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Vincent Laforet-Workshop: Lichtbestimmung richtig erklärt

| Joachim Sauer
Kinolook - wie entsteht der eigentlich? Hollywood-Fimemacher Vincent Laforet zeigte es sowohl bei der Aufnahme wie bei der Nachbearbeitung. In einem Seminar zu Adobe Speedgrade lernten die Teilnehmer, was mit moderner Lichtbestimmungs-Software - in diesem Falle Adobe Speedgrade - alles möglich ist. Dies ist der dritte Teil unserer Workshop-Serie mit Vincent Laforet.


 

So freuen wir uns, die zu einer kleinen Story zusammengeschnittenen Aufnahmen der Canon C300 und der 5D Mark III als 4 Minuten-Clip zu präsentieren. Einmal als unkorrigierten Rohschnitt der Aufnahmen, wie sie die Kamera verließen. Dazu haben wir aber die fertig farbbestimmte Version zum direkten Vergleich online gestellt.

Wenn sie den unten eingebundenen Film „close encounter mix" abspielen, sehen Sie ein geteiltes Bild, dessen diagonale rechte Hälfte unkorrigierte Aufnahmen enthalten, oft im Canon-C300-Log-Modus. In der unteren Hälfte sehen Sie die bearbeitete Version. Öffnen Sie die Datei „Close encounter bearbeitet" sehen Sie die lichtbestimmte Version ohne störenden Streifen.

Der direkte Vergleich zeigt, wie die melancholische Stimmung der Musik in eine Farbstimmung umgesetzt wird. Dann betonte Colorgrader einzelne Farben wie das Rot von Rock und Rose. Die Klarheit und der Kontrast der Aufnahmen in der Bibliotheksszene ist deutlich gewachsen, die abendliche Verfolgung zeigt weniger Verblauung und hervorgehobene Licht- und Farbspots. Insgesamt wurde ein gleichmäßiger Look angestrebt, der den Schnitt, den Premiere-Cutter Michael Mörtl mit einigen Teilnehmern erarbeitete, unterstützte.

vincent_laforet_ws_03_01 Kinolook: In einem Seminar zu Adobe Speedgrade lernten die Teilnehmer, was mit moderner Lichtbestimmungs-Software alles möglich ist. vincent_laforet_ws_03_02 Die Suche nach dem Look: Patrick Palmer von Adobe führt beim Speedgrade-Seminar die Anweisungen von Vincent Laforet aus. Die Farbbestimmung beim Workshop movie stammt dennoch mehrheitlich von ihm. Danke Patrick

Natürlich würden die Szenen längst nicht so cineastisch wirken, hätte man beim Workshop nicht auf die Akku-LED-Lampen von Litepanels, Kessler-Crane oder etwa das Glidecam-Schwebestativ zurückgreifen können, die A. F. Marcotec großzügig zur Verfügung gestellt hatte. Auch die Aibotix-Flugdrohne kommt zum Einsatz. In welcher Szene womit gedreht wurde, können Sie herausbekommen, wenn Sie unsere making of-Videos genauer anschauen. Sie zeigen auch die Stimmung am Workshop und geben zahlreiche Tipps von Vincent wieder.

Den ersten Teil des making-of, mit den Interviews von Vincent Laforet gibt es hier.

Den zweiten Teil des making-of, mit Outdoor, Nachbearbeitung und Erklärungen gibt es hier.

A-Movie des Vincent Laforet Workshop: Close encounter mix B-Movie des Vincent Laforet Workshop: Close encounter bearbeitet

 

Herzlichen Dank an unsere Workshop-Supporter, ohne die dieser Event nicht möglich gewesen wäre:

 

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