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Konzert-Aufnahme: Deep Purple mit Sony-Camcordern

| Joachim Sauer

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Einfach, aber wirkungsvoll war die begleitende Video-Show während der letzten Deutschland-Tournee der britischen Hardrock-Legende Deep Purple. Zum Einsatz kamen ausschließlich Consumer-Cams von Sony, darunter die Konzert-Legende VX 2100 - also nur Cams in SD-Qualität.


thumb_deeppurple0_web.jpg Einfach, aber wirkungsvoll: Deep Purple nutzte auf der letzten Tour zwei Video-leinwände links und rechts neben der Bühne. Foto: Norbert Kaste  

Einfach, aber wirkungsvoll war die begleitende Video-Show während der letzten Deutschland-Tournee der britischen Hardrock-Legende Deep Purple. Zum Einsatz kamen ausschließlich Consumer-Cams von Sony, darunter die Konzert-Legende VX 2100 - also nur Cams in SD-Qualität.

Das Resultat der Kamerasignale, gemischt über eine VJ-Software, landete über zwei geflogene Beamer auf je einer Leinwand links und rechts neben der Bühne. Irgendwie trauten wir kaum unseren Augen, als wir das Videoequipment zur Deep Purple-Show inspizierten, arbeiteten die Oldie-Rocker doch fast genau mit demselben Low-Budget-Konzept, wie wir es mehrfach in VIDEOAKTIV für einfachste Konzert-Mitschnitt vorgeschlagen hatten: In der Mitte vor der Bühne war ein einziger Kameramann mit einem Sony DCR-VX 2100 auf einem Stativ platziert, der versuchte, ständig den gerade agierenden Künstler im Visier zu behalten, allen voran Sänger Ian Gillan und Gitarrist Steve Morse. Auch VIDEOAKTIV hat dieses Modell schon oft für Konzertaufnahmen vorgeschlagen, weil es unglaublich lichtstark und gleichzeitig gutmütig auf wechselnde Lichteinflüsse reagiert - selbst im kompletten Automatik-Modus kann man damit kaum etwas falschmachen. In HD könnte das natürlich auf ein Cam vom Schalge eines Sony FX 1000, Z5, Z7 oder EX 1/3 sein.

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