Signal auf zwei Spuren speichern.

Panasonic DMW DMS1 MenueMit der ersten Vierkanal-Option schafft man sich die Sicherheit, trotz genauer Ausrichtung nichts zu verpassen.

Praxis und Fazit
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Autor:
Jonas Schupp
Bildquellen:
Nikon, Panasonic, MEDIENBUREAU

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